Aktuell

Mi, 2017-04-26 13:57
Peking (dpa)

China gibt grünes Licht für deutsche Parteienstiftungen

Peking (dpa) - Im Tauziehen um die weitere Arbeit der deutschen politischen Stiftungen in China gibt es einen Durchbruch. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Mittwoch ermöglicht das Ministerium für Öffentliche Sicherheit in Peking überraschend die weitere Zulassung der parteinahen Stiftungen. Damit beseitigt die chinesische Seite einen Streitpunkt, der die deutsch-chinesischen Beziehungen zunehmend belastet hatte.

Mi, 2017-04-26 13:04
Hannover (dpa)

Telekom macht mobil im Kampf gegen Cyber-Attacken

Hannover (dpa) - Die Deutsche Telekom will in den Kampf gegen Cyber-Attacken auf sogenannte «kritische Infrastrukturen» wie etwa Energie- oder auch Wasserversorgung eingreifen. Intelligente, vorausschauende Wartung vernetzter Fabriken und Maschinen mit Eingriffen aus der Ferne via virtueller Realität ist einer der Mega-Trends der Hannover Messe. Die Schnittstellen nach außen stellten allerdings ein potenzielles Einfallstor für Cyber-Angreifer dar, warnte der Leiter der neuen Telekom-Security-Sparte, Dirk Backofen. Ziel sei, einen virtuellen Raum in der Cloud zu schaffen, in dem Techniker kritische Fälle prüfen - ohne direkt Zugriff auf beispielsweise ein Kraftwerk zu erhalten.

Nahezu jedes größere Unternehmen in Deutschland ist laut Studien schon einmal Ziel einer größer angelegten Cyber-Attacke geworden. Die Behörden beklagen häufig, dass gerade die in Deutschland wichtigen Mittelständler zu wenig gegen Cyber-Attacken tun.

Mi, 2017-04-26 13:57
Luxemburg (dpa)

EU-Staaten gewähren 2016 mehr als 700 000 Asylbewerbern Schutz

Luxemburg (dpa) - Die EU-Staaten haben im vergangenen Jahr rund 710 400 Asylbewerbern Schutz gewährt - mehr als doppelt so viele wie 2015. Das ist die höchste Zahl seit mindestens 2008, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Daten aus den Jahren seien nicht vergleichbar. Außerdem fanden rund 14 200 Flüchtlinge von außerhalb Europas 2016 Aufnahme.

Behörden in Deutschland trafen europaweit die meisten positiven Asylentscheidungen: Sie erkannten insgesamt 445 210 Personen als schutzbedürftig an, drei Mal so viele wie im Vorjahr. In Kroatien war die Zahl mit 100 Personen europaweit am niedrigsten. Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße lag allerdings Schweden mit 7040 positiven Entscheidungen pro Million Einwohner vorne, Schlusslicht war Polen mit 10.

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Mi, 2017-04-26 13:39
Hannover (dpa)

Telekom macht mobil im Kampf gegen Cyber-Attacken

Hacker-Attacken auf Unternehmen oder Kraftwerke gibt es immer wieder. Die Telekom will ihre Erfahrung als Netzbetreiber im Abwehrmaßnahmen einbringen.

Hannover (dpa) - Die Deutsche Telekom will in den Kampf gegen Cyber-Attacken auf sogenannte «kritische Infrastrukturen» wie etwa Energie- oder auch Wasserversorgung eingreifen. Intelligente, vorausschauende Wartung vernetzter Fabriken und Maschinen mit Eingriffen aus der Ferne via virtueller Realität ist einer der Mega-Trends der Hannover Messe. Die Schnittstellen nach außen stellten allerdings ein potenzielles Einfallstor für Cyber-Angreifer dar, warnte der Leiter der neuen Telekom-Security-Sparte, Dirk Backofen. Ziel sei, einen virtuellen Raum in der Cloud zu schaffen, in dem Techniker kritische Fälle prüfen - ohne direkt Zugriff auf beispielsweise ein Kraftwerk zu erhalten.

Nahezu jedes größere Unternehmen in Deutschland ist laut Studien schon einmal Ziel einer größer angelegten Cyber-Attacke geworden. Die Behörden beklagen häufig, dass gerade die in Deutschland wichtigen Mittelständler zu wenig gegen Cyber-Attacken tun.

Nach Angaben des Telekom-Security-Leiters sind bislang nur zehn Prozent aller Industrienetzwerke «vernünftig geschützt»: «Digitalisierung ohne Security funktioniert nicht», betonte er. Die Telekom habe Erfahrung darin, ihr eigenes Netz zu schützen. Das Unternehmen arbeite daran, nicht nur bekannte, sondern auch neue Angriffsmuster zu erkennen und die Abwehr der Systeme zu trainieren. Über sogenannte Honeypots, scheinbar ungesicherte, virtuelle Honigtöpfe zum Anlocken potenzieller Angreifer, verzeichnet die Telekom täglich mehrere Millionen Angriffe.

Im vergangenen Jahr bekam die Telekom allerdings Schwierigkeiten dabei, einen weltweiten Angriff zu analysieren, den auch die Router des Konzerns zu spüren bekamen. 900 000 Geräte in Deutschland hatten plötzlich ihren Dienst versagt und die Nutzer vom Internet getrennt. Nach aufwendiger Analyse ermittelten die Fachleute der Telekom, dass die Schadsoftware bei dem letztlich erfolglosen Angriff nicht in die Router des Konzerns vorgedrungen war. Die Geräte waren lediglich wegen massenhafter Anfragen in die Knie gegangen.

Seit Januar bündelt der Konzern in dem neuen Geschäftssegment Telekom Security die entsprechenden Kompetenzen des Unternehmens - mit 1200 Mitarbeitern. Backofen geht davon aus, dass der Sicherheitsmarkt für Industrienetzwerke bundesweit etwa 2,5 Milliarden Euro schwer ist, in Europa seien es Schätzungen zufolge 13 Milliarden Euro.

Beispiel Kernkraftwerk: Für Anlagen wie diese habe die Telekom gemeinsam mit Partnern mehrere Schutzsysteme entwickelt, darunter eine Fernwartungslösung, die jeden einzelnen Zugriff und die Arbeiten in Echtzeit überwacht und dokumentiert. Direkten Zugriff auf die betreuten Anlagen gibt es dabei den Angaben zufolge nicht, vielmehr finde der Kontakt in der Cloud statt. Ein anderes System warne vor Anomalien im Kommunikationsverhalten einer Anlage.

Eine industrielle Firewall wiederum soll verhindern, dass unkontrolliert Daten abfließen. Dazu wird das jeweilige Netz in abgesicherte Zonen unterteilt, Datenflüsse werden kontrolliert. Unberechtigte Zugriffe auf Steuerungssysteme würden so verhindert. Das Interesse potenzieller Industriekunden sei enorm, sagte Backofen.

Mi, 2017-04-26 13:30
Wolfratshausen (dpa)

Ex-Chef von Sieber-Wurst muss 900 Euro Strafe zahlen Von Paul Winterer, dpa

Der Prozess hat sich für ihn gelohnt. Statt 2250 Euro muss der einstige Inhaber der Wurstfirma Sieber nur 900 Euro Strafe zahlen. Und er gilt damit nicht als vorbestraft. Gegen das Lebensmittelrecht hat er aber dennoch verstoßen.

Wolfratshausen (dpa) - Der Ex-Chef der insolventen Großmetzgerei Sieber ist in dem von ihm angestrengten Prozess mit einem milderen Urteil davongekommen. Das Amtsgericht im bayerischen Wolfratshausen verurteilte Dietmar Schach am Mittwoch zu einer Geldstrafe von 900 Euro. Es sah es als erwiesen an, dass der 52-Jährige fahrlässig mit gesundheitsgefährdenden Bakterien belastete Ware aus seinem fleischverarbeitenden Betrieb in den Handel gebracht hatte. Einen Vorsatz sah das Gericht nicht.

Richter Helmut Berger setzte eine Strafe von 60 Tagessätzen zu je 15 Euro fest. Im Strafbefehl, den Schach nicht akzeptiert hatte, waren es noch 150 Tagessätze á 15 Euro gewesen. Der einstige Inhaber der Geretsrieder Firma gilt mit dem milderen Urteil als nicht vorbestraft. Erst von 90 Tagessätzen an ist ein Täter vorbestraft.

In einem Fleischprodukt der Großmetzgerei war im März 2016 eine extrem über dem Grenzwert liegende Anzahl von Listerien gefunden worden. Wochen später musste der Betrieb auf Anordnung des Freistaates Bayern schließen, die Insolvenz war unausweichlich.

Der Lebensmittelskandal wird in Verbindung mit mehreren Todesfällen nach dem Genuss von listerienverseuchten Produkten gebracht. Die Ansteckung mit Listerien ist für gesunde Erwachsene eher harmlos. Doch bei Ungeborenen, Babys, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Listeriose genannte Krankheit tödlich enden.

Der Richter sagte in seiner Urteilsbegründung, es sei schwer, Lebensmittelbetriebe listerienfrei zu halten. Schach hätte das Problem nach einem weiteren Befall von Produkten mit den gefährlichen Bakterien im Herbst 2015 aber erneut lösen müssen, nachdem ihm dies zwei Jahre zuvor schon einmal gelungen sei. Zudem habe er einen externen Berater für das Qualitätsmanagement in seiner Firma nicht von den Problemen informiert.

Schach sagte nach Verhandlungsende, er sei froh, dass es nun ein Urteil gibt «und dass ich weiß, woran ich bin». Jetzt gehe es darum, eine Schadenersatzklage gegen den Freistaat zu gewinnen. Insolvenzverwalter Josef Hingerl hält die Schließung des Betriebes für rechtswidrig und verlangt vom Staat zwölf Millionen Euro Schadenersatz.

Im Prozess war bekannt geworden, dass das Land Bayern seit Jahren eine stille Beteiligung von 500 000 Euro an Sieber-Wurst hält. Das Geld dürfte durch die Insolvenz allerdings verloren sein. Doch der nach seinen Angaben mit rund drei Millionen Euro verschuldete Ex-Firmenchef Schach haftet persönlich dafür.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sowohl der Staatsanwalt als auch die Verteidiger kündigten an, Rechtsmittel zu prüfen. Im Falle einer Berufung würde das Verfahren vor dem Landgericht München II neu aufgerollt.

Mi, 2017-04-26 13:03
View (dpa)

Das Silicon Valley geht in die Luft - Uber plant Flugtaxis

Flugtaxis und Luftschiffe: Den Tech-Unternehmern wird es auf dem Boden zu eng. Sie versprechen eine Transport-Revolution in der Stadt mit kompakten Fluggeräten. Die Projekte stecken allerdings noch in den Kinderschuhen.

Dallas/Mountain View (dpa) - Erst nahm das Silicon Valley die Entwicklung selbstfahrender Autos in Angriff, jetzt will die Tech-Branche Vorreiter bei zukünftiger Mobilität in der Luft werden. Der Fahrdienst-Vermittler Uber stellte Pläne für ein Netzwerk aus fliegenden Taxis vor, die Menschen in der Stadt befördern. Google-Mitgründer Larry Page bestätigte, dass er die Entwicklung kleiner Fluggeräte finanziert. Und der zweite Mitgründer des Internet-Riesen, Sergey Brin, lässt laut einem Medienbericht ein Luftschiff bauen.

Uber will sich auch in der Luft auf die Rolle eines Plattform-Anbieters beschränken. Die Uber-Flieger sollen von Partnern wie der Hubschrauber-Hersteller Bell oder der Flugzeugbauer Embraer kommen. Uber will ein Netz aus «Vertiports» betreiben, an denen die Fluggeräte senkrecht starten und landen können. Zum Jahr 2020 sind Tests in der texanischen Stadt Dallas und Dubai geplant. Das Ziel sei, drei Jahre später einen kommerziellen Betrieb aufzunehmen. Zu den Partnern gehört auch der Anbieter von Ladestationen Chargepoint. Vor einem kommerziellen Betrieb müssten allerdings neben technischen Lösungen auch noch viele rechtliche Voraussetzungen geschaffen werden.

Uber hatte Interesse am Luftverkehr in Städten bereits mit einem Strategiepapier im vergangenen Herbst gezeigt - jetzt folgt die Umsetzung. Für das Projekt «Uber Elevate» holte sich die Firma unter anderem den erfahrenen Ingenieur Mark Moore von der US-Raumfahrtagentur Nasa. Uber argumentiert, dass die Straßen vollgestopft mit Autos und teuer im Unterhalt seien und man deshalb in die Luft ausweichen müsse. Und Uber rechnet vor, dass die Beförderungskosten pro Passagier und Kilometer mit der Zeit mit denen in heutigen Fahrdiensten vergleichbar sein würden - bei rund 1,40 Dollar.

Für Uber sind die hochfliegenden Pläne eine willkommene Ablenkungen von immer neuen Negativ-Schlagzeilen in den vergangenen Wochen und Monaten. Nach Enthüllungen einer Software-Entwicklerin wird intern geprüft, ob die Firmenkultur frauenfeindlich und diskriminierend ist. Mitgründer und Chef Travis Kalanick musste versprechen, erwachsener zu agieren, nachdem er bei einem Wortgefecht mit einem Uber-Fahrer gefilmt wurde. Die Google-Schwesterfirma Waymo wirft Uber vor Gericht ein Einsatz gestohlener Roboterwagen-Technologie vor. Hinzu kommen die fortlaufenden Milliardenverluste, mit denen Uber für das rasante internationale Wachstum bezahlt. Die aktuellen Finanzen stellen nach Ansicht einiger Beobachter auch die Umsetzung der ambitionierten Flugtaxi-Pläne in Frage.

Unterdessen denken auch andere über Luft-Mobilität in der Stadt nach. Mit Airbus arbeitet auch ein Industrie-Schwergewicht an Fluggeräten dafür. Die chinesische Firma Ehang will in diesem Jahr ebenfalls in Dubai Tests mit einer Art Riesen-Drohne starten, die eine Person befördern kann. Am Montag wurde auch ein von Google-Mitgründer Larry Page finanziertes Projekt zur Entwicklung kleiner Passagier-Fluggeräte vorgestellt. Der «Kitty Hawk Flyer» erinnert äußerlich an eine Riesen-Drohne mit acht Elektromotoren, die einen Menschen auf dem Sitz in der Mitte tragen kann. Da das rund 100 Kilogramm schwere Fluggerät zur Sicherheit über einem See getestet wird, hat es statt Rädern Schwimmer ähnlich wie ein Wasserflugzeug.

Nun berichtete der Finanzdienst Bloomberg, auch Brin habe ein Luftfahrt-Projekt - es sei aber ein großes Luftschiff, das in einem Hangar des traditionsreichen NASA Ames Research Centers unweit der Google-Zentrale in Mountain View gebaut werde. Bisher sei das Metall-Gerippe fertiggebaut worden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Noch unklar sei, ob das Projekt ein Hobby von Brin sei oder er für die Zukunft an eine kommerzielle Nutzung denke.

Mi, 2017-04-26 13:48
Budapest (dpa)

Ungarn: Eigener Minister für AKW-Bau ernannt

Budapest (dpa) - Der ungarische Staatspräsident Janos Ader hat den Kommunalpolitiker und Nuklearfachmann Janos Süli zum ressortfreien Minister für den Bau zweier Reaktorblöcke im AKW Paks ernannt. Ader folgte damit am Mittwoch dem Beschluss der Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Die Ernennung wird mit 2. Mai wirksam.

Die Erweiterung des AKW Paks, 100 Kilometer südlich von Budapest, ist umstritten. Sie erfolgt durch den russischen Atomkonzern Rosatom. Russische Staatsbanken stellen 80 Prozent der Investitionskosten in Höhe von 12 Milliarden Euro als Kredite bereit. Experten zufolge wird das die Abhängigkeit Ungarns von Moskau erhöhen.

Orban pflegt ein ausgesprochen gutes Verhältnis zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dieser hatte Budapest zuletzt im Februar besucht. Die Europäische Kommission hatte Einwände wegen des Ausschreibungsverfahrens und wegen möglicher verbotener Staatssubventionen geprüft, am Ende aber grünes Licht gegeben.

Der nun ernannte Minister Süli (61) war von 1980 bis 2011 im AKW Paks tätig, von 2009 bis 2010 war er dessen Generaldirektor. Seit 2014 ist er Bürgermeister der Kleinstadt Paks.

Mi, 2017-04-26 13:12
Berlin (dpa)

Dobrindt zur Diesel-Kritik: Es wird schon umgerüstet

Berlin (dpa) - Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach heftiger Kritik am hohen Stickoxid-Ausstoß vieler Diesel-Pkw auf bereits laufende Umrüstungen in Deutschland verwiesen. Es gebe den verpflichtenden Rückruf für 2,3 Millionen VW-Fahrzeuge in Folge des Abgasskandals sowie eine «freiwillige Serviceaktion» anderer Hersteller, an deren Abgasreinigung es Zweifel gegeben habe, sagte Dobrindt am Mittwoch in Berlin. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Vortag gefordert, die deutsche Diesel-Flotte in großem Umfang nachzurüsten, um die Emissionen zu halbieren.

Dobrindt verteidigte sich auch gegen Vorwürfe, eine Reform von Abgastests in Brüssel zu blockieren. Es brauche einen EU-Schiedsrichter, wenn nationale Zulassungsstellen sich nicht einig seien. Ausnahmen bei der Abgasreinigung für den Motorschutz müssten an den Stand der Technik gekoppelt werden. Damit fordere Deutschland Maßnahmen in der EU, die über die Pläne der EU hinausgingen.

Im Zuge des Abgasskandals war einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, dass Diesel auf der Straße sehr viel mehr gesundheitsschädliche Stickoxide ausstoßen, als die EU-Abgasnormen wie Euro 5 und Euro 6 vorgeben. Diese Normen müssen bisher nur in Labortests eingehalten werden, dies soll sich ab Herbst aber schrittweise ändern.

Mi, 2017-04-26 13:23
Peking (dpa)

«Typ 001A»: China stellt ersten selbstgebauten Flugzeugträger fertig

Nach fünf Jahren Bauzeit ist Chinas erster eigener Flugzeugträger zu Wasser gelassen worden. Auf dem Weg zu einer internationalen Seemacht ist das nur der Anfang. Träger-Verbände unter chinesischer Flagge sollen in Zukunft rund um den Globus unterwegs sein.

Peking (dpa) - Mit der Fertigstellung seines ersten selbgebauten Flugzeugträgers treibt China die Aufrüstung seiner Marine weiter voran. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, verließ der mit roten Fahnen feierlich geschmückte Träger am Mittwoch sein Dock in der nordostchinesischen Hafenstadt Dalian. Das Schiff, das bisher nur als «Typ 001A» bezeichnet wurde, unterstreicht Chinas Ambitionen, neben den USA ebenfalls zu einer schlagkräftige Seemacht aufzusteigen. 

Das neue Schiff ist der zweite Flugzeugträger im Dienste der Volksbefreiungsarmee. Bereits 1998 hatte China aus der Ukraine einen alten Träger aus Sowjetbeständen gekauft, modernisiert und 2012 unter dem Namen «Liaoning» in Dienst gestellt. «Typ 001A» sieht aus wie die «Liaoning», ist aber mit einer Länge von 315 Metern und einer Breite von 75 Metern etwas größer und soll Platz für bis zu 36 Kampfjets bieten. 

Fünf Jahre dauerten die Arbeiten an dem Schiff, das eine Höchstgeschwindigkeit von 31 Knoten erreichen soll. Etwa drei weitere Jahre werden laut Militärfachleuten noch vergehen, bevor auch alle Waffen eingebaut sind, die Mannschaft trainiert ist und das Schiff offiziell in Dienst gestellt werden kann. 

Derweil arbeitet China weiter daran, seine Marine aufzurüsten. Das Land habe «ambitionierte Pläne», wie die staatliche Zeitung «Global Times» in dieser Woche berichtete. Der dritte Flugzeugträger ist demnach bereits in Shanghai in Bau und «viel höher entwickelt» als die beiden ersten Modelle.

Um «internationale Interessen und Territorien zu schützen», brauche China künftig jeweils zwei Flugzeugträgerverbände im Westpazifik und im Indischen Ozean, zitierte das Blatt den chinesischen Konteradmiral Yin Zhuo. Nötig seien dafür insgesamt «fünf bis sechs» Flugzeugträger. 

China sollte in naher Zukunft auch etwa zehn Marine-Stützpunkte zur Versorgung der Flugzeugträger in befreundeten Ländern wie Pakistan errichten, sagte der Militärexperte Xu Guangyu. «Es ist zu hoffen, dass China auf jedem Kontinent Stützpunkte haben kann.» Am Ende würde das aber vom Kooperationswillen anderer Staaten abhängen. 

Die Strategie des Landes habe sich geändert, bestätigte auch der Shanghaier Militär-Kommentator Zhao Chu. Während es Peking in der Vergangenheit vor allem um die Verteidigung in der Region gegangen sei, rückten nun «internationale Interessen» in den Fokus.  

Viele Nachbarn Chinas blicken mit Sorge auf die immer größere Schlagkraft der chinesischen Marine. Mit Staaten wie Japan, Vietnam und den Philippinen streitet Peking im Ost- und Südchinesischen Meer seit vielen Jahren um Territorien und Inselgruppen.

Doch auch trotz der Aufrüstung Chinas dürfte sich in naher Zukunft an den Kräfteverhältnis auf den Weltmeeren nicht viel ändern. Während China nun zwei Schiffe besitzt, auf denen Flugzeuge starten und landen können, verfügen die USA mit zehn Flugzeugträgern über die unangefochten größte Seemacht der Welt. Der neue US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres zudem eine «historische Steigerung» des Militärbudgets angekündigt.  

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Grenzen für Gülle

Dänemark: Wo das Trinkwasser konsequent vor zu hoher Nitratbelastung geschützt wird

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Grenzen für Gülle

Dänische Landluft stinkt nicht. Denn Bauern dürfen Gülle nicht verspritzen, sondern müssen sie direkt in den Boden einbringen, um hohe Ammoniakwerte zu vermeiden. Außerdem geht die Regierung seit mehr als 15 Jahren konsequent gegen die Nitratbelastung im Grundwasser vor: Gülle darf nur bis zur Erntezeit ausgebracht werden. Je nach Pflanzenart gibt es Düngungsobergrenzen. Alle Landwirte müssen ihre Stickstoff- und Phosphateinträge verpflichtend registrieren, und es gibt strenge Kontrollen und Strafen. Der Erfolg: Grundwasser ist nicht mehr mit 70, sondern nur noch mit durchschnittlich 40 Milligramm Nitrat pro Liter belastet. In Deutschland gibt es dagegen laut einem aktuellen Bericht der Bundesregierung „keine wesentlichen Veränderungen“. An 28 Prozent der Messstellen wird der gesetzliche Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter überschritten. Weil Berlin die Reform der Düngeverordnung seit Jahren verschleppt, verklagt die EU-Kommission die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Auch die jetzt endlich geplanten Maßnahmen seien unzureichend, kritisiert das Umweltbundesamt. Die deutsche Wasserwirtschaft warnt, Trinkwasser könne sich durch aufwendige Verfahren zur Entfernung des gesundheitsschädlichen Nitrats in einigen Regionen um bis zu 62 Prozent verteuern.

Außerdem Interessant

Niederlande/Schweden: Tattoo fürs Obst
Natürliche Label sollen die Verpackung von Bio-Obst überflüssig machen: Ein Laserstrahl entfernt die Pigmente auf der äußersten Schale, so können Biosiegel, Ursprungsland und Kontrollnummer auf Avocado oder Süßkartoffel tätowiert werden. Seit Anfang des Jahres erprobt das niederländische Biohandelsunternehmen „Nature & More“ das Verfahren mit der schwedischen Supermarktkette ICA. Nun will auch die Rewe-Gruppe das Licht-Labelling in 800 nordrhein-westfälischen Filialen testen.

Irland: Keine Kohle für Kohle
Die grüne Insel macht Ernst mit dem Klimaschutz: Als erstes Land weltweit will Irland alle staatlichen Investitionen in Unternehmen verbieten, die ihr Geld hauptsächlich mit Kohle, Öl oder Gas verdienen. Nach dem Gesetzesvorhaben mit dem Titel „Fossil Fuel Divestment Bill 2016“ wäre der rund acht Milliarden Euro schwere staatliche Fonds verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren sämtliche fossilen Investitionen zu beenden.

Tallinn: Gratis Busfahren
Die estnische Hauptstadt bleibt Pionierin: 2013 führte sie als erste europäische Kapitale den Nulltarif für den öffentlichen Nahverkehr ein. Seit einigen Monaten dürfen die Tallinner innerhalb des Stadtgebietes auch mit der Staatsbahn umsonst fahren, und ab 2018 sollen nun auch Tickets für die Überlandbusse nichts mehr kosten. Nicht gratis, aber günstig ist der Nahverkehr übrigens auch in Wien: Eine Jahreskarte kostet derzeit nur 365 Euro, also einen Euro pro Tag. Die Verkaufszahlen steigen rasant. Zum Vergleich: Berlin verlangt 728 Euro.

Geht doch!

Metropolen fürs Klima

Weltweit: Neunzig Großstädte verbünden sich, um den Kampf gegen die Erderwärmung zu forcieren

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Metropolen fürs Klima

Städte auf allen Kontinenten mausern sich vom Klimasünder zum Klimaschützer. Gerade jetzt, wo ein Öl- und Kohlefreund wie Donald Trump in den USA an die Macht gelangt ist, wollen sie Vorreiter im Klimaschutz werden – denn viele Städte sind durch Hitzewellen oder steigende Meeresfluten besonders gefährdet. Treiber der Bewegung ist das globale Netzwerk C40, dem mittlerweile neunzig Großstädte angehören. Eine Studie des 2005 gegründeten Verbundes geht davon aus, dass Städte allein fast die Hälfte aller CO2-Emissionen einsparen können, die für das Erreichen der Pariser Klimaziele notwendig sind. Viele sind bereits aktiv: Paris, Madrid, Athen und Mexiko-Stadt wollen bis zum Jahr 2025 Dieselautos aus den Innenstädten verbannen. Oslos Zentrum soll bis 2019 sogar ganz autofrei werden. In San Francisco müssen Neubau-Dächer bis zu einem Drittel begrünt oder mit Solarpaneelen bestückt werden.

Die chinesische Stadt Shenzhen betreibt einen effektiven lokalen Emissionshandel. London investiert fast 900 Millionen Euro in neue Fahrradwege. Und Kopenhagen will bis 2025 CO2-neutral werden. „Städte sind der Schlüssel zur nachhaltigen Zukunft“, sagt Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt. Indem sie die besten Ideen und Lösungen teilten, könnten aus guten lokalen Ansätzen großartige globale Lösungen werden.
C40.org

Außerdem Interessant

Großbritannien: Kein Plastik im Shampoo
Seit Anfang des Jahres dürfen in Großbritannien keine Kosmetika mehr verkauft werden, die Mikroplastik enthalten. Die winzigen, nicht biologisch abbaubaren Plastikteilchen werden von Fischen und Muscheln aufgenommen und landen schließlich auf dem Teller der Verbraucher. Ab Mitte 2017 tritt ein solches Verbot auch in den USA in Kraft. Kanada, Frankreich und die Niederlande wollen nachziehen. Deutschland hingegen setzt noch immer auf einen freiwilligen Ausstieg der Hersteller.

Schweden: Reparieren spart Geld
Wer kaputte Dinge wie Fahrräder oder Waschmaschinen reparieren lässt, wird belohnt – statt 25 werden dafür nur noch zwölf Prozent Mehrwertsteuer fällig. Mit dieser Vergünstigung will die schwedische Regierung die Wegwerfmentalität eindämmen. In Deutschland befürwortet das Umweltbundesamt eine solche Regelung. „Was Rohstoffe spart, sollte für die Verbraucher billiger sein“, fordert dessen Präsidentin Maria Krautzberger.

EU: Hilfe für die Ärmsten
Luxemburg, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Holland erfüllen die Zusage der EU-Staaten, 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens als Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen – sie halten Wort. Alle anderen EU-Länder bleiben weit darunter: Deutschland erreicht nur 0,52 Prozent, der europäische Schnitt liegt bei gerade mal 0,44 Prozent. Insgesamt fehlen im Hilfsbudget für die armen Länder fast 40 Milliarden Euro. Immerhin erhöht die Bundesrepublik den Etat für Entwicklungszusammenarbeit im kommenden Jahr um 15 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Geht doch!

Experten für steile Anstiege

Rekordverdächtig: In Österreich und in der Schweiz boomt "bio"

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Experten für steile Anstiege

Eine radikale Agrarwende mit 20 Prozent Bioanbaufläche hat Renate Künast als erste grüne Bundeslandwirtschaftsministerin in Berlin vor 15 Jahren versprochen. Daraus wurde bekanntlich nichts. Österreich hingegen hat diese Messlatte jetzt gerissen: 20,3 Prozent seiner landwirtschaftlichen Fläche werden biologisch bewirtschaftet. Damit ist die Alpenrepublik amtierender Europameister im Bioanbau. Schon lange werden Ökobauern im Nachbarland besser gefördert als die konventionelle Landwirtschaft. Zudem liegen viele Flächen in schwer zu bewirtschaftenden Höhenlagen, die sich für den Ökoanbau anbieten. Auf ein anderes Siegertreppchen schafft es die Schweiz. Beim Kauf von Biolebensmitteln bleiben die Eidgenossen Weltspitze. Wie aus dem jährlichen Bericht „The World of Organic Agriculture“ hervorgeht, der im Februar 2017 zur Biofach-Messe in Nürnberg erscheinen wird, berappen die Schweizer durchschnittlich 262 Euro pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Die Österreicher gaben im Jahr der Erhebung 127 und die Deutschen 97 Euro aus.
fibl.org (Suchworte: organic agriculture 2016)

Außerdem Interessant

Schweiz: Die Letzten ihrer Art
Um die gefährdete Alpenflora zu retten, haben sich in der Schweiz zwanzig Botanische Gärten zusammengefunden. Sie vermehren Samen von bedrohten Wildpflanzen, um diese in ihren natürlichen Habitaten wieder anzusiedeln. Mit dem Projekt „Die Letzten ihrer Art“ helfen die Botanischen Gärten, die alpine Biodiversität zu erhalten.
botanica-suisse.org

Alpen: Ein Spiel für gutes Klima
Die Alpen sind besonders vom Klimawandel betroffen – doch was können ihre Bewohner für den Klimaschutz tun? Das sollen Familien und  Wohngemeinschaften in sieben Alpenländern spielerisch herausfinden. Die Alpenorganisation Cipra hat dafür das Spiel 100max entwickelt, bei dem die Teilnehmer zwei Wochen im Jahr ihren Fußabdruck mit Punkten bewerten sollen. Wer nicht auf Anhieb das 100-Punkte-Ziel für einen „guten Tag“ schafft, darf sich auf viele Anregungen freuen, wie sich das familiäre CO2-Konto reduzieren lässt. Mitspielen kann jeder – mit einem Klick auf 100max.org

Schweiz: Nah am Berg
Wenn der Postbus nicht ganz bis zum Startpunkt von Bergtouren fährt, könnten gutwillige Wanderer die geplante ökologische Anreise mit dem Zug wieder abblasen. Um das zu verhindern, hat die Umweltorganisation Mountain Wilderness das Alpen-Taxi ins Leben gerufen. In der Schweiz überbrücken mehr als 300 lokale Taxis, Rufbusse oder auch Seilbahnen das letzte Stück zum Berg – da kann das eigene Auto getrost in der Garage bleiben.
alpentaxi.ch

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Mi, 2017-04-26 12:18
(dpa)

Studie: Güterzüge könnten deutlich weniger Lärm machen

Dessau-Roßlau (dpa) - Hoffnung für Deutschlands lärmgeplagte Bahn-Anrainer: Güterzüge könnten laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) deutlich weniger Lärm machen, wenn vorhandene Möglichkeiten mehr ausgeschöpft würden. «So sollten bei neuen Waggons statt der Klotzbremsen Scheibenbremsen verbaut werden», teilte die Behörde in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) am Mittwoch mit.

Viele lärmmindernde Maßnahmen an Waggons, Loks und Schienen sind laut UBA bisher noch nicht genutzt. Beispielsweise könnten die Räder und Bremsen der Züge verkleidet werden, um Lärm an der Quelle zu mindern. Die Experten sprachen sich auch für niedrige Schallschutzwände direkt neben den Gleisen aus. Leise Züge sollen nach Forderung des Amtes außerdem auch stärker als bisher finanziell belohnt werden, etwa über niedrigere Trassenpreise. «Bisher ist der Einsatz des lärmabhängigen Trassenpreissystems nur bis 2020 möglich. Eine Verlängerung über 2020 ist aus Lärmschutzgründen aber zwingend notwendig.»

Der Mitteilung zufolge sieht der Koalitionsvertrag im Bund vor, die Lärmbelastung durch den Schienenverkehr bis 2020 zu halbieren. Alle Güterzüge werden zu diesem Zweck von sogenannten Graugussbremsen auf leisere Kunststoffbremsen umgerüstet. Der Lärm wird laut UBA so um bis zu 10 Dezibel gemindert. Dies sei aber erst «ein erster Schritt», so die Behörde. Laut einer Studie von 2014 fühlt sich jeder sechste Bundesbürger (17 Prozent) durch Bahnlärm gestört oder belästigt.

Mi, 2017-04-26 12:39
Brüssel (dpa)

EU-Kommission will sozialeres Europa

Brüssel (dpa) - Für ein sozialeres Europa hat die EU-Kommission als erste konkrete Maßnahme eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorgeschlagen. So sollen Mütter und Väter in ganz Europa künftig ein Anrecht auf jeweils mindestens vier Monate Elternzeit und ein Recht auf Teilzeit und Rückkehr auf eine volle Stelle bekommen. Die Pläne stellte die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor.

Sie sind Teil eines Pakets zur sogenannten Europäischen Säule für Soziale Rechte. Kern ist eine Erklärung zu Rechten für alle Europäer - von einer guten Ausbildung über Gleichstellung bis hin zu fairen Löhnen. Die Umsetzung liege größtenteils bei den EU-Mitgliedsstaaten, erklärte die Kommission. Doch will auch sie auf EU-Ebene einige konkrete Nachbesserungen, darunter in einem ersten Schritt die Verbesserungen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige.

Mi, 2017-04-26 12:53
Luxemburg (dpa)

EU-Staaten gewähren 2016 mehr als 700 000 Asylbewerbern Schutz

Luxemburg (dpa) - Die EU-Staaten haben im vergangenen Jahr 710 400 Asylbewerbern Schutz gewährt - mehr als doppelt so viele wie 2015. Das ist die höchste Zahl seit mindestens 2008, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Daten aus den Jahren seien nicht vergleichbar. Außerdem fanden 14 000 Flüchtlinge von außerhalb Europas 2016 Aufnahme.

Behörden in Deutschland trafen europaweit die meisten positiven Asylentscheidungen: Sie erkannten insgesamt 445 210 Personen als schutzbedürftig an, drei Mal so viele wie im Vorjahr. In Kroatien war die Zahl mit 100 Personen europaweit am niedrigsten. Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße lag allerdings Schweden mit 7040 positiven Entscheidungen pro Million Einwohner vorne, Schlusslicht war Polen mit 10.

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Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Du bekommst 300 Mal im Leben Schnupfen. Und jedes Mal heult die Motorsäge auf.

Natürlich sind Einwegtaschentücher aus Altpapier viel umweltfreundlicher und in bester Qualität zu haben. Aber für dein Luxusnäschen holzen wir trotzdem weiter Bäume ab – schließlich kannst du es dir leisten!

Tempo. Schnöde schneuzen.

greenpeace-magazin.de/tempo

 

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- 1450 Schneekanonen
- 5 km2 beschneite Pisten
- Lifte für 300.000 Touristen/Stunde
- Flughafenshuttle

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Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Ich bin verwirrt. Klimawandel? Saure Meere? Sterbende Riffe? Nie gehört. Und was um Himmels Willen haben Flugzeuge damit zu tun? Die Antwort findet Dorie auf greenpeace-magazin.de/dorie

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Presto, presto statt Buon appetito – jetzt gibt’s Pasta als Prodotto finito!
So lernen schon die Bambini, wie man Bio-Nudeln zubereitet: Folie einstechen und ab in die Mikrowelle.

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Das Wissen zu den Anlagetricks von morgen.

Und die Skrupellosigkeit meines Beraters. 
Unsere Experten analysieren globale Trends im Geldwäschesektor. Panama war gestern, morgen finden wir anderswo ein trockenes Plätzchen für Ihr Schwarzgeld. Vertrauen Sie uns: Wir mischen aus Tradition in jedem Finanzskandal mit. Und ob Waffenfabriken, Atom- oder Kohlekraftwerke – wir stecken Ihr Geld in jede tödliche Industrie.
Mehr Infos: greenpeace-magazin.de/deutschebank

Unser Wissen für Ihr schmutziges Geld.
Gewissenlos aus Gewinnsucht

Kohleschlote? Atomwaffensilos? Keine Ahnung. Wir lassen Gras über die Sachen wachsen.

 

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STUPID.T ist die erste und einzige Maschine, die auf Knopfdruck Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation erzeugt. Man stecke eine überteuerte Einwegkapsel mit etwas 08/15-Tee ins Gerät, betätige die Taste – und schon gibt’s jede Menge bunten Alu- und Plastikabfall.

Entdecken Sie die neue, besonders überflüssige Art der Müllerzeugung.
Mehr auf greenpeace-magazin.de/special-t.

 

 

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Der Marktführer bei Industriewurst*

*in Plastik verpackt, bei Aldi & Co. verkloppt

Mehr über die Wursttruppe unter greenpeace-magazin.de/boeklunder

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Komplett neben der Spur.

Der Lüguan. Lässt Kontrollen links liegen.

Jeder hat doch mal eine abwegige Idee. Warum sollte das bei den Ingenieuren und Managern von Volkswagen anders sein. Wenn es einfach nicht klappen will, einen Motor so hinzubekommen, dass er sauber läuft und trotzdem ordentlich Wums hat, kann man schon mal die ausgetretenen Pfade verlassen und die Schikanen kontrollwütiger Umweltfreaks ausmanövrieren. Dass da ein paar Asthmatiker am Straßenrand ins Gras beißen, dass Kundenrechte und fairer Wettbewerb auf der Strecke bleiben, dass am Ende der ganze Konzern erst auf die schiefe Bahn und dann ins Schleudern gerät, das alles sieht von hinten betrachtet natürlich dreckig aus. Aber da lag nun mal so verdammt viel Schotter auf der Straße.

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AUSSEN GRÜN.*
INNEN BRAUN.*
KALORIEN-AMPEL ROT.**

Die neue Coca-Cola Lie hat ein grünes Etikett. Das soll ja bei Imageproblemen helfen.
Es sind aber immer noch drei gehäufte Teelöffel Zucker in einer 0,33-Liter-Flasche. Schließlich macht nicht die Cola dick, sondern Bewegungsmangel, haben Forscher*** herausgefunden.
Mehr Infos unter greenpeace-magazin.de/coke

*  MIT FARBSTOFF
** COCA-COLA LIE MIT STEVIA-EXTRAKT ENTHÄLT 37 % WENIGER ZUCKER. DAS REICHT IMMER NOCH, UM MIT EINER MINI-FLASCHE DIE VON DER WHO EMPFOHLENE TAGESDOSIS ZU KNACKEN. DIE KALORIEN-AMPEL LEUCHTET WEITER IM SCHÖNSTEN COLA-ROT.
*** DIE COCA-COLA GESPONSERT HAT 

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Deutsche See – Wir schalten auf stur 

HÖCHSTE QUANTITÄT UND SKRUPELLOSE GESCHÄFTE MIT WALFÄNGERN.

Unser Rotbarsch stammt aus Beständen vor den Küsten Islands. Dort haben wir Verbündete gefunden, die unsere große Leidenschaft für Geld teilen. Das kleine Inselvolk ist seit 2006 wieder auf Waljagd. Denn rund um Island erstreckt sich ein einzigartiges Ökosystem. Der Schutz dieses Naturschatzes liegt einigen Isländern genauso fern wie uns. Geld, das wir dem Fischereiunternehmen HB Grandi für den Rotbarsch überweisen, fließt in die illegale Jagd auf gefährdete Finnwale.

Unseren Rotbarsch beziehen wir von unserem Komplizen: HB GRANDI – Fieser Fisch

greenpeace-magazin.de/deutschesee

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Wie kaschiert man eigentlich miese Qualität?
Mehr zu Lidls Schönfärberei jetzt auf www.greenpeace-magazin.de/lidl

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„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

Mehr unter
greenpeace-magazin.de/sixt

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb, selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.
 

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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