Greenpeace Magazin Ausgabe 6.98

Stilles Sterben im Paradies

Mit dem Herbstregen offenbart sich das ganze Ausmaß der Minenkatastrophe in Andalusien: Nun werden Hunderttausende Tonnen Giftschlamm in den Doñana-Nationalpark geschwemmt und verseuchen langsam, aber sicher Europas wichtigstes Vogelschutzgebiet. Doch der Verursacher des Desasters stiehlt sich aus der Verantwortung, und die spanische Regierung wiegelt ab.

Die Frau redet ohne Punkt und Komma. Braungebrannt, mit rotlackierten Fingernägeln und blondiertem Haar steht Isabell Tocino da, umringt von zwei Dutzend Kameras und Mikrofonen, und redet. Redet wie eine, die glaubt, mehr Wörter könnten mehr Menschen überreden, die schlimmste Umweltkatastrophe des Landes nicht so ernst zu nehmen. Wie Sperrfeuer prasseln die Sätze der spanischen Umweltministerin aus Madrid auf die zahlreichen Journalisten ein, als wolle sie die zwingen, sich zu ergeben – in ihre Sicht der Dinge: „Wir haben die Lage im Griff.“

20 Meter entfernt steht Pablo Mascareñas von Greenpeace Spanien in einem zweiten Reporterpulk und zählt ebenso wütend wie konzentriert die vielen Fehler auf, die die Regierung gemacht hat. Eigentlich sollte sich der schmächtige junge Mann, der erst seit ein paar Wochen hauptamtlich für Greenpeace arbeitet, um den Problemkunststoff PVC kümmern. Doch der Minen-Skandal und dessen Folgen haben den Biologen an die Atlantikküste im Süden verschlagen. Und nun ist Pablo Mascareñas bei seinen Landsleuten schon fast so bekannt wie die konservative Ministerin selbst. Nur seine Botschaft lautet anders: „Nichts hat die Regierung im Griff. Gar nichts.“

Als in der Nacht des 25. April um 3.30 Uhr bei Aznalcóllar der Damm eines Rückhaltebeckens für giftige Bergwerksschlämme bricht, rauschen fünf Millionen Kubikmeter Schlick, versetzt mit Schwermetallen wie Zink, Blei, Kupfer, Cadmium, Quecksilber, Arsen und Thallium durch das Bett des Flüßchens Guadiamar auf den 40 Kilometer südlich gelegenen Doñana-Nationalpark zu. Im Morgengrauen schieben alarmierte Bauern mit Traktoren eilends Erdwälle auf, um den Park zu retten. Buchstäblich in letzter Minute stehen drei Dämme.

Daß es Opfer gegeben hat, kann nicht einmal Frau Tocino leugnen: 40 Tonnen toter Fische trieben bauchoben auf dem Wasser. 5000 Hektar Wiesen, Felder und Zitrusplantagen hat der schwarze Schlamm verseucht und die Ufer des Guadiamar auf 40 Kilometern Länge dazu. Bauern stehen vor dem Nichts. In die Randbereiche des Doñana-Nationalparks sind Schwermetalle eingesickert. Und doch brüstet sich die Ministerin bei ihrem Besuch im August, die Gefahr sei so gut wie beseitigt, schließlich sei der Giftschlamm bald abtransportiert. Kein Schlamm, kein Problem.

Mascareñas schüttelt nur den Kopf. Zu offensichtlich ist, daß die Politikerin zwar viel redet, aber nicht weiß, wovon sie spricht – oder im Stakkato lügt. Was für die Umweltministerin der Beweis für das Ende des Schreckens ist, ist für den Greenpeace-Experten der Beweis, daß das schreckliche Ende noch kommt: die Räumung der verschlammten Flächen. Bagger lärmen am Ufer des Guadiamar und schütten die schwarze Erde auf eine nicht abreißende Kette von Lkws. Mit den riesigen Schaufeln können die Fahrer zwar große Mengen des vergifteten Bodens greifen, aber nur so grob, daß beträchtliche Mengen liegenbleiben. Als sei das nicht schlimm genug, graben die schweren Ketten der Bagger beim Vor- und Rückwärtsfahren weitere Teile des giftigen Schlammes in den Boden ein.

Ein paar Meter weiter kippt ein Caterpillar die schwarze Masse auf einen 7,5-Tonner. Der Lkw samt Fahrer verschwindet in einer giftig-grauen Staubwolke. Stoisch bleibt der Mann im Führerhaus sitzen, bis die Ladefläche voll ist. Eigentlich müßte er die Giftladung jetzt mit einer Plane abdecken, damit der Staub auf der Fahrt zur Deponie in der Mine von Aznalcóllar nicht über Land und Dörfer verteilt wird. Die Fahrer denken nicht daran. Das kostet Zeit. Sie fahren auf eigene Rechnung, und mehr Fahrten bedeuten mehr Geld.

Gegen den gefährlichen Staub hat sich der Greenpeacer längst einen Mundschutz umgebunden. Geduldig erklärt er den Arbeitern, wie schwermetallhaltig die staubige Luft ist. Doch bei 38 Grad im Schatten haben die Männer keine Lust, Overalls, Handschuhe, Schutzbrillen und Staubmasken zu tragen, was eigentlich Vorschrift wäre. Lässig haben sie ihre Hemden über der Brust aufgeknöpft. Jeans und Sonnenbrille, das muß als Schutz reichen. „Hombre“, lachen sie den besorgten Greenpeacer aus, „vor dem bißchen Staub haben wir doch keine Angst, Mann. Kein Problem.“

Auf den offiziell als geräumt bezeichneten Flächen bleiben überall quadratmetergroße schwarze Flecken zurück. „Das ist alles verseuchte Erde, in die Bagger und Lkw den Schwermetallschlamm tief hineingewalzt haben“, erklärt Mascarenas, „und das wird sich rächen.“ Umweltschützer hatten die Regierung aufgefordert, den Schlamm mit Hacke und Schaufel wegzuräumen und kein schweres Gerät einzusetzen. Sogar die spanische Armee bot an, den imagefördernden Job zu übernehmen. Die Umweltministerin winkte ab. „Da hätte es nach dem ausgesehen, was es wirklich war, nach einer Katastrophe“, sagt der Greenpeacer bitter, „doch sie wollte es als bloßen Unfall herunterspielen.“

Eine verschenkte Chance und vergeudete Zeit. Als Mitte September die ersten heftigen Regengüsse auf Andalusien niedergehen, sind 80 Prozent der Giftschlämme abtransportiert. Das klingt nach einer guten Quote. Wenn jedoch 20 Prozent von fünf Millionen Tonnen liegengeblieben sind, kann immer noch eine Million Tonnen schwermetallhaltiger Schlämme vom Regen in den Nationalpark gewaschen werden – die Katastrophe nach der Katastrophe.

Hält das Regenwetter eine Weile an, tritt nicht nur der Guadiamar rasch über die Ufer. Auch die anderen Rinnsale schwellen zu reißenden Flüssen an, und das Herzstück des Doñana-Nationalparks – die Marismas – wird überschwemmt, wie immer vom Herbst bis ins Frühjahr. Was im Hochsommer wie eine Wüste erscheint, verwandelt sich in eine quadratkilometergroße, nur Zentimeter tiefe Wasserfläche. Ein Paradies für Vögel – bislang jedenfalls.

Hunderttausende Vögel nutzen die Marismas als Rastplatz auf ihrem Zug nach Afrika. Hier – nahe der Meerenge von Gibraltar – haben sie noch einmal Gelegenheit, richtig Futter und Kraft für die letzten Etappen zu tanken. Seltene Arten wie Weiß- und Schwarzstörche stopfen sich dann in Ruhe den Bauch mit Würmern, Schnecken, Muscheln, kleinen Krebsen, Fischen oder Pflanzen voll. Andere Vogelarten schlagen im Natur- und Nationalpark Doñana, mit seinen 105.000 Hektar mehr als doppelt so groß wie das Bundesland Bremen, gleich ihr Winterquartier auf. Zu ihnen gehören 70.000 Graugänse, 300.000 Enten, 200.000 Uferschnepfen, 40.000 Flamingos, etliche tausend Limikolen und Wiesenpieper, Bachstelzen, Schwarz- und Rotkehlchen. Die Hälfte der europäischen Vogelarten fliegt hier zwischen Herbst und Frühjahr ein – rund 200 Zug- und 125 Brutvogelarten, über sechs Millionen Tiere.

Sie könnten alle nach und nach vergiftet werden, wenn der Regen die Giftschlammreste in die Marismas spült. Die Schwermetalle reichern sich in Pflanzen und Insekten, in Fischen und Krebsen an, werden gefressen und lagern sich im Fettgewebe der Vögel ab oder greifen gleich das Nervensystem an. Wenn Ornithologen in Nordsibirien eines Tages sinkende Bestände etwa der Pfuhlschnepfe registrieren, dürfte die Ursache höchstwahrscheinlich in der Doñana zu finden sein.

Dabei hätte es zu dem verheerenden Vorfall in der Mine bei Aznalcóllar nie kommen müssen. Davon ist Yolanda Menor von der andalusischen Umweltgruppe CEPA (Confederación Ecologista Pacifista Andaluza – Andalusische Vereinigung für Ökologie und Frieden) bis heute überzeugt. Denn sie hatte schon lange vor einem Dammbruch gewarnt. Yolanda Menor ist eine gastfreundliche Frau, die viel und herzlich lacht. Der Nationalpark ist für die Biologin nicht nur ein Naturparadies, sondern auch ihr Garten Eden vor der Haustür. Und auf den hat sie schon immer gut aufgepaßt. Seit sechs Jahren kämpft die streitbare Umweltaktivistin in der CEPA gegen den Bergbauriesen Boliden-Apirsa, die spanische Tochter des kanadisch-schwedischen Mutterkonzerns Boliden. Denn schon früh zeigte sich, daß der nicht mit sauberen Mitteln arbeitet – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit ihrem Mann war Yolanda Menor oft nach Feierabend im klapprigen, weißen R4 unterwegs, um Beweise für Bolidens Schweinereien zu sammeln. „Das erste Mal haben wir die Firma 1994 angezeigt wegen Einleitung giftiger Stoffe in den Rio Agrio – einen Nebenfluß des Guadiamar. Der Staatsanwalt tut bis heute so, als müsse er noch nach Beweisen suchen.“

Im Januar 1996 hofften die CEPA-Leute auf den großen Coup gegen Boliden. Ein Ex-Ingenieur, Mitkonstrukteur des Auffangbeckens, hatte ihnen ein hundert Seiten starkes Gutachten über den miserablen Zustand des Dammes zugespielt. Von zwei Meter breiten Rissen war die Rede. Davon, daß Boliden den Damm illegal um 17 Meter erhöht habe, daß er nicht stabil sei und an verschiedenen Stellen die Giftbrühe bereits durchsickere. Die Fotos waren eindeutig.

Die Reaktion der örtlichen Behörden nicht. Zwei Jahre lang wanderten die Akten hin und her. Ergebnislos. Schließlich sandten die CEPA-Leute den Bericht direkt an die EU-Kommission nach Brüssel, um auf die drohende Gefahr für das in die höchste Schutzkategorie eingestufte Feuchtgebiet aufmerksam zu machen. Dort versicherten spanische Beamte, daß mögliche Einleitungen der Mine in den Guadiamar für den Doñana-Nationalpark keine Gefahr darstellten. Der Fluß fließe nicht in den Park, sondern daran vorbei. Die Eurokraten gaben sich damit zufrieden und legten den Fall zu den Akten. Dabei hätten sie nur in eine Landkarte schauen müssen. 20 Tage später brach der Damm.

„Es war ein Schock für uns“, sagt Yolanda Menor. „Anfangs wußten wir nicht mehr, wofür wir noch kämpfen sollten. Aber jetzt wissen wir es: Wir werden Boliden so lange vor Gericht zerren, bis sie den Schaden bis auf die letzte Pesete wieder gutgemacht haben.“

Dem nüchternen, zweigeschossigen Fertigbau der Boliden-Aspirsa-Zentrale sieht man nicht an, welch mächtigen Gegner sich Yolanda Menor und die CEPA ausgesucht haben. Immerhin betreibt der Konzern hier die größte offene Mine der Welt, seit er sie dem Staat 1987 für eine Pesete abgekauft hat. Jährlich werden 125.000 Tonnen Zink, 48.000 Tonnen Blei, 5000 Tonnen Kupfer und 90 Tonnen Silber aus der Erde geholt. Ein enorm schmutziges Geschäft: Für jede Tonne Metall, die aus dem Gestein gebrochen, gemahlen und gelaugt wird, bleiben neun Tonnen Abraum zurück. Säure- und schwermetallhaltiger Steinsand, der in das zwei Quadratkilometer große Auffangbecken gepumpt wird. Seit dem Dammbruch im April ist die Mine geschlossen. Die eine Hälfte der 500 Arbeiter ist zu Aufräumarbeiten abkommandiert, die andere wartet zu Hause, bis die Mine wieder ihren Betrieb aufnimmt.

Nur der stellvertretende Manager, Gösta Lindgren, hält mit ein paar Bürokräften die Stellung. Er rutscht nervös und wortkarg auf seinem Stuhl hin und her und stammelt Floskeln. Eine plötzliche Erdbewegung im Untergrund, behauptet er, sei die Ursache der Katastrophe gewesen. Eine äußerst exklusive Erkenntnis. Denn die spanischen Seismographen registrierten in der fraglichen Nacht keinerlei Aktivitäten. Dabei hatte der Bergbaukonzern mehr Glück als Verstand: 90 Prozent des hochgiftigen, schwermetallhaltigen Abraumes verblieben im Becken, weil der Schlamm das Loch im Damm verstopfte.

Obwohl der schwedische Boliden-Boß anfangs versprach, für alle Schäden aufzukommen, stiehlt der Konzern sich nun angesichts der Millionensummen aus der Verantwortung. Lediglich die Bauern will Boliden mit elf Millionen Mark für den diesjährigen Ernteausfall abfinden. Danach, argumentieren die Minenbetreiber dreist, könnten sie ja wieder ihre Felder und Plantagen bewirtschaften.

Die spanische Regierung hingegen will auf den verseuchten Flächen nie mehr Landwirtschaft erlauben. Den durch die Doñana-Katastrophe schon ramponierten Ruf andalusischer Agrarprodukte will sie durch Schwermetallbelastung nicht endgültig ruinieren lassen. Statt dessen sollen die Ufer des Guadiamar aufgeforstet und in einen Naturpark verwandelt werden. Für die meisten Bauern ist ihr Land die einzige Lebensgrundlage. Nur die Hälfte von ihnen will deshalb verkaufen. Doch den Bauern droht die Zentralregierung jetzt mit Enteignung, um Gras über das Problem wachsen zu lassen.

Einer freut sich, daß die Leute endlich der Mine und der Regierung trotzen: José Carasco Dominguez, genannt „El Cabrero“, der Ziegenhirte. Bislang hatten sie es ja nur mit den Kleinen aufgenommen. Ihn, einen der beliebtesten Flamenco-Sänger Spaniens und trotzdem einen einfachen Mann, der bis heute mit seinen Ziegen auf die Felder zieht, haben sie aus seinem Heimatdorf Aznalcóllar vertrieben, weil er in seinen Liedern auch immer wieder vom Fluch der Mine singt. Minenarbeiter schickten ihm anonyme Drohungen ins Haus: Wenn er nicht verschwände, würden sie ihn umbringen. Schon unter dem Diktator Franco galt El Cabrero den Herrschenden als zu aufmüpfig. Zweimal wurde er ins Gefängnis geworfen.

„Ich bin gar nicht gegen Minen“, meint er. „Aber die Menschen in Aznalcóllar tragen die Kleider der Angst. Ich rate ihnen nur: Wenn ihr verschmutztes Wasser trinkt, sagt es. Wenn die Luft, die ihr atmet, voll giftigen Staubs ist, sagt es. Wenn eure Häuser von den Sprengungen Risse bekommen, sagt es. Sie aber schweigen. Sie haben Angst, ihre Arbeit zu verlieren. Doch ein Volk, das schweigt, ist wie eine Herde blökender Schafe, die den Hirten nicht vom Schlachter unterscheiden kann.“

Vielleicht, hofft auch Pablo Mascareñas von Greenpeace, hat das Unglück bei den Menschen und den Behörden ein Umdenken ausgelöst: „Manchmal müssen erst Katastrophen wie Tschernobyl, Seveso oder das Doñana-Desaster geschehen, damit sich etwas ändert.“ Ende September geschieht das bislang Undenkbare: Die Bürger Andalusiens gehen auf die Straße, weil sie sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. Sie fürchten, daß nach den Vögeln auch die Touristen verschwinden werden, wenn die in ihren Nationalpark geschwemmten Schwermetalle ihre tödliche Wirkung entfalten. Jetzt, nach den ersten schweren Regenfällen, merken sie, wie wenig Ministerin Tocino die Lage im Griff hatte.

Von FRANK H. GRIESEL
Fotos: MANFRED JARISCH

Alle Jahre wieder…
Der Dammbruch in der spanischen Mine Aznalcóllar ist kein Einzelfall. Allein in den vergangenen sechs Jahren kam es weltweit zu sechs weiteren schweren Unfällen, weil Dämme von Minenbecken barsten.

1992 USA: In Colorado bricht der Damm eines Beckens, in dem eine Goldmine giftige Schlämme lagert. Im Alamosa River stirbt auf 25 Kilometern alles Leben. Der Betreiber geht in Konkurs. Die 80 Millionen Dollar für die Sanierung zahlt der Steuerzahler.
1993 Ecuador: Schlamm und Geröllmassen begraben nach einem Dammbruch eine Goldgräbersiedlung, 24 Tote.
1994 Südafrika: Der Damm der Harmony Mine bricht: 2,5 Millionen Tonnen Zyanidschlamm verschütten ein Goldgräberdorf, 17 Tote. Die Firma wird verurteilt.
1995 Guyana: Dammbruch in einer Goldmine: 2,5 Millionen Tonnen zyanidhaltiger Abraum laufen in einen Fluß. Die Region wird zum Katastrophengebiet erklärt.
1995 Philippinen: Drei Millionen Tonnen Giftschlamm überschwemmen beim Dammbruch einer Kupfermine 20 Dörfer. Das Gebiet wird mit Cadmium, Blei und Quecksilber verseucht.
1996 Schweden: In Lappland bricht der Damm einer Boliden-Mine. Bleiverseuchte Abwässer fließen in einen See.
1998 Spanien: In Südspanien entweicht in einer Boliden-Mine beim Bruch eines Dammes für schwermetallhaltige Schlämme die bislang größte Menge Gift: Fünf Millionen Kubikmeter Schwermetallschlamm fließen in einen Fluß und vergiften langfristig das wichtigste Vogelschutzgebiet Europas — die Doñana.