Nachrichten

ICAN sieht sich im Kampf gegen Atomwaffen bestärkt

ICAN sieht sich im Kampf gegen Atomwaffen bestärkt

Seit Jahren engagiert sich der Friedensforscher Sascha Hach gegen die Atomkriegsgefahr, mit der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen. Wir haben die deutsche Gruppe der nun mit dem Nobelpreis geehrten Organisation in ihren Berliner Büros besucht. Auf der Auszeichnung ausruhen wollen sie sich nicht.

Weiterlesen
Mittwoch, 13. Dezember 2017

Daily Navigator: Macron als Klimaheld, Arktis erwärmt sich immer schneller und mehr Stickoxid in Berlin

nach der Klimakanzlerin erlebt die Welt nun einen neuen starken Mann im Kampf gegen die globale Erderwärmung: Emmanuel Macron aus Frankreich setzt sich an die Spitze der weltweiten Umweltbewegung – und bekommt dafür von allen Seiten viel Lob. Die Details dazu haben wir heute im Navigator.

Weniger euphorisch sind da einige weitere Meldungen: Die Arktis erwärmt sich zu schnell, die Luftverschmutzung in Berlin ist schlimmer als bisher gemessen und weniger Wind durch den Klimawandel könnte dazu führen, dass Anlagen in Zukunft ineffizienter werden. 

Wir pusten hoffnungsvoll in unsere Paper-Deko-Windräder und sind morgen zurück. Bis dahin!

Das Team vom Navigator

Mehr
emoji

Macron ruft auf Gipfel zu mehr Klimaprojekten auf

mehr

Teurerer Handel mit Emissionsrechten und mehr Geld in der Entwicklung von Elektrofahrzeugen, damit Verbrennungsmotoren früher ausgemustert werden: Das sind zwei der Vorschläge, die gestern bei der Klimakonferenz in Paris diskutiert wurden. Vertreter von mehr als 50 Nationen nahmen daran teil. In Afrika soll zudem eine milliardenschwere Investitionsoffensive den Klimaschutz voranbringen. Deutschland sei bei dem Treffen eher blass geblieben, berichtet dpa, auch bei uns im Ticker. Einen Überblick zu Geldgebern der Vorhaben gibt es bei Spiegel Online. Das Treffen zwei Jahre nach dem Beschluss des Pariser Klimaabkommens beschäftigte sich auch mit der Frage, wie der Klimaschutz ohne die Trump-Regierung in den USA vorangetrieben werden kann. Die Kommentare zum kleinen Gipfel sind durchgehend wohlwollend. Weitgehend wird gelobt, wie Emmanuel Macron sich an die Spitze der weltweiten Klimabewegung stellt, beispielsweise bei der taz.

Kommentar, 2 Minuten Lesezeit
emoji

Erwärmung der Arktis in Rekordtempo

mehr

Die Arktis erwärmt sich schneller als je zuvor in den letzten 1.500 Jahren. Das geht aus einem Report hervor, den die US-Regierung am Dienstag vorgestellt hat und den Mother Jones zusammenfasst. Es handele sich um die ungewöhnlichste Veränderung der Arktis in der Geschichte der Menschheit, schreibt einer der Forscher. Details gibt es auf der „Report Card“ des Arctic Program.

Englischer Bericht, 3 Minuten Lesezeit
emoji

Klimawandel könnte Windenergie beeinträchtigen

mehr

Der Klimawandel könnte dazu führen, dass die Windströmungen auf der Nordhalbkugel deutlich abnehmen. Das bedroht auch die Gewinnung von Windenergie in anderen Teilen der Welt. Für die Vereinigten Staaten sagen US-Klimaforscher im Fachmagazin Nature Geoscience voraus, dass Windkraftwerke deshalb bis 2100 rund 14 bis 18 Prozent weniger Strom produzieren könnten, kurz zusammengefasst beim Deutschlandfunk.

Kurzbericht, 1 Minute Lesezeit
emoji

Neue Karte zu Stickoxid-Werten in Berlin

mehr

Mehr Berliner als bisher angenommen sind zu hohen Stickoxid-Werten ausgesetzt: Messungen von rbb24 und der TU Berlin zeigen, dass an 73 Standorten die Werte über dem Grenzwert lagen. Die Messungen schließen einige Lücken, denn das Land misst nur an 39 Stellen. Das neue Projekt erhebt Werte an 110 Standorten, heißt es in den zusätzlichen Erläuterungen zur Hauptstadtkarte hier.

Karte und Erläuterungen, 4 Minuten Lesezeit
emoji

Wie Elektrobatterien recycelt werden

mehr

Batterien in aktuellen Elektrofahrzeugen halten meist zwischen fünf und zehn Jahren, bevor sie aus dem Auto ausgebaut und für andere Zwecke genutzt und schließlich recycelt werden. Wie genau das funktioniert, beschreibt mobility mag in einem anschaulichen Hintergrund.

Hintergrund, 3 Minuten Lesezeit

Meinung am Mittwoch: Großbanken geben zu viel Geld für Kohlekraftwerke

Die Deutsche Bank fördert seit Jahresanfang keine Kohlegruben oder Kohlekraftwerke mehr direkt, sie unterstützt aber weiter Unternehmen, die solche Kraftwerke planen oder bauen.

Damit sollte bei der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern Schluss sein, findet Eva Mahnke bei klimaretter.info und führt einige Beispiele auf. Dem indischen Konzern NTPC hat die Deutsche Bank beispielsweise mehr als eine halbe Milliarde Dollar verschafft.

Daily Navigator abonnieren?

Nachrichten

Neue Ausgabe
/
06.Dez 2017

Ein­zel­kämp­fer: Wo ein Mensch allein reicht, um Ver­än­de­run­gen anzustoßen

Einzelkämpfer: Wo ein Mensch allein reicht, um Veränderungen anzustoßen
Die Welt steuert in die falsche Richtung, und allein kann man nichts dagegen tun – so fühlt es sich oft an. Aber stimmt das? Ob auf der Straße, im Knast oder am Kabinettstisch: Wir zeigen in unserer aktuellen Ausgabe Menschen, die ihren Weg gehen und etwas verändern. Lassen Sie sich mitreißen!
Diesel-Werbung
/
28.Nov 2017

BMW: Freude am Flunkern

BMW: Freude am Flunkern
Der Münchner Autobauer präsentiert sich als Saubermann in einer Branche auf Abwegen. In einer Anzeigenkampagne machte sich der Konzern nun an die Rehabilitation des Dieselmotors und stilisierte diesen zum Klimaretter. Das können wir so nicht stehen lassen. Schließlich sind auch die meisten BMW-Neuwagen noch immer viel zu dreckig – und verbrauchen viel zu viel Sprit.
Diesel-Skandal
/
05.Dez 2017

Um­welt­hil­fe: Auch BMW trickst bei der Ab­gas­rei­ni­gung

Umwelthilfe: Auch BMW trickst bei der Abgasreinigung
Im Dieselskandal waren dem bayerischen Autokonzern bisher keine Softwaretricksereien nachgewiesen worden. Nun hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Stickoxid-Emissionen eines BMW gemessen – und wirft dem Autobauer vor, das Abgas nicht korrekt zu reinigen, sodass die Werte deutlich erhöht sind. BMW weist die Vorwürfe zurück.
Weltklimakonferenz
/
17.Nov 2017

„Die reichen Länder drücken sich vor ihrer Ver­ant­wor­tung“

„Die reichen Länder drücken sich vor ihrer Verantwortung“
Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel und Klimapolitik bei Oxfam, war zwei Wochen lang auf der COP23 in Bonn. Seine Bilanz ist durchwachsen: Insbesondere bei der Erstellung eines Regelbuchs für die Umsetzung des Pariser Abkommens seien die Verhandlungen gut vorangekommen. Von Deutschland sei ein positives Signal ausgegangen – und ein fatales.
Mehr davon? Schauen Sie in unserem Nachrichten-Archiv vorbei.
Weiterlesen

„Jeder Astronaut
kehrt als
Um­welt­schüt­zer zurück“

Brian Ramos lebte und forschte fast ein Jahr unter einer Kuppel auf Hawaii so abgeschieden wie auf dem Mars. Seine Erkenntnisse helfen auch der Erde

Weiterlesen

Wie High-Tech
den Biolandbau
vor­an­bringt

Ein Besuch in einem der größten
ökologischen Betriebe Deutschlands

Weiterlesen

„Wir
müssen mehr reden
und zuhören“

Nazhat Shameem Khan, Chefunterhändlerin beim Klimagipfel, über ihre Verhandlungsstrategie

Weiterlesen

Wöchentlichen Newsletter bestellen?

Europa:
Kontinent Utopia

Wovor müssen wir uns fürchten?
Worauf dürfen wir hoffen?
Die Reporterin Lena Niethammer, 27, ist in die Zukunft gereist: zur Jugend, die Europa gestalten wird

Weiterlesen

Film
ab!

Alle Videos des Greenpeace Magazins gebündelt auf einer Seite

Weiterlesen

Geht doch!

Greenpeace Magazin - Geht doch: Mehr E-Auto wagen

Mehr E-Auto wagen

Deutschland: Die Umweltprämie für Elektroautos nimmt Fahrt auf

Greenpeace Magazin - Geht doch: Zeitbomben auspumpen

Zeitbomben auspumpen

Norwegen: Das skandinavische Land lässt Schiffswracks auspumpen, bevor sie bersten

Greenpeace Magazin - Geht doch: Giftfrei brutzeln

Giftfrei brutzeln

Hawaii: Wie die Inselkette Fische und Korallen vor Schäden durch Sonnencreme schützen will