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Migranten von spanischem Rettungsschiff kommen auf Quarantänefähre

Rom (dpa) - Auch die Migranten von einem spanischen Rettungsschiff sind auf eine Quarantänefähre vor Italien gebracht worden. Die 34 Migranten der «Aita Mari» seien wegen der Coronavirus-Pandemie auf die private Fähre «Rubattino» vor Palermo transferiert worden, teilte die italienische Küstenwache am Sonntag mit. Dort sind bereits 146 Menschen, die das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» auf dem Mittelmeer vor Libyen gerettet hatte. Alle sollen zwei Wochen auf der Fähre isoliert werden. Die Regierung in Rom betonte erneut, dass die Menschen in der aktuellen Corona-Krise nicht an Land könnten. Italien hatte seine Häfen wegen des Gesundheitsnotstands für nicht sicher erklärt. Italien gehört zu den weltweit am schwersten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern. Was mit den Migranten nach der Quarantäne passiert, ist noch unklar. Auf der Fähre werden sie vom Roten Kreuz versorgt.

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