Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 3.18 Meere

Neueste Ausgabe: Greenpeace Magazin 3.18 Meere

Die Ozeane sind Sehnsuchtsorte, bedrohliche Naturgewalten, mysteriöse Wunderwelten, weltumspannende Wirtschaftsräume: Wir nutzen, fürchten und bewundern das Meer. Doch verstehen wir unsere Wirkung auf die Meere, unsere Verantwortung für sie? In unserer aktuellen Ausgabe blicken wir den fragilen Riesen unumwunden ins Auge – und ergründen die Meeresnatur in uns selbst.

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Mittwoch, 25. April 2018

Daily Navigator: Plastik im Arktiseis, Nilpferde und Drogen und ein grüner Knopf

größere, kleinere und ungewöhnliche Probleme beschäftigen uns heute im Navigator. Da ist zum einen eine neue Studie zu Mikroplastik im Arktiseis, die wieder zu bestürzenden Ergebnissen kommt. Zum anderen geht es um Gebrauchtwagenhändler, die immer größere Probleme haben, Dieselfahrzeuge zu verkaufen. Und da sind die Behörden in Kolumbien, die sich 25 Jahre nach dessen Tod immer noch mit Nilpferden aus dem Nachlass von Drogenbaron Pablo Escobar herumschlagen. 

Wir ziehen uns für heute zurück und sind morgen wieder am Platz, ganz ohne Privatzoo. Bis dahin!

Das Team vom Navigator

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12.000 Teilchen Mikroplastik in jedem Liter Meereis

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Ein neuer Tag, eine neue Hiobsbotschaft zum Thema Plastik: Polarforscher des Alfred-Wegener-Instituts aus Bremerhaven haben in den Jahren 2014 und 2015 Proben mit Arktiseis entnommen und bei ihrer Auswertung in der Fachzeitschrift Nature Communications jetzt zwei- bis dreimal so hohe Plastikpartikel-Konzentrationen wie bisher festgestellt. Ein Großteil dieses Anstiegs ist laut FAZ aber darauf zurückzuführen, dass die Messmethoden inzwischen auch winzige Teilchen vom Bruchteil einer Haardicke nachweisen können. Im Meereis wurden vereinzelt mehr als 12.000 Teilchen pro Liter festgestellt – viele davon die Mikropartikel, die auch in die Nahrungskette gelangen.

Zusammenfassung, 5 Minuten Lesezeit
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Gebrauchthändler bleiben auf Dieselautos sitzen

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Auch wenn viele heimische Autokonzerne noch gute Zahlen melden, haben zumindest in der Gebrauchtwagenbranche der Abgasskandal und die Debatte über Fahrverbote in Innenstädten ihre Spuren hinterlassen. In einer Umfrage haben 87 Prozent der Gebrauchtwagenhändler angegeben, dass sie es nur mit hohen Rabatten schaffen, Dieselfahrzeuge zu verkaufen. Sie verzichten deshalb häufig bereits vollständig darauf, zusätzliche Autos anzukaufen. Die Süddeutsche Zeitung schaut sich das Thema im Detail an.

Reportage, 6 Minuten Lesezeit
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taz-Recherche findet miese Zustände in der Schweinehaltung

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Fast zwei Millionen Schweine leben in Deutschland überwiegend in Käfigen, in denen sie sich nicht umdrehen oder nur langsam hinlegen können. Antworten aus den zehn Landkreisen mit den meisten Plätzen in Schweinezuchtbetrieben auf Anfragen der taz zeigen, dass diese einen Gerichtsbeschluss für mehr Tierschutz nicht umsetzen. Immer noch leben demnach viele Tiere in zu kleinen Einzelkäfigen.

Bericht, 4 Minuten Lesezeit
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BUND hält Super-GAU in Deutschland immer noch für möglich

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Nach dem Super-GAU in Fukushima vor sieben Jahren sind in Deutschland acht Atomreaktoren sofort stillgelegt worden. Für den Rest wurde ein Abschaltplan bis 2022 beschlossen, aktuell laufen noch sieben. Jetzt hat der BUND vor Sicherheitsmängeln dort gewarnt: es lägen keine ausreichenden Katastrophenschutzpläne vor. Auch in Deutschland sei „jederzeit ein größerer Störfall oder ein Super-GAU möglich”. Mehr dazu hat die Frankfurter Rundschau.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit
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Nilpferd-Probleme durch Drogenbaron Pablo Escobar

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Die ungewöhnlichste Story des Tages erreicht uns aus Kolumbien: Dort hatte einst der Drogenbaron Pablo Escobar vier afrikanische Nilpferde besessen. Sie beschäftigen auch 25 Jahre nach Escobars Tod noch die Behörden. Als Escobars Drogenkartell Anfang der neunziger Jahre zerschlagen wurde, hatten sich die Tiere im See des Guts versteckt. Inzwischen haben sie sich ordentlich vermehrt: ein Teil der Herde auf dem Grundstück, ein Dutzend in freier Wildbahn — und niemand weiß so recht, wie man den Tieren Herr werden soll, berichtet die NZZ.

Bericht, 2 Minuten Lesezeit

Meinung am Mittwoch: Entwicklungsminister will „Grünen Knopf“ für Ökokleidung

Gerd Müller glaubt, dass ein weiteres Kleidungssiegel mehr Orientierung beim Shoppen bringt.

Dafür soll im kommenden Jahr ein grüner Knopf als Zeichen für faire Kleidung gemeinsam mit der Textilwirtschaft umgesetzt werden. Das Siegel solle anspruchsvolle Standards im ökologischen und im sozialen Bereich entlang der gesamten Lieferkette widerspiegeln, sagte Müller im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Die taz betrachtet in einem Kommentar den Plan eher kritisch. Und der Deutschlandfunk hat ein Interview anlässlich der fünf Jahre zurückliegenden Katastrophe in einer Näherei in Bangladesh parat, bei der 1.135 Menschen starben. Dort stellt Maik Pflaum von der christlichen Initiative Romero fest, dass viele Ketten nichts an ihrer Einkaufspraxis verändert hätten.

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Protest?

Hartmut Liebermann kämpft seit über 40 Jahren gegen Atommüll in Ahaus

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Nachrichten

Datenschutz
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20.Apr 2018

Microsoft, Amazon und „Smart Citys“: Wo die digitale Pri­vat­sphä­re besonders gefährdet ist

Microsoft, Amazon und „Smart Citys“: Wo die digitale Privatsphäre besonders gefährdet ist
Die schlimmsten Datenkraken des Jahres stehen fest. „Digitalcourage“ vergibt den Negativpreis an Weltkonzerne wie Microsoft und Amazon und an kleine Firmen wie Cevisio oder Soma Analytics – und an die Fraktionen von CDU und Grünen im hessischen Landtag. Gemeinsam ist den Preisträgern, dass sie nach Ansicht des Vereins besonders rücksichtslos mit sensiblen Daten umgehen.
Menschenrechtspreis
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17.Apr 2018

Taher Mokhtar zu Amnesty-Men­schen­rechts­preis: „Die Lage in Ägypten ist heute schlimmer, als sie es vor der Revolution 2011 war.“

Taher Mokhtar zu Amnesty-Menschenrechtspreis: „Die Lage in Ägypten ist heute schlimmer, als sie es vor der Revolution 2011 war.“
Amnesty International in Deutschland verleiht den Menschenrechtspreis 2018 an das Nadeem-Zentrum in Kairo, das sich für Gewalt-, Folter- und Vergewaltigungsopfer einsetzt. Der Arzt Taher Mokhtar nimmt die Auszeichnung entgegen und berichtet im Interview von der Situation in Ägypten.
Meeresprodukte
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18.Apr 2018

Algen als Superfood – wichtige Nähr­stoff­quel­le oder riskante Jod­schleu­der?

Algen als Superfood – wichtige Nährstoffquelle oder riskante Jodschleuder?
Während Firmen schon mit nährstoffreichen Limonaden aus dem „ältesten Superfood der Welt“ werben, testen Forscher Algen als Alternative zum Fischkonsum. Sogar ein Algenbier soll im Juni auf den Markt kommen. Allerdings warnen Verbraucherschützer, dass zu viel des Guten gesundheitsschädlich sein kann.
Neue Ausgabe
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10.Apr 2018

Wir Seeleute – Eine Ausgabe über das Band zwischen Mensch und Meer

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Das weiße Gold
aus dem Meer

Wie Frankreichs Salzgärten durch den Anstieg des Meeresspiegels zu verschwinden drohen

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Greenpeace Magazin - Saison: À la Saison – Ehrwürdige Erdbeere

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Von Asterix bis '68 probt diese Rote die Revolte – und hat ein saftiges Geheimnis. Welches? Merken Sie sich erstmal die Parole der Saison: Erdbeerfelder für immer!

In Zeiten
des Aufruhrs

Serie zur historischen, technischen und politischen Dimension von Atomwaffen

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Dominik Eulberg:
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Er liebt die Natur und die Musik gleichermaßen, als Klangkünstler verbindet Dominik Eulberg beide Leidenschaften: Mit Sounds aus Wald und Feld bringt der Ökologe auf der ganzen Welt Menschen zum Tanzen

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Der
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Albert Woodfox kämpfte im Gefängnis für seine Rechte und landete für 44 Jahre in Einzelhaft, länger als jeder andere in den USA. Wie überlebte er? Und warum?

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Großbritannien: Queen Elisabeth geht mit gutem Beispiel voran

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