Jedes Jahr im Mai treten in ganz Deutschland Tausende Vogel begeisterte zum „Birdrace“ an: Ziel ist es, innerhalb von 24 Stunden so viele Arten wie möglich zu entdecken. Unsere Reporter haben am Bodensee zwei Teams bei der ornithologischen Rallye begleitet.

In der Nacht ist die Temperatur auf zehn Grad gefallen, doch der junge Mann im T-Shirt schwitzt. Er steht am Rand einer Landstraße. Im Lichtkegel seiner Stirnlampe kramt er in der Tasche am Gepäckträger seines Fahrrads. „Nachtigall, Hausrotschwanz, Blässhuhn“, sagt er. Schon beim Aufstehen hat er sie gehört. Die hundert Höhenmeter vom Seeufer hier herauf hat er sportlich genommen. Unterwegs schluchzte ein Waldkauz. Ein guter Start in den Tag. Es ist 4.15 Uhr.

Zwei weitere Lichter nähern sich. „Wir hoffen, dass wir gleich dem Sperlingskauz begegnen“, sagt das eine. „Hier lebt einer und er ist selten.“ Das andere Licht sagt erst einmal nichts. Lorenz Mattes und Lisa Maier stellen ihre Räder ab. Sie sind mit Kalle Nibbenhagen oberhalb des Bodensees auf dem bewaldeten Bodanrück verabredet. Die drei verfolgen ein gemeinsames Ziel: 130 Arten.

Freunde des bunten Gefieders, Hobbyornithologen und professionelle Vogelliebhaber kriechen an diesem Maimorgen bundesweit sehr früh aus dem Bett. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) hat zum 19. „Bird race“ gerufen. Binnen 24 Stunden gilt es, möglichst viele Vogelarten zu hören oder zu sehen. 855 Teams mit je bis zu fünf Personen, insgesamt gut 2600 Teilnehmende, sind am Start. Kalle, Lisa und Lorenz nennen sich „Die regen Brachvögel“.

Der Himmel ist bedeckt, die Wolken schimmern taubengrau - das nächtliche Strahlen von Konstanz. Die drei betreten den Wald. „Der Standort muss geheim bleiben“, sagt Lorenz. „Sonst spielen Leute mitten in der Brutzeit mit ihren Handys lockende Klangattrappen. Da gehen beim Sperlingskauz die Hormone hoch.“ Der Weg ist nur schemenhaft zu sehen, es riecht nach Bienenwachs, irgendwas blüht im Dunkeln. Auf einer Wegkreuzung postieren sich die Ornis (kurz für Ornithologe/Ornithologin). Lorenz hat den Kopf lauschend gesenkt, Hände in den Hosentaschen. Von der Straße wummern Technobässe eines vorbeifahrenden Autos, im Wald heult ein Kauz. Lisa reibt sich wärmend die Hände. Kalle erzählt Anekdoten: „Letztens hat ein Star eine Erdkröte nachgemacht, hatte ich noch nie gehört.“ Eine Wasserralle quiekt. Er kritzelt etwas in ein Heftchen. Ein Rotkehlchen tiriliert. Lorenz tippt auf seinem Handy. Sie führen Buch über die erwischten Arten. Dass sie dabei nicht schummeln, wird von der Rennleitung vorausgesetzt - Orni-Ehre.

© test<p>AUF DER PIRSCH Die „Brachvögel“ Lorenz Mattes, Kalle Nibbenhagen und Lisa Maier mit Gast-Birdwatcherin Andrea Meltzer im Gelände.</p>
© test

AUF DER PIRSCH Die „Brachvögel“ Lorenz Mattes, Kalle Nibbenhagen und Lisa Maier mit Gast-Birdwatcherin Andrea Meltzer im Gelände.

„Haben wir Chancen auf einen Gimpel?“, fragt Kalle. Lorenz zuckt mit den Schultern. Eine Amsel flötet ihre erste Melodie. Lisa bricht ihr Schweigen: „Ich bin etwas erschöpft." Seit zwei Monaten steht sie weit vor Sonnenaufgang auf. Nicht selten trifft sie ihre Mitbewohnerinnen, die von einer Party heimkehren. Lisa kartiert Vögel, zählt und markiert sie in einer Karte. „Wenn die Zugvögel zurückkommen, das ist die spannendste Zeit.“ Das Birdrace will sie sich nicht entgehen lassen.

Lorenz und Lisa sind Biologen, beide arbeiten beim Naturschutzbund (Nabu), er ehrenamtlich, sie fest angestellt. Kalle studiert Regionalmanagement, auf YouTube betreibt er den Kanal „Ornithologie für Anfänger“. Hunderte Arten erkennen sie an Stimme und Gefieder. Sie sind zwischen 23 und 28 Jahren und passen nicht ins Orni-Klischee. „Früher prägten alte, bärtige Männer in grünen Parkas das Bild“, sagt Christopher König vom DDA, der das Birdrace organisiert. „Heute ist Vogelbeobachtung bei jungen Menschen im Trend.“ Auch dank Corona – da hätten viele die Natur und die faszinierende Welt der Vögel entdeckt.

5:11 Uhr, ein Kuckuck ruft, seltsam gehetzt. „Der ist aufgeregt“, sagt Lorenz. „Da ist ein Weibchen in der Nähe.“ Die Fanfare eines Zaunkönigs. „Den habe ich schon vor zehn Minuten erwartet", sagt Kalle. „Wo kriegen wir eine Bartmeise?“ „Heute Nachmittag im Schilf“, sagt Lisa. Wie die meisten Birdracer werden sie im Laufe des Tages verschiedene Biotope besuchen: Wald, halboffene Kulturlandschaften, Feuchtgebiete. Eine Wiese am Wegrand wird heller, eine Hainbuche bekommt Konturen, ein graues Schild wird gelb – „Naturschutzgebiet“. 5:30 Uhr, die drei setzen sich in Bewegung, ein abschüssiger Weg, plötzlich Aufregung. Ein, zwei Sekunden war er zu sehen – langer Schwanz, kurze Flügel. „Ich weiß, dass es hier zwei Horste gibt“, sagt Lorenz. „Aber es ist ein Glück, wenn man mal einen Habicht fliegen sieht.“

LIEBLINGSVOGEL IM FOKUS Der Baumpieper sei zwar äußerlich unscheinbar, sagt Lorenz, „aber die inneren Werte stimmen: Er ist ein gut gelaunter Sänger“

LIEBLINGSVOGEL IM FOKUS Der Baumpieper sei zwar äußerlich unscheinbar, sagt Lorenz, „aber die inneren Werte stimmen: Er ist ein gut gelaunter Sänger“

Und wo bleibt der Sperlingskauz? Spannender noch: eine Zwergohreule? Die lebt eigentlich im Mittelmeerraum, erklärt Kalle, aber infolge des Klimawandels würden inzwischen einige Exemplare durch Deutschland huschen. „‚Üht, üht‘ macht die. Wie ein Müllauto im Rückwärtsgang.“ Die drei lachen. Vor ein paar Jahren habe es einen Polizeieinsatz am Kaiserstuhl gegeben, „üht, üht“ habe irgendwas gemacht, stundenlang, man vermutete eine Alarmanlage.

Ihre Leidenschaft für Vögel haben sie auf verschiedene Weise entdeckt. Kalle war als Kind mit seinem Vater viel in der Natur, irgendwann begann er, Vögel zu fotografieren und bastelte daraus Geschenkkalender für die Verwandtschaft. Bei Lisa war bis zum Abitur „nix mit Natur“. Etwas orientierungslos entschied sie sich für ein Freies Ökologisches Jahr auf der Nordseeinsel Amrum, beobachtete Seevögel und verliebte sich. Lorenz zählte schon auf dem Weg zur Grundschule Grünfinken. „Wenn ich Vögel beobachte, bin ich total fokussiert. Das ist ein Glücksgefühl.“ Gelernt haben alle drei viel von anderen Ornis, mit denen sie durch Wald und Wiese streiften.

In dieser Phase ist Erik, Mitglied der „Reichenauer Radelrallen“, eines konkurrierenden Teams, das sich rund um die Insel Reichenau bewegt. Erik ist 14, sieht mit seinen Locken wie ein angehender Rockstar aus. Mit zwölf wurde er zum Orni. Auf einer Wiese vorm Haus beobachtete er tagelang, wie Stare nach Würmern pickten und sie ihren Jungen brachten, die den Kopf aus dem Nest streckten. „Das war süß und faszinierend.“ Als er hörte, dass es Menschen gibt, die Vögel an ihren Stimmen erkennen, „wollte ich das auch können“. So gelangte er an Heiko, ebenfalls ein Nabu-Ehrenamtlicher, hauptberuflich Tierpfleger an der Uni Zürich. Heiko ist seither viel mit Erik unterwegs, er betrachtet ihn als „Adoptivsohn“.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang haben die beiden ihre Rallye am Konstanzer Ufer im Wollmatinger Ried gestartet. Der Bodensee habe gerade wenig Wasser, sagt Heiko, „super für Rastvögel“. Im Matsch stakten ihnen Uferschnepfen, Kampfläufer, Grünschenkel und Alpenstrandläufer vor die Linse. Auf einer Viehweide rief nur zwanzig Meter entfernt ein Kuckuck, ein Braunkehlchen „präsentierte sich kooperativ auf einem Zaunpfahl“. Anna und Darius gesellten sich zu ihnen, beide Anfang zwanzig, und der zwölfjährige Anton, ein Freund von Erik. Das nun komplette „Radelrallen“ Team durchstreifte Wiesen und von Hecken gesäumte Felder, erwischte Klappergrasmücken, Goldammern und Stieglitze, nicht jedoch, „leider, leider“, jenen Vogel mit Banditenbinde, den Neuntöter, der dieser Tage aus Südafrika einfliegen soll. Vor einem drohenden Regenguss haben die fünf Schutz in einer Wasserburgruine auf dem Damm zur Insel Reichenau gesucht. Dort kauern sie nun und mampfen Kuchen, den Anton von zu Hause mitgebracht hat.

<p>SEE IM BLICK Erik Remensperger, 14, „Reichenauer Radelralle“</p>

SEE IM BLICK Erik Remensperger, 14, „Reichenauer Radelralle“

Als sich der Schauer als Getröpfel entpuppt, steigen sie auf eine Aussichtsplattform. Sie erlaubt einen Rundumblick. Die Rallen schrauben ihre Fernrohre, sogenannte Spektive, auf dreibeinige Stative und zoomen kilometerweit entfernte Wasservögel heran. „Da!“, ruft Erik, „eine Mittelmeermöwe! Sie frisst einen Fisch!“ – „Die mag ich nicht“, sagt Anton. „Mittelmeermöwen fressen auch Vögel.“ 

Heiko, mit 37 Jahren der Älteste im Team, schaut besorgt auf seine WetterApp. Es soll Unwetter geben. „Wir sollten hier weg.“ „Wir können zu meiner Oma fahren“, sagt Anton, der Jüngste im Team. „Die wohnt in der Nähe und macht die besten Dampfnudeln.“ Er hat schon sein Handy gezückt. „Wir könnten aus ihrem Wintergarten Vögel beobachten.“

Unterdessen sind Kalle, Lorenz und Lisa per Rad und Regionalbahn zum Hohentwiel gefahren, einem einstigen Vulkan. An dessen Südflanke steigen warme Winde auf – ein Hotspot für Greifvögel. Eine Freundin hat sich ihnen angeschlossen, außer Konkurrenz: Andrea Meltzer, Grashalm im Mundwinkel, auch Biologin, hat es vorgezogen auszuschlafen. Zwischen Weinreben huscht etwas Rotes. „Einen Gartenrotschwanz hätte ich hier nicht erwartet“, sagt Kalle. Dann ein leises „Zip“. „Zaunammer. Gibt’s fast nur noch in Weinbergen.“

Als sie sich der Kuppe nähern, auf der eine Festungsruine steht, reißt Lorenz sein Fernglas hoch und strahlt. „Baumpieper!“ Sie sind ziemlich unscheinbar, doch Lorenz’ Lieblingsvögel. „Sie hüpfen von einer Baumspitze, singen gut gelaunt im Schwirrflug mehrere Strophen und setzen sich wieder.“ Dieses Exemplar piept nur kurz. „Hm, leider nur die halbe Show.“ Andrea erklärt, warum sie Küstenseeschwalben besonders mag. „Die ziehen von Pol zu Pol, von Licht zu Licht, das hat was von Freiheit.“ Kalle fällt kein Lieblingsvogel ein: „Ich bin nicht so der Schwärmer.“

<p>FEDERLESEN Andrea Meltzer hat eine Bussardfeder gefunden</p>

FEDERLESEN Andrea Meltzer hat eine Bussardfeder gefunden

Auf dem Rückweg entdeckt Lisa in einer Felswand unterhalb der Festung einen Uhu. Ein Highlight, da sind sich alle einig. Kalle telefoniert: „Wendehals sieht schwierig aus“, sagt er. „Uferschnepfe kriegen wir hin. Bluthänfling kann man nicht erzwingen.“ Er spricht mit Caspar, einem „virtuellen Teammitglied“ an der Ostsee. Die Zusammenarbeit mit Ornis an anderen Orten wurde vor zwei Jahren erlaubt, als man wegen Corona nicht gemeinsam ins Gelände durfte. Caspar hat bereits 107 Arten ausfindig gemacht, berichtet Kalle. Das Team am Bodensee kommt auf 78. In den Alpen ist ein weiteres virtuelles Mitglied unterwegs, zwar wenig erfolgreich, es regnet dort in Strömen, doch Kalle wirkt zufrieden: „Da kommt einiges zusammen.“

Zwanzig Meter vor ihren Augen lässt ein Schwarzmilan etwas fallen, ein zweiter fängt es im Flug auf. „Beuteübergabe“, sagt Lorenz. „Sah nach Maus aus.“ Rotmilane kommen hinzu, ein Bussard, bald kreisen acht Greifvögel über einer Schafweide. Ein winziges Lämmchen taumelt um seine Mutter. „Schaut mal“, ruft Andrea, „die Nabelschnur guckt noch raus. Die Vögel sind scharf auf die Nachgeburt.“

Antons Großmutter hat ihren Butterkeksvorrat geopfert. Die Reichenauer Radelrallen sitzen in Socken im Wintergarten, knabbern Kekse und bewundern den Flieder draußen. „Ich gucke auch gern Vögel, wenn ich allein bin“, sagt die Großmutter. „Kernbeißer!“, ruft Heiko. „Auf der Linde!“ Die Wolken reißen auf, die Nachmittagssonne lässt den kräftigen Schnabel perlmuttartig schillern. „Kornweihe!“, Anna und Darius rennen in den Garten, gucken sich um, kehren zweifelnd zurück. „Könnte auch eine Rohrweihe gewesen sein.“ Am Waldrand auf einer Birke leuchtet eine Goldammer. Auf der Spitze einer Fichte lässt sich ein Grünfink nieder. Hochstimmung im Team – nur noch sieben Arten bis zum selbstgesteckten Ziel von 100. „Oma“, sagt Anton, „bei dir finden wir alle Vögel, wegen denen wir stundenlang rumgeirrt sind.“

Nach ausgiebigen Dankesbekundungen ziehen die Rallen zu einer Pferdekoppel. Anna und Darius machen gymnastische Übungen am Geländer – die Ausrüstung mit Stativ, Spektiv und Proviant macht sich bemerkbar. Heiko hört etwas. Stützt sein Fernglas auf einen Pfosten, macht in einer Hecke einen graubraunen Fleck aus – „Klappergrasmücke“. Wird es einem Profi wie ihm nicht irgendwann langweilig, dieselbe Vogelart zum tausendsten Mal zu sehen? „Nein. Die Vögel verändern sich ja mit der Natur. Der Kampfläufer wird bald sein Prachtkleid anziehen und balzen. Wenn der Pirol aus Afrika einfliegt, beginnt für mich der Sommer. Und im Herbst kommen die Singschwäne, um hier zu überwintern. Darauf freue ich mich.“

Dann ein seltsamer Zufall. Die Rallen queren einen Kirchhof und aus irgendeinem Grund, es ist 18 Uhr 15, beginnen in einem Turm die Glocken zu läuten. Wenige Sekunden später deuten die fünf auf einen Baumwipfel, jubeln, hüpfen und klatschen sich ab. „Pirol! Ein Pirol! Der Sommer ist da!“

<p>Jede Art wird notiert</p>

Jede Art wird notiert

Bei den Brachvögeln ist die Stimmung gedämpfter. Vom erloschenen Vulkan sind sie in die Niederungen des Flüsschens Aach gefahren, dorthin, wo es sich in den Bodensee schlängelt. Von zwanzig im Schilf erwarteten Arten fanden sie nur drei. „Es war superwindig“, erzählt Lisa. „Die Enten haben sich versteckt. Auf dem See kenterten Segelboote.“ Lorenz wirkt betrübt: „Mit der Schafstelze hatte ich fest gerechnet.“ Von der Aach sind sie mit der Bahn ein paar Orte weit um den See gefahren, nun erklimmen sie am Reichenauer Damm jene Plattform, auf der schon die „Radelrallen“ Ausschau hielten.

19 Uhr, Kalle und Lorenz schwenken ihre Spektive langsam über den See. Andrea berichtet von Ermüdungserscheinungen – „trotz drei Kaffee“. Lisa fühlt sich besser, seit Kalle ihr angeboten hat, morgen, an einem Sonntag, die frühe Vogelkartierung zu übernehmen – „endlich ausschlafen“. Kalle kaut auf einem Nutellabrot, lässt den See dabei nicht aus den Augen. Was sie an der Aach verpasst haben, holen sie hier nach, größtenteils jedenfalls. „Kann doch nicht sein, dass die Spießenten weg sind", schimpft Lorenz. „Eine Trauerseeschwalbe wäre top“, brummt Kalle.

Im Westen färben sich Schleierwolken rosa, ihr Licht spiegelt sich im See. Lisa beobachtet einen Baumfalken, der über dem Wasser in rasanten Kurven Libellen jagt. „Ich hab jetzt zehnmal die Schlickfläche abgesucht und fünfmal die Rheinrinne gescannt“, sagt Kalle. „Von mir aus können wir weiter.“ Sie wollen am Ufer entlangfahren, vielleicht noch im Wald einen Sperlingskauz finden, der ihnen am Morgen entgangen ist. Bis Mitternacht haben sie Zeit.

Die Rallen radeln zwanzig Kilometer kreuz und quer durch die Dämmerung, Erik und Anton haben die elterliche Erlaubnis bekommen, erst um zehn heimzukehren. Mit dem schwirrenden Ruf eines Waldlaubsängers erreichten sie ihr Ziel: hundert Arten. Sie feiern sich und den Tag im Schrebergarten von Heikos Bruder am Grill, da setzt der Ruf eines Waldkauzes noch einen drauf. Derweil hören die Brachvögel zwar keinen Sperlingskauz, doch immerhin eine Waldohreule. Gegen halb elf sinken alle todmüde ins Bett.

Die Auswertung ein paar Tage später ergibt: Die Reichenauer Radelrallen belegen mit 101 entdeckten Arten Platz 299, Die regen Brachvögel – samt virtueller Mitglieder – werden mit 178 Arten Sechste. Unter jenen Teams, die umweltfreundlich das Fahrrad nutzten, 352 insgesamt, belegen die Brachvögel Platz eins.

Dieses Interview erschien in der Ausgabe 2.23 „Die Vögel“. Das Greenpeace Magazin erhalten Sie als Einzelheft in unserem Warenhaus oder im Bahnhofsbuchhandel, alles über unsere vielfältigen Abonnements inklusive Prämienangeboten erfahren Sie in unserem Abo-Shop. Sie können alle Inhalte auch in digitaler Form lesen, optimiert für Tablet und Smartphone. Viel Inspiration beim Schmökern, Schauen und Teilen!

Mehr zum Thema

MEHR BEITRÄGE