Kurzinterview

Nicol Hartz

„Wir brauchen mehr Frauen in der Klimapolitik“

Nicol Hartz ist Zero Waste Aktivistin, Nachhaltigkeitsberaterin und setzt sich in ihrer Rolle als Vorstandsmitglied des Zero Waste Vereins für ein nachhaltigeres Miteinander ein – was ihrer Meinung nach nur mit Achtsamkeit und der Kraft einer lebendigen und wertschätzenden Gemeinschaft angegangen werden kann

Drei Fragen und drei Antworten

mit Frauen, die die Welt ein bisschen besser machen

Drei Fragen und drei Antworten

Was haben Nachhaltigkeit und Feminismus gemeinsam?

Ich glaube da gibt es viele Gemeinsamkeiten. Für mich geht es bei beiden insbesondere um das Hinterfragen aktueller gesellschaftlicher Normen und Handlungsweisen aber auch um die Wertschätzung sozial-ökologischer Ressourcen. 

Welche Rolle spielt Gleichstellung für mehr Klimagerechtigkeit?

Female Empowerment spielt eine bedeutende Rolle im Kampf gegen die Klimakrise. Empirische Studien, aber auch die Geschlechterverteilung in unserem Verein zeigen, dass insbesondere Frauen ein höheres Umweltbewusstsein haben und oftmals eine bessere Klimabilanz als Männer. Auf der anderen Seite sind Frauen, die im Übrigen stärker von den Folgen der Klimakrise betroffen sind, stark unterrepräsentiert in internationalen Klimaverhandlungen, so dass Lösungen überwiegend in patriarchal geprägten Denkmustern gefunden werden. Wir brauchen daher mehr Stimmen von Frauen in den Entscheidungsprozessen der Klimapolitik, um sie gerechter und wirksamer gestalten zu können. 

Wie ist das mit der Geschlechterverteilung im Zero Waste Verein?

In unserem Verein identifiziert sich der überwiegende Teil unserer Mitglieder als weiblich. Uns liegt aber insgesamt die Gleichberechtigung aller Geschlechter am Herzen. 

Drei Fragen und drei Antworten

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