Jetzt abonnieren Magazinarchiv durchsuchen

Greenpeace Magazin Ausgabe 2.06

Wissen, was drin ist

Hilfe für Allergiker: Künftig müssen europaweit bei verpackten Lebensmitteln die zwölf Hauptallergene auf dem Etikett stehen. Dazu gehören glutenhaltige Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel), aber auch Eier, Fisch, Krebstiere, Erdnüsse, Soja, Milch (incl. Laktose), Schalenfrüchte (verschiedene Nüsse), Sellerie, Senf und Sesamsaaten. Sie sind für 90 Prozent aller Lebensmittelallergien verantwortlich. Auch Schwefeldioxid und Sulfite ab zehn Milligramm pro Kilo (bzw. Liter) müssen auf dem Etikett stehen. Verbraucher erkennen Allergene am Produktnamen („Milchschokolade“) oder an der Zutatenliste. Bei Waren ohne Zutatenliste wie Wein muss es einen Hinweis geben, etwa „enthält Schwefel“. Die Kennzeichnungspflicht besteht nur für Produkte, die nach dem 25. November hergestellt wurden. Ausgenommen bleiben lose Lebensmittel wie Fein- kostsalate, Wurst, Backwaren oder auch Kantinenspeisen.
www.allergen-kennzeichnung.de