Aktuell

Mo, 2017-03-27 12:25
Würzburg/Berlin (dpa)

Syrischer Flüchtling klagt nicht weiter gegen Facebook

Sein Fall hat bundesweit Schlagzeilen gemacht: Ein Flüchtling kämpfte vor Gericht gegen den Internet-Riesen Facebook, damit der Hetzbeiträge löschen muss. Der Syrer unterlag jedoch und will nun nicht weiter klagen. Facebook zeigte sich indes großzügig.

Würzburg/Berlin (dpa) - Der syrische Flüchtling, dessen Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel für falsche Anschuldigungen und Hasskommentare missbraucht wurde, will nicht weiter gegen Facebook klagen. «Ich möchte mich auf meine Deutschprüfungen konzentrieren. Außerdem ist der Prozess gefährlich für meine Familien in Syrien und in Deutschland», ließ Anas M. am Montag über seinen Würzburger Anwalt Chan-jo Jun mitteilen. Der IT-Anwalt hatte den in Berlin lebenden Flüchtling vor dem Landgericht Würzburg vertreten.

Anas M. war vor Gericht gezogen, um den Internet-Riesen gerichtlich dazu zu bringen, die existierenden Verleumdungen in seinem Netzwerk zu löschen und darauf basierende neue Inhalte erst gar nicht zu veröffentlichen. Die Richter des Landgerichtes Würzburg kamen jedoch Anfang März zu dem Schluss, dass Facebook sich die Verleumdungen von Dritten nicht zu Eigen gemacht hat und deshalb nicht zu einer Unterlassung gezwungen werden kann. Der Syrer hätte nun Berufung zum Oberlandesgericht Bamberg einlegen können.

Anas M.s Rückzug hat auch finanzielle Gründe. Über die Prozesskostenhilfe hat der Flüchtling lediglich die Kosten des Gerichts und die seines Anwalts ersetzt bekommen. Die Kosten der Gegenseite aber muss er selbst tragen. Jun zufolge dürften sie bei etwa 1700 bis 2000 Euro liegen. «Obwohl mir einige Menschen Spenden geschickt haben, werde ich noch viele Monate arbeiten müssen, bis ich das Geld zusammen habe», sagte der 19-Jährige laut Mitteilung. Dem Anwalt zufolge seien bislang etwa 350 Euro gespendet worden. Juns Kanzlei habe auf die Bezahlung verzichtet.

Am Montag erklärte Facebook allerdings, dass der Flüchtling auch die Kosten des Konzerns nicht tragen muss. «"Facebook hat niemals im Sinn gehabt, Herrn M. Kosten aufzuerlegen und wird dies selbstverständlich auch nicht tun», sagte ein Facebook-Sprecher dazu laut Mitteilung. Man werde dementsprechend die Anwaltskosten vor Gericht nicht geltend machen.

Mo, 2017-03-27 12:12
Düsseldorf (dpa)

Jugendhilfe: Kinderschutz in Flüchtlingsheimen kommt zu kurz

Düsseldorf (dpa) - Das Thema Kinderschutz kommt in Flüchtlingsheimen nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) deutlich zu kurz. Bislang sei die Jugendhilfe in den Sammelunterkünften kaum oder gar nicht präsent, kritisierte die AGJ. Die Jugendämter müssten regelmäßig prüfen, ob Flüchtlingsunterkünfte kindgerecht seien. Konkret müsse es genügend Freizeitbereiche und Rückzugsräume geben. «Im Idealfall sollten Kinder und Jugendliche raus aus der Unterkunft - rein in die Kita, Schule, Kinder- und Jugendarbeit.»

Von Dienstag bis Donnerstag wird in Düsseldorf der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag veranstaltet. Erwartet werden mehr als 30 000 Gäste. Die AGJ ist ein Netzwerk von Organisationen und Institutionen der freien und öffentlichen Jugendhilfe.

Mo, 2017-03-27 13:01
Berlin (dpa)

Kralle, Schnute oder Balou? - Kleiner Lippenbär schnuppert Frischluft

Drei Monate nach seiner Geburt darf der Babybär im Berliner Zoo erstmals draußen spielen. Nur ein Name fehlt noch.

Berlin (dpa) - Der kleine Lippenbär im Berliner Zoo hat erstmals das Außengehege erkundet. Laut schnaufend tapste das drei Monate alte Männchen am Montagvormittag durch das Gehege in Tiergarten und buddelte mit seinen Krallen eifrig in der Erde, wie der Zoo am Montag mitteilte. Mutter Kaveri wachte bei strahlendem Sonnenschein über jeden Schritt des kleinen Lippenbären.

Einen Namen hat der schwarze Babybär noch nicht. Den sollen die Fans des Kleinen auf Facebook bestimmen. Zur Wahl stehen bis zum 3. April drei Vorschläge: Kralle, in Anlehnung an die langen Krallen, die Lippenbären haben, Schnute wegen der charakteristischen Schnauze der Bären, oder Balou, so wie der berühmte Artgenosse aus dem Dschungelbuch.

Tatsächlich sind Lippenbären eigentlich im Dschungel Südostasiens zuhause - und auch ihr Ernährungsplan erinnert an die beliebte Figur aus dem Dschungelbuch. Die Bären sind zwar auch versessen auf Früchte, Blüten und Honig - aber vor allem auf Termiten. Mit den langen Krallen brechen sie die Termiten-Bauten auf und saugen die Tierchen mit gespitzter Lippe auf.

Dem kleinen Berliner Lippenbären geht es jedoch ausgezeichnet, auch wenn er Muttermilch den besagten Köstlichkeiten momentan noch vorzieht. «Er ist ein ziemlich wildes Kerlchen, klettert auf Tauen und Baumstämmen herum und beißt seine Mutter frech in die Schnauze», sagt Tierarzt André Schüle. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, kann den Bären-Nachwuchs ab sofort täglich im Außengehege bestaunen.

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Mo, 2017-03-27 11:19
Frankfurt (dpa)

Prognose: Von Rindern produzierte Methanmenge könnte stark steigen

Rinder sind nicht besonders umweltfreundlich: Sie rülpsen große Mengen Methan aus, ein am Klimawandel beteiligtes Treibhausgas. Forscher warnen, dass ihr schädlicher Einfluss immens steigen könnte.

Frankfurt (dpa) - Die von Rindern produzierte Menge des Treibhausgases Methan könnte in den nächsten Jahren deutlich steigen. Zum einen nehme die von einzelnen Tieren freigesetzte Methanmenge zu, zum anderen würden wegen des steigenden Fleischbedarfs immer mehr Rinder gehalten, erklären Wissenschaftler im Fachjournal «Biogeosciences». Ein Hausrind stößt täglich etwa 150 bis 250 Liter Methan aus. Derzeit werden weltweit etwa 1,5 Milliarden der Tiere gehalten.

Methan ist als Treibhausgas in der Atmosphäre 25 Mal so wirksam wie Kohlendioxid und macht daher einen substanziellen Teil des menschengemachten Treibhauseffekts aus. Das Gas entsteht, wenn organisches Material unter Luftausschluss abgebaut wird - wie zum Beispiel Gras im Verdauungssystem einer Kuh. In Deutschland ist die Land- und Forstwirtschaft eine bedeutsame Methan-Quelle, insbesondere die Massentierhaltung. Auch in Klärwerken und Mülldeponien entsteht das Gas. In anderen Ländern werden beim Nassreisanbau große Mengen Methan freigesetzt.

Die Forscher, zu denen Peter Manning vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt gehörte, gehen davon aus, dass der Methan-Ausstoß jeder Kuh bis 2050 im Mittel um bis zu 4,5 Prozent steigen könnte. «Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Viehbestände drastisch steigen werden, könnte Vieh im Jahr 2050 Methan in einer Menge emittieren, die dem Erwärmungspotenzial von 4,7 Giga Tonnen Kohlendioxid entspricht», erklärte Manning zu der Modellrechnung. «Das wäre ein über 70 Prozent höherer Wert als zum gegenwärtigen Zeitpunkt.»

Ursache für den Anstieg je Tier sei der im Zuge des Klimawandels vielfach sinkende Nährwert von Futterpflanzen, erklären die Forscher. Untersuchungen zufolge hätten sie in wärmeren Gebieten häufig einen geringeren Nährwert als in kühleren. Die Rinder müssten zum Ausgleich mehr davon fressen und verdauten länger, was wiederum zur verstärkten Bildung von Methan führe. «Was wir beobachten, ist ein Teufelskreis», warnte Mark Lee von den Royal Botanic Gardens in London.

Steigende Methan-Emissionen würden in Nordamerika, Mittel- und Osteuropa sowie Asien verzeichnet - hier gebe es auch den größten Anstieg bei der Viehhaltung, hieß es weiter. Manning plädierte dafür, nährstoffreichere Pflanzen zu kultivieren und die Viehhaltung in den Regionen zu begrenzen, die sich am schnellsten erwärmen. «Es ist aber auch wichtig, den individuellen Fleischkonsum zu reduzieren.»

Die derzeitigen Mehrwertsteuerbegünstigungen für tierische Produkte seien eine umweltschädliche Investition, hatte das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau zu Jahresbeginn erklärt. «Tierische Produkte wie Fleisch und Milch profitieren von nur sieben Prozent Mehrwertsteuer, obwohl sie deutlich klimaschädlicher sind als Getreide, Obst oder Gemüse», hieß es. «Die Produktion von einem Kilo Rindfleisch verursacht zwischen 7 und 28 Kilo Treibhausgasemissionen - Obst oder Gemüse dagegen liegen bei weniger als einem Kilo.»

Auf die gesamten Treibhausgasemissionen bezogen machen wiederkäuende Rinder allerdings nur einen kleinen Bruchteil der Quellen aus: In Deutschland sind Ackerbau und Viehzucht zusammengenommen nach Daten des UBA für etwa sieben Prozent der Emissionen verantwortlich. Den stärksten Einfluss haben der Energiesektor, Industrieprozesse und der Verkehr.

Mo, 2017-03-27 11:49
York (dpa)

Verbot von Atomwaffen: Zwischen Vision und Utopie Von Michael Fischer, dpa

Es gibt weltweit rund 15 000 Atomwaffen, die im Besitz von höchstens neun Staaten sind. Wenn am Montag die Verhandlungen über ein Verbot der tödlichsten aller Waffen beginnen, ist keines dieser Länder dabei. Was soll das Ganze dann?

Berlin/New York (dpa) - Chemische und biologische Waffen sind seit langem geächtet, Streubomben auch. Nur die tödlichsten aller Massenvernichtungswaffen, die Atomwaffen, sind noch nicht per internationalem Abkommen verboten. Diese Woche laufen in New York Verhandlungen über einen Verbotsvertrag der Vereinten Nationen. Sie werden von 123 der 193 Mitgliedstaaten getragen. Es ist aber keiner der höchstens neun Staaten dabei, die im Besitz von Atomwaffen sind. Deswegen gibt es Zweifel, ob sich der Versuch überhaupt lohnt.

Wie sind die Verhandlungen zustande gekommen?

Initiiert wurden sie 2014 von einer kleinen Staatengruppe, zu der unter anderen die EU-Mitglieder Österreich und Irland zählen. Im vergangenen Dezember stimmte die UN-Vollversammlung mit Zwei-Drittel-Mehrheit dafür. Die Verhandlungen finden nun in zwei Etappen im UN-Hauptquartier in New York statt: vom 27. bis 31. März und vom 15. Juni bis 7. Juli. Die ersten Zwischenergebnisse werden dann im September der UN-Vollversammlung vorgelegt.

Was ist das Ziel?

Der Vertrag soll Atomwaffen für illegal erklären und allen Unterzeichnern verbieten, Atomwaffen zu entwickeln, besitzen, lagern, stationieren oder zu finanzieren.

Warum nehmen die Atommächte nicht teil?

Sie stehen weiter zum Prinzip der nuklearen Abschreckung. Danach soll der Besitz von Atomwaffen davor schützen, selbst mit Massenvernichtungswaffen angegriffen zu werden. Die USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich können sich darauf berufen, dass es schon einen internationalen Vertrag über atomare Abrüstung gibt, den sogenannten Atomwaffensperrvertrag von 1968. Er soll die Ausbreitung von Atomwaffen verhindern und beinhaltet eine Verpflichtung zur Abrüstung - aber kein Verbot. Die Atommächte Indien und Pakistan gehören allerdings nicht zu den Vertragsparteien. Auch Israel und Nordkorea sind nicht dabei. Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, aber auch nicht dementiert. Wie weit Nordkorea bei der Entwicklung von Atomwaffen ist, ist unklar.

Reicht der Atomwaffensperrvertrag nicht aus?

Die Gegner eines Verbots wollen auf der bisherigen Grundlage weiter über schrittweise Abrüstung reden und meinen sogar, eine neue Initiative könnte den alten Vertrag entkräften. Die Befürworter des Verbots verweisen darauf, dass die atomare Abrüstung ins Stocken geraten ist und deswegen ein neuer Impuls notwendig sei.

Was macht Deutschland?

Deutschland hält sich wie die meisten Nato-Staaten aus den Verbotsverhandlungen heraus. Begründung: Da die Atommächte nicht teilnehmen, können die Verhandlungen nichts ändern. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, spricht von einem «gesinnungsethischen Vorgehen», das objektiv nichts bringe. Und die CDU-Abgeordnete Katja Leikert sagte vor wenigen Tagen im Bundestag: «Das ist ein bisschen so, wie wenn sich die Mäuse im Viertel verabreden, etwas gegen die Katzen zu tun.»

Gibt es Widerstand gegen die Haltung der Bundesregierung?

Die Oppositionsfraktionen der Linken und Grünen im Bundestag haben die Regierung in einem Antrag aufgefordert, an den Verhandlungen in New York teilzunehmen. Zudem haben acht Friedens- und Entwicklungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gegen den «Boykott» protestiert. «Die aktuelle Haltung der Bundesregierung ist mit dem außenpolitischen Selbstverständnis Deutschlands als fördernde Kraft des Völkerrechts und einer friedensstiftenden Weltordnung nicht vereinbar», heißt es darin.

Gibt es eigentlich noch Atomwaffen in Deutschland?

Darüber wird nicht offen gesprochen. Experten gehen aber davon aus, dass auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel noch etwa 20 Sprengköpfe lagern.

Hatte nicht ein US-Präsident die Vision einer nuklearwaffenfreien Welt?

Ja. Barack Obama formulierte sie 2009 in einer der wichtigsten Reden seiner Amtszeit in Prag und bekam dafür den Friedensnobelpreis. 2016 bekräftigte er die Vision bei seinem historischen Besuch in Hiroshima, wo er als erster US-Präsident der Opfer des Atombombenabwurfs von 1945 gedachte.

Was ist daraus geworden?

Nicht viel. Fast alle Analysten sind enttäuscht über fehlende Fortschritte. Die Zahl der nuklearen Sprengköpfe weltweit ist zwar seit dem Beginn von Obamas Amtszeit 2009 von 23 300 auf heute rund 15 000 gesunken - zu Zeiten des Kalten Krieges waren es noch rund 70 000. Gleichzeitig investierten aber die USA massiv in die Modernisierung ihrer Atomwaffen.

Wie verhält sich Obamas Nachfolger Donald Trump?

Er will die Rüstungsausgaben massiv erhöhen und die führende Position der USA bei den Atomwaffen festigen. «Es wäre wunderbar, es wäre ein Traum, wenn kein Staat Atomwaffen hätte», sagte er kürzlich in einem Reuters-Interview. «Aber solange Staaten Atomwaffen haben, werden wir im Rudel ganz oben stehen.»

Mo, 2017-03-27 11:25
Würzburg/Berlin (dpa)

Syrischer Flüchtling klagt nicht weiter gegen Facebook

Sein Fall hat bundesweit Schlagzeilen gemacht: Ein Flüchtling kämpfte vor Gericht gegen den Internet-Riesen Facebook, damit der Hetzbeiträge löschen muss. Der Syrer unterlag jedoch. Nun hat er entschieden: Er will nicht weiter klagen.

Würzburg/Berlin (dpa) - Der syrische Flüchtling, dessen Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel für falsche Anschuldigungen und Hasskommentare missbraucht wurde, will nicht weiter gegen Facebook klagen. «Ich möchte mich auf meine Deutschprüfungen konzentrieren. Außerdem ist der Prozess gefährlich für meine Familien in Syrien und in Deutschland», ließ Anas M. am Montag über seinen Würzburger Anwalt Chan-jo Jun mitteilen. Der IT-Anwalt hatte den in Berlin lebenden Flüchtling vor dem Landgericht Würzburg vertreten.

Anas M. war vor Gericht gezogen, um den Internet-Riesen gerichtlich dazu zu bringen, die existierenden Verleumdungen in seinem Netzwerk zu löschen und darauf basierende neue Inhalte erst gar nicht zu veröffentlichen. Die Richter des Landgerichtes Würzburg kamen jedoch Anfang März zu dem Schluss, dass Facebook sich die Verleumdungen von Dritten nicht zu Eigen gemacht hat und deshalb nicht zu einer Unterlassung gezwungen werden kann. Der Syrer hätte nun Berufung zum Oberlandesgericht Bamberg einlegen können.

Anas M.s Rückzug hat auch finanzielle Gründe. Über die Prozesskostenhilfe hat der Flüchtling lediglich die Kosten des Gerichts und die seines Anwalts ersetzt bekommen. Die Kosten der Gegenseite aber muss er selbst tragen. Jun zufolge dürften sie bei etwa 1700 bis 2000 Euro liegen. «Obwohl mir einige Menschen Spenden geschickt haben, werde ich noch viele Monate arbeiten müssen, bis ich das Geld zusammen habe», sagte der 19-Jährige laut Mitteilung. Dem Anwalt zufolge seien bislang etwa 350 Euro gespendet worden. Juns Kanzlei habe auf die Bezahlung verzichtet.

Mo, 2017-03-27 11:30
Frankfurt/Main (dpa)

Studie: Autobauer stehen bei Investitionen auf der Bremse

Frankfurt/Main (dpa) - Die großen Autohersteller haben einer Studie zufolge ihre Investitionen deutlich heruntergefahren. Der Wert der Investitionsprojekte in modernere oder gar neue Fabriken sei 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 69 Prozent von 52,5 auf 16,3 Milliarden Euro zurückgegangen, berichtete die Beratungsgesellschaft Ernst&Young am Montag in Frankfurt. Vor allem in China und Westeuropa wurden die Programme nach dem Boomjahr 2015 zurückgefahren, lautet ein Ergebnis der Auswertung öffentlicher zugänglicher Unternehmensberichte und Investorenunterlagen führender Hersteller.

Als mögliche Gründe für die Zurückhaltung nannte EY-Partner Fabian Schuster neben der Marktsättigung die bevorstehenden Umbrüche in der Antriebstechnologie. Gerade der Umstieg auf die Elektromobilität werde zu massiven Veränderungen der Wertschöpfungskette und bei den Investitionsplanungen führen. Die Mittel müssten zunehmend in Forschung und Entwicklung statt in Produktionsstätten fließen.

Mo, 2017-03-27 10:41
Würzburg/Berlin (dpa)

Syrischer Flüchtling klagt nicht weiter gegen Facebook

Würzburg/Berlin (dpa) - Der syrische Flüchtling, dessen Selfie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel für falsche Anschuldigungen und Hasskommentare missbraucht wurde, will nicht weiter gegen Facebook klagen. «Ich möchte mich auf meine Deutschprüfungen konzentrieren. Außerdem ist der Prozess gefährlich für meine Familien in Syrien und in Deutschland», ließ Anas M. am Montag über seinen Würzburger Anwalt Chan-jo Jun mitteilen. Der IT-Anwalt hatte den in Berlin lebenden Flüchtling vor dem Landgericht Würzburg vertreten.

Anas M. war vor Gericht gezogen, um den Internet-Riesen gerichtlich dazu zu bringen, die existierenden Verleumdungen in seinem Netzwerk zu löschen und darauf basierende neue Inhalte erst gar nicht zu veröffentlichen. Die Richter lehnten die einstweilige Verfügung jedoch ab. Facebook habe sich die Verleumdungen von Dritten nicht zu Eigen gemacht und könne deshalb nicht zu einer Unterlassung gezwungen werden, urteilte das Gericht.

Mo, 2017-03-27 10:43
Berlin (dpa)

Axel Springer Award für Web-Erfinder Sir Timothy Berners-Lee

Den ersten Axel Springer Award erhielt vor einem Jahr noch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Bei der zweiten Preisrunde setzt Europas größter Verlag ein völlig entgegengesetztes Zeichen und ehrt den Web-Erfinder und Facebook-Kritiker Sir Timothy Berners-Lee.

Berlin (dpa) - Den diesjährigen Axel Springer Award bekommt der britische Physiker und Informatiker Sir Timothy Berners-Lee (61). Der Wissenschaftler gilt als Erfinder des World Wide Web. Er entwickelte unter anderem die Hypertext Markup Language (HTML), ohne die es das Web in seiner heutigen Form nicht gäbe. Die Auszeichnung wird am 2. Mai in Berlin verliehen, teilte die Axel Springer SE am Montag mit.

Berners-Lee ist Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und auch an der Universität Oxford, außerdem Vorstand der World Wide Web Foundation. Vor fast 30 Jahren verfasste er am Kernforschungszentrum CERN seine Pläne für ein globales System, in dem Hypertext-Information geteilt werden kann. «Seine Herausforderung war, Grenzen zu überwinden und Menschen mit einander zu verbinden», so der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner. Berners-Lee habe mit seiner Lösung dafür gleichzeitig die Grundlagen für eine radikale Veränderung der Welt gelegt.

Den Axel Springer Award erhalten den Angaben zufolge herausragende Persönlichkeiten, die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen. Erstmals wurde der Preis im vergangenen Jahr an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg verliehen.

Berners-Lee hatte zuletzt in einem viel beachteten Kommentar in der britischen Tageszeitung «The Guardian» verlangt, Facebook und Google intensiv in die Pflicht zu nehmen, um die Verbreitung von Falschmeldungen zu verhindern. «Fake News», der Kontrollverlust über die persönlichen Daten sowie Manipulation der politischen Willensbildung im Internet seien Entwicklungen im Netz, die sich zu massiven Problemen entwickeln könnten.

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Metropolen fürs Klima

Weltweit: Neunzig Großstädte verbünden sich, um den Kampf gegen die Erderwärmung zu forcieren

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Metropolen fürs Klima

Städte auf allen Kontinenten mausern sich vom Klimasünder zum Klimaschützer. Gerade jetzt, wo ein Öl- und Kohlefreund wie Donald Trump in den USA an die Macht gelangt ist, wollen sie Vorreiter im Klimaschutz werden – denn viele Städte sind durch Hitzewellen oder steigende Meeresfluten besonders gefährdet. Treiber der Bewegung ist das globale Netzwerk C40, dem mittlerweile neunzig Großstädte angehören. Eine Studie des 2005 gegründeten Verbundes geht davon aus, dass Städte allein fast die Hälfte aller CO2-Emissionen einsparen können, die für das Erreichen der Pariser Klimaziele notwendig sind. Viele sind bereits aktiv: Paris, Madrid, Athen und Mexiko-Stadt wollen bis zum Jahr 2025 Dieselautos aus den Innenstädten verbannen. Oslos Zentrum soll bis 2019 sogar ganz autofrei werden. In San Francisco müssen Neubau-Dächer bis zu einem Drittel begrünt oder mit Solarpaneelen bestückt werden.

Die chinesische Stadt Shenzhen betreibt einen effektiven lokalen Emissionshandel. London investiert fast 900 Millionen Euro in neue Fahrradwege. Und Kopenhagen will bis 2025 CO2-neutral werden. „Städte sind der Schlüssel zur nachhaltigen Zukunft“, sagt Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt. Indem sie die besten Ideen und Lösungen teilten, könnten aus guten lokalen Ansätzen großartige globale Lösungen werden.
C40.org

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Großbritannien: Kein Plastik im Shampoo
Seit Anfang des Jahres dürfen in Großbritannien keine Kosmetika mehr verkauft werden, die Mikroplastik enthalten. Die winzigen, nicht biologisch abbaubaren Plastikteilchen werden von Fischen und Muscheln aufgenommen und landen schließlich auf dem Teller der Verbraucher. Ab Mitte 2017 tritt ein solches Verbot auch in den USA in Kraft. Kanada, Frankreich und die Niederlande wollen nachziehen. Deutschland hingegen setzt noch immer auf einen freiwilligen Ausstieg der Hersteller.

Schweden: Reparieren spart Geld
Wer kaputte Dinge wie Fahrräder oder Waschmaschinen reparieren lässt, wird belohnt – statt 25 werden dafür nur noch zwölf Prozent Mehrwertsteuer fällig. Mit dieser Vergünstigung will die schwedische Regierung die Wegwerfmentalität eindämmen. In Deutschland befürwortet das Umweltbundesamt eine solche Regelung. „Was Rohstoffe spart, sollte für die Verbraucher billiger sein“, fordert dessen Präsidentin Maria Krautzberger.

EU: Hilfe für die Ärmsten
Luxemburg, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Holland erfüllen die Zusage der EU-Staaten, 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens als Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen – sie halten Wort. Alle anderen EU-Länder bleiben weit darunter: Deutschland erreicht nur 0,52 Prozent, der europäische Schnitt liegt bei gerade mal 0,44 Prozent. Insgesamt fehlen im Hilfsbudget für die armen Länder fast 40 Milliarden Euro. Immerhin erhöht die Bundesrepublik den Etat für Entwicklungszusammenarbeit im kommenden Jahr um 15 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

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Experten für steile Anstiege

Rekordverdächtig: In Österreich und in der Schweiz boomt "bio"

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Experten für steile Anstiege

Eine radikale Agrarwende mit 20 Prozent Bioanbaufläche hat Renate Künast als erste grüne Bundeslandwirtschaftsministerin in Berlin vor 15 Jahren versprochen. Daraus wurde bekanntlich nichts. Österreich hingegen hat diese Messlatte jetzt gerissen: 20,3 Prozent seiner landwirtschaftlichen Fläche werden biologisch bewirtschaftet. Damit ist die Alpenrepublik amtierender Europameister im Bioanbau. Schon lange werden Ökobauern im Nachbarland besser gefördert als die konventionelle Landwirtschaft. Zudem liegen viele Flächen in schwer zu bewirtschaftenden Höhenlagen, die sich für den Ökoanbau anbieten. Auf ein anderes Siegertreppchen schafft es die Schweiz. Beim Kauf von Biolebensmitteln bleiben die Eidgenossen Weltspitze. Wie aus dem jährlichen Bericht „The World of Organic Agriculture“ hervorgeht, der im Februar 2017 zur Biofach-Messe in Nürnberg erscheinen wird, berappen die Schweizer durchschnittlich 262 Euro pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Die Österreicher gaben im Jahr der Erhebung 127 und die Deutschen 97 Euro aus.
fibl.org (Suchworte: organic agriculture 2016)

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Schweiz: Die Letzten ihrer Art
Um die gefährdete Alpenflora zu retten, haben sich in der Schweiz zwanzig Botanische Gärten zusammengefunden. Sie vermehren Samen von bedrohten Wildpflanzen, um diese in ihren natürlichen Habitaten wieder anzusiedeln. Mit dem Projekt „Die Letzten ihrer Art“ helfen die Botanischen Gärten, die alpine Biodiversität zu erhalten.
botanica-suisse.org

Alpen: Ein Spiel für gutes Klima
Die Alpen sind besonders vom Klimawandel betroffen – doch was können ihre Bewohner für den Klimaschutz tun? Das sollen Familien und  Wohngemeinschaften in sieben Alpenländern spielerisch herausfinden. Die Alpenorganisation Cipra hat dafür das Spiel 100max entwickelt, bei dem die Teilnehmer zwei Wochen im Jahr ihren Fußabdruck mit Punkten bewerten sollen. Wer nicht auf Anhieb das 100-Punkte-Ziel für einen „guten Tag“ schafft, darf sich auf viele Anregungen freuen, wie sich das familiäre CO2-Konto reduzieren lässt. Mitspielen kann jeder – mit einem Klick auf 100max.org

Schweiz: Nah am Berg
Wenn der Postbus nicht ganz bis zum Startpunkt von Bergtouren fährt, könnten gutwillige Wanderer die geplante ökologische Anreise mit dem Zug wieder abblasen. Um das zu verhindern, hat die Umweltorganisation Mountain Wilderness das Alpen-Taxi ins Leben gerufen. In der Schweiz überbrücken mehr als 300 lokale Taxis, Rufbusse oder auch Seilbahnen das letzte Stück zum Berg – da kann das eigene Auto getrost in der Garage bleiben.
alpentaxi.ch

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Abgasfrei unterwegs

Konsequenter Klimaschutz: Diesel und Benziner sollen von der Straße verschwinden

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Abgasfrei unterwegs

Ausgerechnet ein Land, das seinen Reichtum Öl und Gas zu verdanken hat, will den Benzinhahn zuerst zudrehen. Ab 2025 sollen in Norwegen keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Fünf Jahre später müssen laut dem Gesetzentwurf auch neue Schiffe und Fähren abgasfrei fahren. Mit dem Bann der fossilen Antriebe verfolgt die norwegische Regierung eine konsequente Klimapolitik. Denn der Transportsektor ist für rund ein Drittel des CO2-Ausstoßes in dem skandinavischen Land verantwortlich. Bereits heute ist Norwegen Vorreiter in Sachen Elektromobilität. 15 Prozent aller neu zugelassenen PKWs fahren mit Strom, der nahezu vollständig aus Wasser- und Windkraft gewonnen wird. In Deutschland liegt der Elektroauto-Anteil noch immer im Promillebereich. Während Umweltschützer das Ende für Verbrennungsmotoren begrüßen, reagiert die Autolobby erbost. Norwegen befinde sich auf dem Weg in eine „ökologische Planwirtschaft“, empörte sich Matthias Wissmann, der Präsident des deutschen Verbandes der Automobilindustrie. Im kommenden Jahr soll der viel diskutierte Nationale Transportplan in Norwegen verabschiedet werden. Ähnliche Pläne verfolgen auch Indien, Österreich und die Niederlande.

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Österreich: Sonnenstrom vom Balkon
Seit Juli dürfen Mieter in Österreich an ihrem Balkon oder auf ihrer Terrasse Mini-Solarmodule bis maximal 600 Watt installieren und den Strom direkt nutzen. In der Schweiz und den Niederlanden gibt es ähnliche Regelungen. In Deutschland bewegen sich die mehreren Tausend angeschlossenen „Guerilla“-Fotovoltaikanlagen noch immer in einem juristischen Graubereich. Obwohl bislang keine Zwischenfälle bekannt sind, streiten Verbände und Hersteller über mögliche Sicherheitsrisiken. Greenpeace Energy bietet die mobilen Solarpaneele bereits an. „Ärgerliche Hürden, die ihren Sinn verloren haben und der Energiewende schaden, gehören abgeschafft“, sagt Nils Müller vom Ökostromanbieter.

Berlin: Saubere Geldanlagen
Der Berliner Senat hat beschlossen, seine Geldanlagen künftig klimaneutral und nachhaltig zu investieren. Dafür wird ein sogenannter Ökoindex entwickelt, der keine Firmen beinhalten darf, die Geschäfte mit Waffen, Atomenergie oder fossilen Brennstoffen machen. Soziale und andere Nachhaltigkeitskriterien sollen später noch folgen. Die Fossil-Free-Bewegung feiert den Pionierschritt der Berliner  Finanzbehörde und hofft, dass andere Bundesländer nachziehen werden.

Italien: Weniger Essen im Müll
Nach Frankreich macht nun auch Italien Ernst mit dem Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung: Von fünf Millionen Tonnen weggeworfenem Essen soll jedes Jahr eine Million Tonnen gerettet werden. Supermärkte, die – auch abgelaufene – Waren spenden, müssen weniger Abfallgebühren zahlen. Außerdem sollen Italiener ermutigt werden, ihre Pizza- und anderen Reste im Restaurant in bislang verpönten „Doggy Bags“ mitzunehmen. In Italien sind rund sechs Millionen Menschen auf Lebensmittelspenden angewiesen.

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Mo, 2017-03-27 10:46
Berlin (dpa)

Kleiner Lippenbär im Berliner Zoo erkundet seine Umwelt

Berlin (dpa) - Der kleine Lippenbär im Berliner Zoo hat erstmals das Außengehege erkundet. Bei strahlendem Sonnenschein tapste das drei Monate alte Männchen mit Mutter Kaveri am Montagvormittag durch das Gehege in Tiergarten. Am Heiligabend vergangenen Jahres war der kleine schwarze Bär zur Welt gekommen. Einen Namen hat der Vierbeiner mit dem charakteristischen Knutschmund bislang noch nicht. Der Zoo wollte im Laufe des Tages drei Namensvorschläge bekanntgeben, wie eine Sprecherin sagte. Ihre langen Lippen nutzen die Bären laut der Tierschutzorganisation WWF, um damit Honig und Insekten aufzusaugen. Die in Südostasien beheimatete Art gilt als gefährdet.

Mo, 2017-03-27 10:29
Berlin (dpa)

Länder schießen bei Endlagersuche quer - Hendricks sauer

Berlin (dpa) - Sachsen und Bayern wollen dem Gesetz für die Suche nach einem Atommüll-Endlager auf den letzten Metern Steine in den Weg legen. Vor der geplanten Verabschiedung im Bundesrat an diesem Freitag reichten beide Länder Anträge ein. Sie kritisieren die Gleichbehandlung von kristallinem Gestein, das in beiden Ländern vorkommt, als mögliche unterirdische Endlagerstätte. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) reagierte am Montag erbost: Die Länder wollten sich aus der Verantwortung stehlen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Der Bundestag hatte vergangene Woche das Gesetz verabschiedet, dass Regeln für die Suche nach einem Endlager vorgibt. Ziel ist, bis 2031 einen Ort zu finden, an dem hoch radioaktiver Atommüll aus Reaktoren eine Million Jahre lang lagern kann. Sachsen will Änderungen über den Vermittlungsausschuss durchsetzen. Bayern hat einen Antrag mit Kritik an den Kriterien vorgelegt, der die Verabschiedung im Bundesrat nicht verhindern würde. Da die meisten Bundesländern hinter dem Kompromiss stehen, war unwahrscheinlich, dass eines des Länder bis Montagmittag die nötige Mehrheit im Umweltausschuss des Bundesrats bekommen würde.

«Der Antrag Sachsens ist ein Ausdruck von Verantwortungslosigkeit und fehlender politischer Kultur», sagte Hendricks. Es könne für Sachsen keine Ausnahme vom Prinzip der Suche in ganz Deutschland geben, «auch wenn die dortige CDU dreist versucht, sich aus der Verantwortung stehlen.» Sachsen wird von CDU und SPD regiert, die CDU stellt den Ministerpräsidenten und den Umweltminister. Auch die CSU in Bayern versuche, die Endlagersuche zu behindern, sagte Hendricks.

Mo, 2017-03-27 10:13
Washington (dpa)

Trump will neues Amt für Innovation vorstellen

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump will am heutigen Montag in Washington ein neues Amt für amerikanische Innovation vorstellen. Unter der Führung seines Schwiegersohns Jared Kushner (36) solle die Behörde in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsexperten die Regierung effizienter machen, berichtete die «Washington Post» am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf eine Stellungnahme Trumps an die Zeitung.

«Unabhängig von ihrer politischen Einstellung können alle Amerikaner sehen, dass das Stagnieren der Regierung unsere Fähigkeit, richtig zu funktionieren, behindert hat», sagte Trump demnach. Jetzt wolle er «Ergebnisse produzieren».

Sein Team solle führende Talente aus Wirtschaft und Regierung zusammenbringen, sagte Kushner in einem Interview am Sonntag. «Die Regierung sollte geführt werden wie eine große amerikanische Firma. Wir hoffen, dass wir für unsere Kunden, die Bürger, Erfolg und Effizienz erreichen können.» In der Anfangsphase wolle sich das neue Amt um die Angelegenheiten von Kriegsveteranen kümmern sowie um den Kampf gegen die Abhängigkeit von Opiaten. Zudem solle die technische Infrastruktur von Regierungsbehörden verbessert werden.

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DES BISSL KLIMAWANDEL ISS UNS WUASCHT: MIA MACHEN WINTER!

- 1450 Schneekanonen
- 5 km2 beschneite Pisten
- Lifte für 300.000 Touristen/Stunde
- Flughafenshuttle

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Ich bin verwirrt. Klimawandel? Saure Meere? Sterbende Riffe? Nie gehört. Und was um Himmels Willen haben Flugzeuge damit zu tun? Die Antwort findet Dorie auf greenpeace-magazin.de/dorie

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Presto, presto statt Buon appetito – jetzt gibt’s Pasta als Prodotto finito!
So lernen schon die Bambini, wie man Bio-Nudeln zubereitet: Folie einstechen und ab in die Mikrowelle.

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Das Wissen zu den Anlagetricks von morgen.

Und die Skrupellosigkeit meines Beraters. 
Unsere Experten analysieren globale Trends im Geldwäschesektor. Panama war gestern, morgen finden wir anderswo ein trockenes Plätzchen für Ihr Schwarzgeld. Vertrauen Sie uns: Wir mischen aus Tradition in jedem Finanzskandal mit. Und ob Waffenfabriken, Atom- oder Kohlekraftwerke – wir stecken Ihr Geld in jede tödliche Industrie.
Mehr Infos: greenpeace-magazin.de/deutschebank

Unser Wissen für Ihr schmutziges Geld.
Gewissenlos aus Gewinnsucht

Kohleschlote? Atomwaffensilos? Keine Ahnung. Wir lassen Gras über die Sachen wachsen.

 

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STUPID.T ist die erste und einzige Maschine, die auf Knopfdruck Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation erzeugt. Man stecke eine überteuerte Einwegkapsel mit etwas 08/15-Tee ins Gerät, betätige die Taste – und schon gibt’s jede Menge bunten Alu- und Plastikabfall.

Entdecken Sie die neue, besonders überflüssige Art der Müllerzeugung.
Mehr auf greenpeace-magazin.de/special-t.

 

 

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Der Marktführer bei Industriewurst*

*in Plastik verpackt, bei Aldi & Co. verkloppt

Mehr über die Wursttruppe unter greenpeace-magazin.de/boeklunder

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Komplett neben der Spur.

Der Lüguan. Lässt Kontrollen links liegen.

Jeder hat doch mal eine abwegige Idee. Warum sollte das bei den Ingenieuren und Managern von Volkswagen anders sein. Wenn es einfach nicht klappen will, einen Motor so hinzubekommen, dass er sauber läuft und trotzdem ordentlich Wums hat, kann man schon mal die ausgetretenen Pfade verlassen und die Schikanen kontrollwütiger Umweltfreaks ausmanövrieren. Dass da ein paar Asthmatiker am Straßenrand ins Gras beißen, dass Kundenrechte und fairer Wettbewerb auf der Strecke bleiben, dass am Ende der ganze Konzern erst auf die schiefe Bahn und dann ins Schleudern gerät, das alles sieht von hinten betrachtet natürlich dreckig aus. Aber da lag nun mal so verdammt viel Schotter auf der Straße.

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AUSSEN GRÜN.*
INNEN BRAUN.*
KALORIEN-AMPEL ROT.**

Die neue Coca-Cola Lie hat ein grünes Etikett. Das soll ja bei Imageproblemen helfen.
Es sind aber immer noch drei gehäufte Teelöffel Zucker in einer 0,33-Liter-Flasche. Schließlich macht nicht die Cola dick, sondern Bewegungsmangel, haben Forscher*** herausgefunden.
Mehr Infos unter greenpeace-magazin.de/coke

*  MIT FARBSTOFF
** COCA-COLA LIE MIT STEVIA-EXTRAKT ENTHÄLT 37 % WENIGER ZUCKER. DAS REICHT IMMER NOCH, UM MIT EINER MINI-FLASCHE DIE VON DER WHO EMPFOHLENE TAGESDOSIS ZU KNACKEN. DIE KALORIEN-AMPEL LEUCHTET WEITER IM SCHÖNSTEN COLA-ROT.
*** DIE COCA-COLA GESPONSERT HAT 

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Deutsche See – Wir schalten auf stur 

HÖCHSTE QUANTITÄT UND SKRUPELLOSE GESCHÄFTE MIT WALFÄNGERN.

Unser Rotbarsch stammt aus Beständen vor den Küsten Islands. Dort haben wir Verbündete gefunden, die unsere große Leidenschaft für Geld teilen. Das kleine Inselvolk ist seit 2006 wieder auf Waljagd. Denn rund um Island erstreckt sich ein einzigartiges Ökosystem. Der Schutz dieses Naturschatzes liegt einigen Isländern genauso fern wie uns. Geld, das wir dem Fischereiunternehmen HB Grandi für den Rotbarsch überweisen, fließt in die illegale Jagd auf gefährdete Finnwale.

Unseren Rotbarsch beziehen wir von unserem Komplizen: HB GRANDI – Fieser Fisch

greenpeace-magazin.de/deutschesee

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Wie kaschiert man eigentlich miese Qualität?
Mehr zu Lidls Schönfärberei jetzt auf www.greenpeace-magazin.de/lidl

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„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

Mehr unter
greenpeace-magazin.de/sixt

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb, selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.
 

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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„Ich hab's nicht so mit Broteschmieren.“

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“
 

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