Di, 2015-03-31 11:15
Hamburg (IFAW)

Malawi will Elfenbeinvorräte verbrennen

Kommenden Donnerstag will Malawi vier Tonnen seiner Elfenbeinvorräte verbrennen. Es ist damit das erste Land im südlichen Afrika, dass Lagerbestände von konfisziertem Elfenbein vernichtet.

„Alle 15 Minuten wird ein Elefant getötet; der illegale Elfenbeinhandel höhlt Recht und Gesetz aus und bereichert kriminelle Syndikate. Das Abschlachten der Elefanten muss aufhören“, so Robert Kless, IFAW-Kampagnenleiter in Deutschland (Internationaler Tierschutz-Fonds). „Mit dieser Aktion bekennt sich Malawi zum Schutz der Elefanten und setzt seine viel reicheren Nachbarn im südlichen Afrika moralisch unter Druck“.

„Länder wie Südafrika, Botswana, Namibia und Simbabwe bestehen auf ihrem Recht, ihre Lagerbestände an Elfenbein zu Geld zu machen“, so Kless weiter. „Das bitterarme Malawi ist entschlossen, einen anderen Weg zu gehen, um Wildtier-Kriminalität zu bekämpfen und seine Nationalparks zu finanzieren. Das verdient Anerkennung und Unterstützung.“

Letzte Woche hatte Malawi eine Erklärung bei der Botswana-Konferenz gegen illegalen Wildtierhandel unterschrieben und sich damit verpflichtet, konsequenter gegen den illegalen Wildtierhandel vorzugehen. Zudem hat das Land anerkannt, dass Wilderei und Schmuggel Gesetze unterminiert und mit Korruption und organisierter Kriminalität zusammenhängt.

Bis zu 50,000 Elefanten werden jedes Jahr wegen ihrer Stoßzähne getötet. Der illegale Wildtierhandel generiert geschätzte 19 Milliarden US-Dollar jährlich und steht damit an 4. Stelle hinter den am meisten gewinnbringenden illegalen Geschäften mit Drogen, Geldfälschung und Menschenhandel.

Seit 2011 engagiert sich der IFAW in Malawi mit einem Schutzprogramm für den Liwonde Nationalpark. Dazu gehört ein Bildungsprogramm in einer nahe gelegenen Schule und eine gemeinsam mit der Deutschen Botschaft in Malawi angelegten Fischfarm. Sie ermöglicht der lokalen Bevölkerung Zugang zu frischem Fisch und sicher erreichbarem Trinkwasser und schützt die Felder der Gemeinde Chikolongo durch einen Elektrozaun vor Elefanten und anderen Wildtieren.

Di, 2015-03-31 10:53
Moskau (dpa)

Russischer Außenminister Lawrow kehrt zu Atomverhandlungen zurück

Moskau (dpa) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm als «gut» bezeichnet. Lawrow kehrt am Dienstag nach kurzem Aufenthalt in Moskau zu den Gesprächen im schweizerischen Lausanne zurück. «Ich nehme an der Schlusssitzung in Lausanne teil», sagte Russlands Chefdiplomat am Dienstag der Agentur Interfax zufolge in Moskau.

Lawrow nannte die Chancen auf eine Einigung «groß». «Entscheidend ist, dass keiner der Teilnehmer überhöhte Forderungen stellt - das Gleichgewicht muss gewahrt sein», sagte der Außenminister.

Die Frage einer Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran müssten jene Länder beantworten, die die Strafmaßnahmen eingeführt hätten, meinte Lawrow. Sollte es zu einer Einigung in Lausanne kommen, sollte der Weltsicherheitsrat über eine mögliche Aussetzung der Sanktionen gegen Teheran beraten. Die Handelsbeziehungen zwischen dem Iran und seinen ausländischen Partnern sollten eine Chance auf Entwicklung haben.

Außenminister und Vertreter der fünf UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) sowie Deutschlands und des Irans hatten am Morgen die Verhandlungen in Lausanne fortgesetzt. Die Frist für ein Abkommen in dem jahrelangen Streit läuft um Mitternacht ab.

Di, 2015-03-31 10:44
Amherst (dpa)

Kleiner Vogel ganz groß: Streifenwaldsänger ein Langstrecken-Profi

ACHTUNG: DIESER BEITRAG DARF NICHT VOR DER SPERRFRIST, 1. APRIL 01.01 Uhr, VERÖFFENTLICHT WERDEN! EIN BRUCH DES EMBARGOS KÖNNTE DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER STUDIEN EMPFINDLICH EINSCHRÄNKEN.

Amherst (dpa) - Trotz eines Körpergewichts von gerade einmal zwölf Gramm sind Streifenwaldsänger echte Langstrecken-Profis. Im Herbst flattern die kleinen Singvögel auf dem Weg in ihr Winterquartier von Nord- nach Südamerika nonstop über den Atlantik. In nur zwei bis drei Tagen legen sie dabei zum Teil eine Strecke von mehr als 2500 Kilometern zurück, berichtet ein internationales Forscherteam in den «Biology Letters» der britischen Royal Society.

Streifenwaldsänger (Setophaga striata) verbringen den Sommer in den Wäldern Nordamerikas und überwintern im nördlichen Südamerika. Schon seit mehr als 50 Jahren vermuten Experten, dass die Vögel dorthin auf dem kürzesten Weg fliegen - mitten über den Atlantik. Forscher um William DeLuca von der University of Massachusetts (Amherst/US-Staat Massachusetts) konnten das nun mit Hilfe winziger Geräten nachweisen.

Di, 2015-03-31 10:41
Berlin (dpa)

Milchbauern befürchten sinkende Preise durch Ende der Milchquote

Nach 31 Jahren schafft die EU die Milchquote ab. Bauern dürfen wieder so viel produzieren, wie sie wollen - doch sie sind darüber nicht unbedingt glücklich.

Berlin (dpa) - Bauern befürchten, dass die Milchpreise nach dem Ende der Milchquote am 1. April weiter sinken werden. Derzeit sei Rohmilch bereits so billig, dass die Kosten der Bauern bei weitem nicht gedeckt würden, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter, Romuald Schaber, am Dienstag im WDR5-Morgenecho. Er rechne damit, dass die Produktion nun ausgeweitet werde und die Preise dadurch noch einmal sinken.

Die Milchquote fällt zum Monatswechsel nach 31 Jahren als Schutzmechanismus weg. Sie sollte mit Hilfe von Obergrenzen für die Produktion eine Balance zwischen Angebot und Nachfrage herstellen. Nach Einschätzung des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat sie die Einkommen der Milchbauern jedoch nicht stabilisiert. Stattdessen schwankten die Preise für Rohmilch in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 20 Cent je Kilo. Viele Höfe verschwanden. Die Zahl der Milcherzeuger in Deutschland sank seit 1984 von 369 000 auf 77 000.

Abgeschafft wird die Quote nun, weil die Nachfrage nach Milch weltweit steigt und Europas Bauern von diesen Exportchancen profitieren sollen. Doch für den Branchenverband überwiegen die Nachteile: «Wir haben durchaus Bedenken, dass die Milchbauern tatsächlich die Gewinner sind», sagte Schaber.

Sinkende Preise gefährden seiner Einschätzung zufolge die Existenz kleinerer Höfe. Diese müssten nun Nischen finden, auf Bioproduktion oder Direktvertrieb setzen. «Es wird vermutlich aber nicht für alle eine Lösung geben», sagte Schaber.

Auch die Grünen im Bundestag befürchten, dass niedrige Milchpreise Betriebe ruinieren könnten. Am Ende würden die Milchbauern dann einen Weg gehen, den man schon bei der Schweinehaltung und der Masthühnchenproduktion gesehen habe, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter im ZDF-Morgenmagazin. «Nämlich, dass wir im Grunde nur noch Riesenställe haben und die bäuerliche Landwirtschaft in dem Bereich verschwindet.»

Anstatt Milch «jetzt vollkommen gnadenlos dem freien Spiel des Marktes zu überlassen», solle ein Interventionsmechanismus geschaffen werden. Wenn der Preis unter eine bestimmte Menge falle, müsse die Europäische Union eingreifen, forderte Hofreiter.

Di, 2015-03-31 10:41
München/Augsburg (dpa)

ICE-Strecke München-Augsburg wegen Sturmschäden gesperrt

München/Augsburg (dpa) - Wegen Sturmschäden ist am Dienstagvormittag die ICE-Strecke zwischen München und Augsburg gesperrt worden. Es stand nach Angaben eines Bahnsprechers zunächst nicht fest, wann der Verkehr wieder freigegeben kann. Es seien alle Züge des Fern- und Regionalverkehrs betroffen. Zunächst war zwischen München-Pasing und Olching ein Baum ins Gleis gestürzt. Später gab es einen Oberleitungsschaden bei Mering.

Di, 2015-03-31 10:41
Berlin/Tröglitz (dpa)

Städtetag: Polizei muss Kommunalpolitiker besser schützen

Berlin/Tröglitz (dpa) - Nach dem Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters in Tröglitz in Sachsen-Anhalt wegen rechtsextremer Anfeindungen fordert der Deutsche Städtetag besseren Polizeischutz für Kommunalpolitiker. Bürgermeister-Privathäuser dürften nicht zum Ziel von Demonstrationen werden und Politiker hätten ein Recht auf Schutz, sagte Städtetagspräsident Ulrich Maly, der auch Oberbürgermeister von Nürnberg ist, am Dienstag im rbb-Inforadio.

Tröglitz war bundesweit in die Schlagzeilen geraten, als der ehrenamtliche Bürgermeister Markus Nierth vor drei Wochen zurückgetreten war. Hintergrund seines Rücktritts war eine genehmigte Anti-Asyl-Demonstration direkt vor seiner Haustür. Nierth fühlte sich von der Politik nicht ausreichend unterstützt und geschützt.

Die Zivilgesellschaft hätte laut Maly reagieren müssen. «Außerdem muss eigentlich das Dorf an der Stelle aufschreien und sagen: «Das geht nicht!».» Dieses Netzwerk habe in Tröglitz versagt.

Am Dienstagabend wollte der Landrat in Tröglitz über das geplante Asylbewerberheim informieren, gegen das NPD-Mitglieder wochenlang Demonstrationen organisiert hatten.

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Di, 2015-03-31 10:30
Köln (dpa)

In Rewe-Supermärkten klingeln die Kassen

Köln (dpa) - Die Rewe-Gruppe hat im vergangenen Jahr von ihrem florierenden Supermarktgeschäft in Deutschland profitiert. Auch die Touristiksparte steigerte ihren Umsatz. Zudem liege das langjährige Sorgenkind, die Discountkette Penny Deutschland, im Hinblick auf die für 2016 angepeilte Rückkehr in die schwarzen Zahlen voll im Plan, teilte das Unternehmen am Dienstag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz des Handelsriesen um 2,4 Prozent auf 51,1 Milliarden Euro.

Die Rewe-Touristiksparte, zu der unter anderem die Reiseanbieter Dertour, Jahn-Reisen und ITS gehören, glänzte trotz Internet-Konkurrenz nach Konzernangaben mit einem Umsatzplus von fast 7 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Die konzerneigenen Toom-Baumärkte wuchsen nach Konzernangaben ebenfalls deutlich.

Auch mit der Ergebnisentwicklung zeigte sich Konzernchef Alain Caparros zufrieden. Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent auf 468 Millionen Euro. Darin sei der Gewinn der selbstständigen Rewe-Kaufleute noch nicht enthalten. Deren operatives Ergebnis habe mit 220 Millionen Euro eine neue Höchstmarke erreicht, berichtete das Unternehmen. Rewe will die gut gefüllten Kassen unter anderem dazu nutzen, sein Online-Geschäft weiter auszubauen.

Di, 2015-03-31 10:24
Teheran (dpa)

Iran weist Vorwurf der Waffenlieferung an Huthi-Rebellen zurück

Teheran (dpa) - Der Iran hat Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen bestritten. «Solche Unterstellungen sind grundlos und können daher auch nicht die Angriffe auf den Jemen rechtfertigen», sagte Außenamtssprecherin Marsieh Afcham am Dienstag.

Saudi-Arabien und seine arabischen sunnitischen Verbündeten fliegen seit vergangener Woche Luftangriffe auf Stellungen der Huthis. Die Aufständischen haben weite Teile des Jemens besetzt und Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi in die Flucht getrieben. Ein Sprecher der saudischen Koalition erklärte, die Angriffe würden so lange fortgesetzt, bis Hadi an die Macht zurückkehren könne. Hadi und indirekt auch Saudi-Arabien beschuldigen den Iran, die Huthi-Rebellen zu unterstützen und für das Chaos verantwortlich zu sein.

Die iranische Führung hat wegen des Eingreifens der arabischen Allianz in den Jemen-Konflikt vor schwerwiegenden Folgen für die gesamte Region gewarnt.

Nach Angaben der iranischen Außenamtssprecherin gibt es zwischen dem Jemen und dem Iran nur einen Vertrag in der zivilen Luftfahrt sowie über medizinische Hilfe. Irans Roter Halbmond stehe jetzt auch für humanitäre Hilfeleistungen bereit.

Di, 2015-03-31 10:30
Lüchow (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)

Mit Katzenstreu gegen Wasserzufluss im US-Endlager WIPP

Der Wasserzufluss und die Konvergenzen im Salz des US-amerikanischen Endlagers WIPP bereiten den Mitarbeitern große Sorgen. Im Februar des vergangenen Jahres hatte es dort eine Explosion gegeben.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) verfolgt die Vorgänge in Carlsbad im Bundesstaat New Mexiko mit großer Aufmerksamkeit, denn mit Morsleben, der Asse II und Gorleben wurde und wird auch hierzulande auf Salz als bevorzugtes Endlagermedium gesetzt.

Nun berichtet der Deutschlandfunk, Mitarbeiter des US-amerikanischen Energieministeriums hätten die Ursache für den Störfall gefunden. In einem der Fässer mit radioaktiven Abfällen waren Chemikalien zusammen gekommen, die miteinander reagierten. Dabei erwärmte sich der Inhalt des Fasses stark, so dass sich darin ein hoher Druck aufbaute, der den Behälter schließlich bersten ließ. Die Arbeiter in der Anlage hatten offenbar die Marke des Katzenstreus gewechselt, die sie in die Fässer füllten, um Feuchtigkeit zu binden. Vor dem Zwischenfall hatten sie ein Tonmineral-Substrat genutzt. Das Katzenstreu in dem Unglücksfass jedoch bestand aus organischem Material auf Pflanzenbasis. Das reagierte mit Stickstoff-Verbindungen, die sich ebenfalls im Behälter befanden.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: "Wer den Film Edgar Hagens – die Reise zum sichersten Ort der Erde – gesehen hat, der gerade in bundesdeutschen Kinos gezeigt wird, wird auch vor Augen haben, wie in Carlsbad die Zustimmung zum Endlager im wahrsten Sinne des Wortes erkauft wurde. Wir wollen kein Katzenklo in Gorleben, um Behälter vor der Feuchtigkeit zu schützen, denn das wäre angesichts des Wasserkontakts des Salzstocks absehbar. Klüger wäre, Gorleben landete endlich auf dem Misthaufen der Nukleargeschichte."
 

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Di, 2015-03-31 09:48
Lausanne/Berlin (dpa)

Bundesregierung sagt 255 Millionen Euro neue Syrien-Hilfen zu

Lausanne/Berlin (dpa) - Vor der Syrien-Geberkonferenz in Kuwait hat die Bundesregierung neue Hilfsgelder von 255 Millionen Euro zugesagt. Vom Auswärtigen Amtes kommen weitere 100 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Syrien und den Nachbarländern, wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Dienstag am Rande der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Lausanne erklärte. Das Entwicklungsministerium hatte bereits am Montag 155 Millionen Euro zusätzlich zugesagt.

«Es ist unsere Verantwortung, die Menschen nicht allein zu lassen, die nun schon im fünften Jahr unter den Folgen des grausamen Syrienkonfliktes leiden», erklärte der SPD-Politiker. Fast zwölf Millionen Syrer seien im eigenen Land und in der Region auf der Flucht, mehr als sieben Millionen Kinder bekämen keine ausreichende Hilfe. «Die Nachbarstaaten Syriens, vor allem Libanon und Jordanien, sind durch die Zahl der Flüchtlinge längst an ihre Belastungsgrenzen gekommen.»

In Kuwait treffen sich am Dienstag mehr als 70 Staaten zur Syrien-Geberkonferenz. Laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR werden in diesem Jahr 7,7 Milliarden Euro benötigt, um den Menschen helfen zu können. «Wir erreichen gerade einen Wendepunkt, die Situation ist dabei, untragbar zu werden», sagte UNHCR-Sprecher Adrian Edwards der Deutschen Presse-Agentur.

Di, 2015-03-31 09:35
Essen/Mülheim (dpa)

Aldi will auf giftige Chemie in Textilien und Schuhen verzichten

Essen/Mülheim (dpa) - Deutschlands größter Lebensmitteldiscounter Aldi will seine Umweltstandards bis 2020 erhöhen und auf giftige Chemie in der Textil- und Schuhproduktion verzichten. Gemeinsam mit Greenpeace sei ein Kriterienkatalog erarbeitet worden, in welchem anspruchsvolle und ökologische Standards definiert worden seien, teilte Aldi am Dienstag mit. Der Aktionsplan sehe vor, stufenweise bis 2020 auf den Einsatz bestimmter Chemikalien zu verzichten. Aldi habe erkannt, dass die Textilien und Schuhe ohne giftige Chemie produziert werden müssen, begrüßte Greenpeace den Schritt des Unternehmens.

Die Umweltschützer hatten im vergangenen Jahr Kinderkleidung und -schuhe verschiedener Discounter auf Schadstoffe getestet. In dem Urteil von Greenpeace waren dabei besonders Aldi Nord und Aldi Süd schlecht weggekommen.

Di, 2015-03-31 09:34
Berlin (dpa)

Grünen-Politiker Nouripour hofft auf Abkommen mit dem Iran

Berlin (dpa) - Für den Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour ist bei den Atomverhandlungen mit dem Iran ein schlechtes Abkommen besser als gar kein Abkommen. Ein Nicht-Deal würde bedeuten, dass es keine Überprüfungen mehr gebe, aber dass im Iran die Zentrifugen weiterliefen, sagte Nouripour am Dienstag im Deutschlandfunk.

Seit dem Wochenende verhandeln die Außenminister der UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) sowie Deutschlands mit den iranischen Vertretern in der Schweiz. Die selbst auferlegte Frist für eine Grundsatzeinigung endet am 31. März um Mitternacht.

Di, 2015-03-31 09:33
Essen/Mülheim (dpa)

Aldi will auf giftige Chemie in Textilien und Schuhen verzichten

Essen/Mülheim (dpa) - Deutschlands größter Lebensmitteldiscounter Aldi will seine Umweltstandards bis 2020 erhöhen und auf giftige Chemie in der Textil- und Schuhproduktion verzichten. Gemeinsam mit Greenpeace sei ein Kriterienkatalog erarbeitet worden, in welchem anspruchsvolle und ökologische Standards definiert worden seien, teilte Aldi am Dienstag mit. Der Aktionsplan sehe vor, stufenweise bis 2020 auf den Einsatz bestimmter Chemikalien zu verzichten. Aldi habe erkannt, dass die Textilien und Schuhe ohne giftige Chemie produziert werden müsse, begrüßte Greenpeace den Schritt des Unternehmens.

Die Umweltschützer hatten im vergangenen Jahr Kinderkleidung und -schuhe verschiedener Discounter auf Schadstoffe getestet. In dem Urteil von Greenpeace waren dabei besonders Aldi Nord und Aldi Süd schlecht weggekommen.

Di, 2015-03-31 09:21
Essen/Mülheim (dpa)

Aldi will auf giftige Chemie in Textilien und Schuhen verzichten

Essen/Mülheim (dpa) - Deutschland größter Lebensmitteldiscounter Aldi will seine Umweltstandards bis 2020 erhöhen und auf giftige Chemie in der Textil- und Schuhproduktion verzichten. Gemeinsam mit Greenpeace sei ein Kriterienkatalog erarbeitet worden, in welchem anspruchsvolle und ökologische Standards definiert worden seien, teilte Aldi am Dienstag mit. Der Aktionsplan sehe vor, stufenweise bis 2020 auf den Einsatz bestimmter Chemikalien zu verzichten. Aldi habe erkannt, dass die Textilien und Schuhe ohne giftige Chemie produziert werden müsse, begrüßte Greenpeace den Schritt des Unternehmens.

Die Umweltschützer hatten im vergangenen Jahr Kinderkleidung und -schuhe verschiedener Discounter auf Schadstoffe getestet. In dem Urteil von Greenpeace waren dabei besonders Aldi Nord und Aldi Süd schlecht weggekommen.

Di, 2015-03-31 09:08
Sanaa (dpa)

35 Tote bei saudischen Luftangriffen auf Huthis im Jemen

Sanaa (dpa) - Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Koalition auf schiitische Huthi-Rebellen sind im Jemen mindestens 35 Menschen getötet worden. Kampfjets hätten rund 140 Kilometer südlich der Hauptstadt Sanaa einen Kontrollpunkt der Huthis bombardiert, hieß es am Dienstag aus Sicherheitsquellen. 20 Opfer seien Kämpfer der Rebellen gewesen, weitere 15 Zivilisten. Dutzende Menschen wurden demnach bei dem Angriff in der Stadt Jarim verletzt.

Saudi-Arabien und seine arabischen Verbündeten flogen die sechste Nacht in Folge Angriffe auf die schiitischen Rebellen. Bombardiert worden seien Ziele in Sanaa und im Hafen der Stadt Al-Hudaida, meldete der von Saudi-Arabien finanzierte TV-Sender Al-Arabija.

Ein hoher saudischer General sagte dem Kanal, es gehe bei den Luftangriffen darum, die Bewegungsfreiheit der Huthis zu blockieren. Zudem sollten die Häfen unter Kontrolle gebracht werden, um Waffenschmuggel zu verhindern. In den vergangenen Tagen seien bereits Raketenbasen und ein Waffenlager zerstört worden.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
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Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

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Erschienen in Ausgabe 5.14

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

Keine Anzeige!

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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