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Corona-Infektionen in weiterem Fleischbetrieb in NRW

Düsseldorf (dpa) - In Nordrhein-Westfalen gibt es in einem weiteren
fleischverarbeitenden Betrieb eine hohe Zahl von Corona-Infektionen.
In Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) hätten sich in
einem Schwesterbetrieb des Coesfelder Werks 150 von 1250 Mitarbeitern
mit dem Virus angesteckt, teilte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef
Laumann (CDU) am Freitag mit.

Im Kreis Coesfeld ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000
Einwohnern nach Laumanns Angaben auf 66 im Schnitt der vergangenen
sieben Tage gestiegen. In dem dortigen Betrieb seien mit steigender
Tendenz bislang 134 Infizierte festgestellt worden. In dem Werk gebe
es 1200 Beschäftigte.

Außer dem Kreis Coesfeld liegen nach Laumanns Angaben derzeit alle
anderen Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen deutlich
unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, der
für neue Beschränkungen in der Corona-Krise vereinbart worden ist.

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