Do, 2020-02-27 10:41
Bietigheim-bisssingen (dpa)

Probleme im Geschäft mit holzbearbeitender Industrie belasten Dürr

Bietigheim-bisssingen (dpa) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat im vergangenen Jahr unter den Problemen im Geschäft mit Maschinen für die holzbearbeitende Industrie gelitten. Während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 16 Prozent auf 196 Millionen Euro absackte, brach der Überschuss sogar um rund ein Fünftel auf 130 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Bietigheim-Bissingen mitteilte.

Beim Umsatz und Auftragseingang legte Dürr dagegen zu. Die Erlöse stiegen auch dank guter Geschäfte in der Umwelttechnik und im Bereich Elektromobilität um 1,3 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Bei den Auftragseingängen verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 3,7 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro.

Der Umsatz soll 2020 zwischen 3,9 Milliarden und 4,1 Milliarden Euro liegen. Im ersten Quartal rechnet der Konzern wegen des Coronavirus mit einer deutlichen Ergebnisbelastung.