Mi, 2015-04-01 11:15
Berlin (BUND)

„Probebohrung“ am Bundeskanzleramt

Protest gegen Kabinettsbeschlüsse zu Fracking.

Berlin: Anlässlich der Kabinettsbeschlüsse zur Fracking-Technologie haben heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring (DNR), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Umweltinstitut München, Robin Wood, PowerShift, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) vor dem Bundeskanzleramt eine symbolische Fracking-Probebohrung vorgenommen. Ihr Protest richtet sich gegen die Absicht von Energiekonzernen, in mehreren Regionen Deutschlands mit dem umstrittenen Fracking Erdgas aus tiefen Erdschichten zu gewinnen. Die Organisationen fordern ein Verbot dieser Technologie.

„Fracking bedroht die Grundwasservorräte, die Böden und schadet dem Klima. Es ist eine Fossil-Technologie von gestern und konterkariert die Energiewende“, sagte Ann-Kathrin Schneider, Energieexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „In ganz Deutschland haben sich inzwischen mehr als 2000 Gemeinden gegen Fracking in ihren Regionen ausgesprochen. Die Bundesregierung muss die Sorgen und Proteste der Bürger ernst nehmen und Fracking verbieten“, forderte Schneider.

„Der von der Bundesregierung geplante Rechtsrahmen zu Fracking stellt die privatwirtschaftlichen Interessen der Erdgasindustrie über den vorsorgenden Umweltschutz“, kritisierte Franziska Buch, Energiereferentin am Umweltinstitut München. „Indem die Energiekonzerne mit Fracking die weitere Ausbeutung fossiler Energien vorantreiben wollen, bürden sie der Umwelt und den Menschen die Folgekosten auf“, sagte Buch.

„Die Regierung will Fracking-Bohrungen ermöglichen. Das ist eine Hintertür für Exxon und Co, mit der eine Hochrisiko-Technologie salonfähig gemacht werden soll – die wir für die Energiewende gar nicht brauchen“, so Chris Methmann, Campaigner bei Campact.  

„Der Bundestag entmachtet sich selbst, wenn er wesentliche Entscheidungen über Risiken und den Einsatz von Fracking oberhalb von 3000 Metern zu kommerziellen Zwecken einer Expertenkommission überlassen will, deren Neutralität in Frage gestellt werden kann. Dieses Vorgehen ist nach demokratischen Prinzipien nicht zu legitimieren“, sagt Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der DUH.

„Um ein Fracking-Ermöglichungsgesetz zu verhindern, sind nun die Abgeordneten des Bundestages gefragt. Sie sind aufgefordert alles daran zu setzen, den Schutz von Mensch, Natur und Wasser umgehend dort nachzubessern, wo die Bundesregierung geschlampt hat. Am Ende trägt jeder Abgeordnete persönlich dafür Sorge, dass die Einwohner, Natur, Seen, Brunnen und Talsperren in seinem Wahlkreis sicher sind", sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg.

Sollten die Gesetzesentwürfe zu Fracking heute vom Bundeskabinett beschlossen werden, kündigten die Umweltverbände weitere Proteste vor Ort an möglichen Fracking-Standorten gegen die aus ihrer Sicht inakzeptable Fördertechnik an.

Mi, 2015-04-01 11:15
Lüchow (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)

Strahlung in Gorleben

BI misstraut dem Jahresbericht der GNS

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) hat ihren Jahresbericht 2014 vorgelegt. Für das Jahr 2014 ist laut GNS für die Dosis am Zaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung aus dem Zwischenlager ein Jahreswert von 0,15 mSv ermittelt worden.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) hat diese Aussage einen geringen Wert. Die BI verweist darauf, dass es sich dabei um keinen Mess-, sondern um einen Rechenwert handelt.

Seit Monaten wartet die Fachgruppe Radioaktivität der BI darauf, dass seitens des niedersächsischen Umweltministeriums Unterlagen bereit gestellt werden, um Messungen und Berechnungen nachvollziehen zu können. Das niedersächsische Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) nimmt eigenständige Messungen und Berechnungen vor.

BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:" Leider wurden uns diese Berichte nicht zur Verfügung gestellt, wir haben deshalb einen kostenpflichtigen Antrag auf Einsicht in die Berichte auf der Basis des Umweltinformationsgesetzes gestellt."

Die GNS-Aussage, dass der Betrieb des Zwischenlagers keine radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung habe, will die BI ebenfalls nicht stehen lassen. Die BI verweist in diesem Zusammenhang auf die Debatte um die biologische Wirkung der Niedrigstrahlung – Stichwort "verlorene Mädchen" – wie auch den radioaktiv aufgeladenen Staub, der aus der Castor-Halle entweicht. Ehmke: "Zum Glück hat der Atomausschuss des Kreistages sich dieser Fragen angenommen."

Mi, 2015-04-01 10:33
Ramallah (dpa)

Palästinenser: Beitritt zum Strafgerichtshof «historisch»

Ramallah (dpa) - Palästinensische Politiker haben den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof als historischen Schritt und Meilenstein bezeichnet. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat sprach am Mittwoch von einem «historischen Tag». Die Palästinenser bereiteten Dokumente vor, die Kriegsverbrechen Israels wegen der Siedlungspolitik und des Gaza-Krieges im Sommer 2014 belegen sollten, sagte Erekat dem palästinensischen Radio.

Die Palästinenser sollten planmäßig am Mittwoch dem Gerichtshof beitreten. Israelis müssen dann befürchten, wegen möglicher Kriegsverbrechen belangt zu werden.

Der palästinensische Außenminister Riad Malki nannte den Beitritt einen «Wendepunkt». Man habe «seit Beginn der palästinensischen Flucht und Vertreibung auf diesen Moment gewartet». Jeder Palästinenser, dem Unrecht widerfahren sei, habe heute das Gefühl, dass es doch so etwas wie Gerechtigkeit gebe, auch wenn es bis dahin lange dauern werde.

Mi, 2015-04-01 10:30
Manila (dpa)

Starker Taifun bedroht Philippinen zum Osterwochenende

Werden die Philippinen schon wieder von einem schweren Sturm getroffen? «Maysak» wirbelt bereits über dem Meer. Ostern könnte er auf Land treffen.

Manila (dpa) - Ein starker Taifun tobt im Pazifik und bedroht die Philippinen. Das Unwetter könnte den Inselstaat am Osterwochenende erreichen, wie die Wetterbehörde am Mittwoch mitteilte. Taifun «Maysak» wirbelte bereits mit Spitzengeschwindigkeiten von 250 Kilometern in der Stunde. Taifun «Haiyan», der im November 2013 wahrscheinlich mehr als 7000 Menschenleben auf den Philippinen forderte, war mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometern in der Stunde an Land gekommen.

Die Nordostküste müsse sich auf schwere See und heftigen Regen vorbereiten, warnte die Behörde. Der Taifun wirbelte am Mittwoch mehr als 100 Kilometer vor der Küste von Guiuan in den Zentralphilippinen. Er sollte am Wochenende die nördlichen Inseln erreichen.

Erschwert wurden die Vorbereitungen, weil Ostern in dem katholischen Land die wichtigste Reisesaison ist. Millionen Menschen verbringen das Fest bei ihren Familien auf dem Land.

Die Philippinen erleben jedes Jahr Taifune. Das letzte große Unwetter war Taifun «Hagupit», der Anfang Dezember 2014 dasselbe Gebiet in den Zentralphilippinen heimsuchte, das durch «Haiyan» zerstört worden war. Dank guter Vorbereitung kamen aber weniger als zwei Dutzend Menschen ums Leben. Zuletzt wirbelte Taifun «Pam» im März im Südpazifik und verwüstete den Inselstaat Vanuatu schwer.
 

Mi, 2015-04-01 10:28
Berlin (dpa)

Zehn Menschen sterben während Orkan «Niklas» - Bahn rollt wieder an

Orkan «Niklas» ist abgezogen, es bleibt aber stürmisch. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren, der Bahnverkehr nimmt wieder Fahrt auf. An Ostern sollen die Züge planmäßig fahren.

Berlin (dpa) - Sturmtief «Niklas» ist durchgezogen - doch vielerorts müssen Bahnreisende weiter mit Behinderungen rechnen. Die meisten Strecken seien zwar frei, sagte Bahnsprecher Achim Stauß im ZDF-«Morgenmagazin». «Aber wie immer in solchen Fällen muss das Personal neu disponiert werden. Viele Fahrzeuge, viele Lokomotiven sind nicht da, wo sie hingehören.» Ausfälle werde es sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr geben. Während des Orkans kamen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens zehn Menschen ums Leben. Die Aufräumarbeiten laufen nach «Niklas» vielerorts auf Hochtouren.

An Ostern sollen die Züge wieder planmäßig fahren: «Da müssten dann die Umlaufpläne wieder so stimmen, dass die Züge überall da sind, wo sie auch hingehören», sagte Stauß. Laut Bahn sind die Strecken zwischen Bremen und Hannover sowie zwischen München und Rosenheim noch gesperrt. Die Höhe des entstandenen Schadens für die Bahn ist noch unklar: «Es gab bundesweit Schäden. Ich kann noch keine Summen nennen.»

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat ebenfalls noch keinen Überblick über die Schäden nach dem Sturmtief. Dafür sei es noch zu früh, teilte das Unternehmen in München mit. Rein auf die Stärke bezogen handelte es sich aus Sicht der Munich Re um «kein sehr ungewöhnliches Ereignis». Der bisher folgenschwerste Wintersturm war «Kyrill» im Jahr 2007 mit Böen von über 200 Kilometern pro Stunde: Er richtete 4,2 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Schäden an und schlug bei den Versicherern mit 2,4 Milliarden Euro zu Buche.

«Niklas» hatte von Westdeutschland aus im Laufe des Dienstags auf den Osten der Republik übergegriffen. Auf der Schiene ging bald wenig bis nichts mehr: In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin ruhte der Regionalverkehr teilweise seit Dienstagvormittag ganz. In Deutschlands größtem Bundesland Bayern wurde der Fernverkehr am Dienstagnachmittag komplett eingestellt. Auch am Mittwoch gab es hier teilweise noch Behinderungen.

In Nordrhein-Westfalen fuhren die Züge im Nah- und Fernverkehr am Morgen wieder weitgehend planmäßig. «Alle Hauptstrecken sind wieder befahrbar», sagte eine Bahn-Sprecherin in Berlin. Einzelne Verbindungen fielen aber noch aus oder waren verspätet. Nicht alle Züge stünden am richtigen Einsatzort. Im Laufe des Tages sollte sich die Lage aber weiter normalisieren.

Der Sturm hatte auch den Straßen-, Schiffs- und Flugverkehr durcheinandergebracht. Bundesweit waren Polizisten und Feuerwehrleute im Dauereinsatz. «Niklas» war einer der stärksten Stürme der vergangenen Jahre. Mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern entwurzelte er am Dienstag vielerorts Bäume, er beschädigte Autos, Häuser und Stromleitungen.

Der Orkan ist zwar aus Deutschland abgezogen, laut Deutschem Wetterdienst bleibt es aber stürmisch: Das Luftdruckgefälle zwischen «Niklas» über dem südlichen Baltikum und einem Hoch über der Biskaya sei so stark, das auch am Mittwoch in ganz Deutschland mit Sturmböen gerechnet werden müsse, sagte Meteorologe Stefan Bach. In exponierten Berglagen könne es auch wieder Orkanböen geben, allerdings nicht so starke wie am Dienstag.

Mi, 2015-04-01 10:26
Lausanne (dpa)

Kreise: Bei Atomverhandlungen nichts ausgemacht - Einigung möglich

Lausanne (dpa) - Die Gespräche über das iranische Atomprogramm stecken in einer komplizierten Phase. «Die Verhandlungen waren gestern Nacht an einigen wichtigen Fragen festgefahren, Fachleute haben die ganze Nacht gearbeitet», hieß es am Mittwoch aus deutschen Delegationskreisen. Im Laufe des Tages sollten sich zunächst Außenminister der sogenannten 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) sowie Deutschlands untereinander und anschließend mit iranischen Vertretern treffen. «Nichts ist ausgemacht, aber bei gutem Willen aller ist eine Einigung möglich», hieß es weiter.

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Mi, 2015-04-01 10:16
Lausanne (dpa)

Chinesen mahnen Rolle des UN-Sicherheitsrats bei Atomverhandlungen an

Lausanne (dpa) - Der chinesische Außenminister Wang Yi hat bei den Atomgesprächen mit dem Iran die Beteiligten zu Kompromissen aufgerufen. Alle Seiten müssten bereit sein, aufeinander zuzugehen, sagte Yi laut einer in Lausanne verbreiteten Erklärung. Den Verhandlungsort hatte er bereits am Vorabend verlassen. Zugleich mahnte er, die Rolle des UN-Sicherheitsrats müsse beachtet werden. Aus Verhandlungskreisen hieß es, ein strittiger Punkt sei nun die Frage, wie einmal aufgehobene Sanktionen wieder schnell greifen könnten, falls der Iran gegen Vereinbarungen verstößt. Ein Teil der bestehenden Sanktionen war durch Resolutionen des UN-Sicherheitsrats eingesetzt worden.

Mi, 2015-04-01 10:15
Moskau (dpa)

Moskau: Lawrow hat Atom-Gespräche in Lausanne «wie geplant» verlassen

Moskau (dpa) - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm verlassen. «Der Minister ist wie geplant am frühen Morgen aus Lausanne abgereist», sagte ein namentlich nicht genannter russischer Diplomat am Mittwoch der Agentur Ria Nowosti zufolge in Moskau. Vizeaußenminister Sergej Rjabkow werde nun die russische Delegation anführen. Lawrow hatte kurz vor der Abreise von einer Einigung in Schlüsselfragen gesprochen. Er hatte die Verhandlungen schon einmal für Termine in Moskau verlassen, war danach aber nach Lausanne zurückgekehrt.
 

Mi, 2015-04-01 10:00
Berlin (dpa)

Kabinett beschließt Fracking-Gesetzentwurf

Berlin (dpa) - Nach langer Debatte soll das umstrittene Gas-Fracking in Deutschland unter strengen Auflagen nur zu Probezwecken erlaubt, eine spätere großflächige Förderung aber nicht ausgeschlossen werden. Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin einen Gesetzentwurf des Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministeriums. Danach soll Fracking in sensiblen Regionen wie Wasserschutzgebieten verboten werden. Bisher gibt es keine gesetzliche Regelung. Ein erster Anlauf war 2013 gescheitert, weil Vorschläge der damaligen Bundesregierung aus Sicht einiger Unions-Abgeordneter keinen ausreichenden Wasserschutz boten. Auch jetzt fordern bereits Dutzende Bundestagsabgeordnete von Union und SPD Nachbesserungen, so wird unter anderem gefordert, dass es keinen Automatismus für eine kommerzielle Förderung ab 2019 geben dürfe.
 

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Mi, 2015-04-01 10:00
Genf (dpa)

Weltgesundheitstag

Genf (dpa) - Das Thema Lebensmittelsicherheit steht im Zentrum des Weltgesundheitstages 2015. Jährlich zwei Millionen Menschen sterben nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit an Infektionen, die durch verseuchte Speisen oder unreines Trinkwasser verursacht werden. Zum Aktionstag werden in mehreren Ländern auf nationale Belange zugeschnittene Veranstaltungen organisiert, die über Bakterien, Parasiten oder chemische Substanzen auf dem Teller informieren. Die WHO begeht den Tag seit 1950 und erinnert mit dem Termin an ihr Gründungsdatum am 7. April 1948. In Deutschland wurde der Aktionstag erstmals 1954 begangen.

Mi, 2015-04-01 10:00
Berlin (dpa)

Umweltfreundlich essen? WWF-Schlussfolgerungen im Überblick

Berlin (dpa) - Ökologisch korrekt, abwechslungsreich, gesund: Nach diesen Vorgaben haben sich Experten der Umweltorganisation WWF und Ernährungswissenschaftler bei ihren Empfehlungen im Rahmen der Studie «Das große Fressen» gerichtet. Ihr Fazit: 

- Weniger, aber dafür besseres Fleisch konsumieren. Gut seien etwa 350 Gramm pro Woche. Diese Menge ist nach WWF-Angaben gesundheitlich unbedenklich, wenn ausreichend Hülsenfrüchte und Vollkorn-Getreide gegessen werden.

- Regelmäßig heimische Hülsenfrüchte wie Lupine oder Linsen essen: Sie dienen neben Getreide als Lieferanten von Eisen und Zink.

- Den Verzehr von Eiern und Eierprodukten reduzieren.

- Fisch darf man sich nach WWF-Angaben als Delikatesse gönnen - aber nicht jeden Tag.

- Regionale und saisonale Lebensmittel einkaufen.

- Lebensmittelabfälle vermeiden.

Mi, 2015-04-01 10:00
Offenbach (dpa)

«Niklas» hat Deutschland verlassen - es bleibt aber stürmisch

Offenbach (dpa) - Orkantief «Niklas» ist zwar aus Deutschland abgezogen, es bleibt aber stürmisch. Das Luftdruckgefälle zwischen «Niklas» über dem südlichen Baltikum und einem Hoch über der Biskaya sei so stark, das auch am Mittwoch in ganz Deutschland mit Sturmböen gerechnet werden müsse, sagte Meteorologe Stefan Bach vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. In exponierten Berglagen könne es auch wieder Orkanböen geben, allerdings nicht so starke wie am Dienstag.

«Niklas» war am Dienstag mit Tempo 192 über die Zugspitze und den Brocken im Harz (1141 Meter) gefegt. Windgeschwindigkeiten von 115 oder 120 Kilometern pro Stunde seien auch am Mittwoch in einigen Gebirgen möglich, sagte Bach. Ein Orkan fängt nach der Definition der Wetterforscher bei Tempo 118 an.

Stürmisch und regnerisch kann es aber auch erneut im Flachland werden. Die Meteorologen rechnen mit Böen von 85 Kilometern pro Stunde, vereinzelt sei auch Tempo 95 möglich.
 

Mi, 2015-04-01 09:45
Kopenhagen (dpa)

Keime lauern überall: Lebensmittel in Europa sollen sicherer werden

Wie sicher sind unsere Lebensmittel? Nicht sicher genug, meinen Experten, selbst in Deutschland nicht. Schuld ist oft zu wenig Hygiene - auf dem Bauernhof, im Supermarkt - aber auch in der Küche.

Kopenhagen (dpa) - Sie können in Eiern, Geflügel oder Fertigessen stecken: gefährliche Keime, die jedes Jahr in Europa Hunderttausende Menschen krankmachen. Vor durch Lebensmittel übertragenen Krankheiten ist kein Land sicher - auch Deutschland nicht, das hat in drastischer Weise etwa der EHEC-Ausbruch 2011 gezeigt. Und das, obwohl die Kontrollen und Alarmsysteme in Europa immer ausgeklügelter werden. Für die Lebensmittelsicherheit wird immer mehr getan - aber noch nicht genug, sagen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Darauf machen sie beim Weltgesundheitstag am 7. April unter dem Motto «Lebensmittelsicherheit: vom Bauernhof zum Teller» aufmerksam.

DIE SICHERHEIT VON LEBENSMITTELN: Sie hängt von vielen und immer komplizierteren Faktoren entlang der Nahrungsmittelkette ab. Sicher ist das Essen auf dem Teller nur, wenn Hersteller, Verarbeiter und Konsumenten Hygiene-Regeln beachten - und sowohl die Beteiligten selbst als auch die Behörden gründlich kontrollieren. Je besser die Überwachungs- und Alarmsysteme, desto genauer kann die WHO erfassen, wie viele Krankheiten durch Lebensmittel hervorgerufen werden.

DIE SPITZE DES EISBERGS: Europa hat strenge Hygiene-Vorschriften und ein Schnellwarnsystem für riskante Lebensmittel. Bislang zeigten solche Systeme weltweit aber nur «die Spitze des Eisbergs» an, sagt Hilde Kruse, die beim WHO-Regionalbüro Europa für Lebensmittelsicherheit zuständig ist. Steige die Zahl der Fälle in einem Land, könne das auch auf genauere Kontrollen hindeuten - und nicht unbedingt auf mehr Erkrankungen. «Wir haben keine Zahlen, die belegen, ob es weltweit einen Anstieg oder einen Rückgang gibt», sagt Kruse. «Aber wir glauben, dass die Risiken steigen.»

MEHR REISEN, MEHR RISIKEN: «Wir leben in einer globalisierten Welt», sagt Kruse. «Moderne Konsumenten wollen das ganze Jahr lang Lebensmittel von überall auf der Welt essen.» Der enorme weltweite Handel mit Lebensmitteln und Tieren, aber auch Reisen machen es für gefährliche Erreger leichter, sich über die Erdkugel auszubreiten - genau wie der Trend zu rohen Lebensmitteln und abgepacktem Essen aus dem Supermarkt. In Ländern wie Deutschland sind mit einer älter werdenden Bevölkerung immer mehr Menschen anfällig für die Keime. In anderen Weltregionen erhöhen Armut oder extremes Wetter das Risiko.

KEIN ERDTEIL IST SICHER: Zwar tauschen sich die EU-Länder über Infektionen aus. Hier greifen auch viele Kontrollmechanismen gut. Trotzdem wurden aus EU und dem Europäischer Wirtschaftsraum (EWR) 2013 allein mehr als 310 000 Fälle von bakteriellen Lebensmittelinfektionen gemeldet - 322 endeten tödlich. «Hygieneprobleme gibt es überall auf der Welt», sagt Kruse. «Auch in den am meisten fortgeschrittenen Ländern.» In Europa ist dazu etwa die für Lebensmittelsicherheit wichtige Wasserqualität nicht überall gleich. «In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen der Europäischen Region der WHO können zehn Durchfall-Todesfälle am Tag auf unzureichende Wasserqualität, Abwasserentsorgung und Hygiene zurückgeführt werden», sagt WHO-Experte Oliver Schmoll.

EHEC IN EUROPA: Dass auch Deutschland nicht vor Ausbrüchen gefeit ist, hat die EHEC-Epidemie 2011 gezeigt - der schwerste Ausbruch einer Infektionskrankheit hierzulande seit Jahrzehnten. Fieberhaft suchten Experten nach der Quelle für die durch Bakterien ausgelöste Krankheitswelle. Bundesweit wurden Tausende Fälle gemeldet; mehr als 50 Patienten starben. Auch Reisende aus anderen Ländern erkrankten. Die Epidemie zeigt, dass nicht nur Fleisch oder Eier eine Infektionsquelle sein können. Kruse: «Alle möglichen Lebensmittel können an Ausbrüchen beteiligt sein» - in diesem Fall wohl aus Ägypten importierte Bockshornklee-Samen, aus denen Sprossen gezüchtet wurden.

FIESE ERREGER: Vor 2011 weit bekannter als EHEC waren Salmonellen. Die Bakterien stecken in Eiern und sind nicht nur weit verbreitet - 85 000 Fälle werden jedes Jahr in der EU gemeldet -, sondern auch besonders robust. Doch die Zahl der Meldungen geht rapide zurück. Verkäufer und Konsumenten werden stärker beschworen, Eier zu kühlen. Vor allem aber ist das Kontrollen zu verdanken, die dafür sorgen, dass die Tiere genauer darauf untersucht werden, meint Kruse. Die nordischen Länder haben dank guter Überwachung zu Hause kaum noch mit Salmonellen zu kämpfen. Immer häufiger gefunden werden in Europa die Durchfallerreger Campylobacter, die sich etwa in Geflügel verstecken.

BEIM KOCHEN AUF NUMMER SICHER GEHEN: Nicht selten ist der Verbraucher an seiner Misere selbst schuld: Wer beim Kochen nicht genug auf die Hygiene achtet, riskiert eine Infektion. Die WHO mahnt deshalb dazu, auf Sauberkeit zu achten, Lebensmittel bei den richtigen Temperaturen aufzubewahren und Essen gründlich zu kochen. Wichtig zudem: Tomate und Gurke nicht auf demselben Brettchen schneiden, auf dem vorher das rohe Hühnchen lag. «So werden die Bakterien von dem Geflügel auf den Salat übertragen», sagt Kruse. «Das ist ein sehr verbreitetes Problem überall auf der Welt.»
 

Mi, 2015-04-01 09:49
München (dpa)

Munich Re kann Schäden durch Sturm «Niklas» noch nicht beziffern )

München (dpa) - Nach dem Sturmtief «Niklas» hat der weltgrößte Rückversicherer Munich Re noch keinen Überblick über die Schäden. Dafür sei es noch zu früh, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. «Niklas» war am Vortag mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweggefegt. Mindestens neun Menschen kamen durch wetterbedingte Unfälle ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt, etwa durch umstürzende Bäume. Auch der Straßen- und Bahnverkehr, der Schiffs- und der Flugverkehr wurden teils stark beeinträchtigt.

Rein auf die Stärke bezogen handelte es sich aus Sicht der Munich Re um «kein sehr ungewöhnliches Ereignis». Der bisher folgenschwerste Wintersturm war «Kyrill» im Jahr 2007 mit Böen von über 200 km/h: Er richtete 4,2 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Schäden an und schlug bei den Versicherern mit 2,4 Milliarden Euro zu Buche.

Mi, 2015-04-01 08:42
Kiew (dpa)

Poroschenko und Merkel für baldiges Ukraine-Vierer-Treffen

Kiew (dpa) - Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko und Kanzlerin Angela Merkel haben sich bei einem Telefonat für ein neues Vierer-Treffen zur Lösung des Konflikts im Donbass ausgesprochen. Das teilte die Präsidialverwaltung in Kiew am Mittwoch mit. Demnach sollten in den nächsten Tagen die Außenminister der Ukraine, Deutschlands, Frankreichs und Russlands über die Umsetzung des Minsker Friedensplanes beraten. Ein Termin wurde nicht genannt.

«Die von Russland unterstützten Kämpfer müssen die Feuerpause einhalten und alle Punkte der Minsker Vereinbarungen erfüllen, einschließlich der Freilassung der Geiseln», hieß es in der Mitteilung der Präsidialverwaltung. Die weiteren Schritte für die Umsetzung des Minsker Abkommens von Mitte Februar sollten an diesem Mittwoch bei Gesprächen der Ukraine-Kontaktgruppe erörtert werden.

Poroschenko begrüßte die Ratifizierung des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine durch den Deutschen Bundestag. Er dankte Merkel zudem für die medizinische Hilfe bei der Versorgung verletzter ukrainischer Soldaten. Deutschland hatte der Ex-Sowjetrepublik medizinische Ausrüstungsgegenstände übergeben. Immer wieder wurden auch Soldaten zur Behandlung in deutsche Krankenhäuser gebracht.

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Bei Lesern beliebt, bei Umweltfrevlern gefüchtet: unsere Fake-Seite, auf der wir Anzeigen von Markenartikeln satirisch verfremden und so deren Werbelügen entlarven. Auch Regierung oder Wirtschaftsverbände nehmen wir schon mal aufs Korn. Dagegen sind die Mächtigen machtlos - denn die Anzeigen sind ja deutschlich als Satire gekennzeichnet. Deshalb können wir Ihnen die Weiterverwendung der Motive (ausdrucken, verschicken etc.) ausdrücklich nur gestatten, wenn sie mit dem Hinweis "keine Anzeige" versehen sind!

Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb. selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

Erschienen in Ausgabe 3.14

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

Erschienen in Ausgabe 2.14

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 5.12

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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"Ich hab's nicht so mit Broteschmieren."

Ich hasse es, täglich Pausenbrote zu belegen und Äpfel zu waschen. Für das Hungergefühl zwischendurch stecke ich mir und meinen Kindern einfach eine Milch-Schnitte ein. Die enthält zwar mehr Zucker, Fett und Kalorien als Schoko-Sahne-Torte. Aber wir tun einfach mal so, als sei es eine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit.*

*Ferrero erhielt deshalb von Foodwatch den Goldenen Windbeutel für die „dreisteste Werbelüge des Jahres 2011“

Erschienen in Ausgabe 3.12

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Ja, aaaber...

9 Tage Mittelmeer 2,3 Tonnen CO2 p.P.*

Ja, das mit dem Klimawandel und der dreckigen Luft, das ist echt blöd. Wir bei AIDA wissen natürlich, dass man solche Themen heute nicht mehr einfach so umschiffen kann, aaaber: Wir sind doch nicht allein Schuld! Jaja, schon gut, wir machen jetzt auch mal auf Umweltschützer, retuschieren auf Werbefotos die Qualmwolken unserer Schiffe weg und trennen an Bord schön den Müll, aaaber: Aufs billige Schweröl verzichten und Rußfilter einbauen? Das machen doch die anderen auch nicht!

*Durchschnittswert für ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff laut Atmosfair-CO2-Rechner

Erschienen in Ausgabe 2.12

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Er grinst noch immer.
Nur schamloser.
Darf ein Auto Gefühle zeigen? Zum Beispiel für die Opfer des Klimawandels? Der 21st Century Heatle antwortet darauf mit einem breiten Grinsen. Nicht nur die Form erinnert an seine Vorfahren. Auch Verbrauch und CO2-Ausstoß* sind noch so hoch wie beim Käfer vor 40 Jahren. Egal, dass es auf der Erde bis zum Jahr 2100 rund sechs Grad heißer wird. Schnurzpiepe, dass dadurch Dürren, Fluten und Volks-, äh, Völkerwanderungen ausgelöst werden. Hauptsache, mit dem Heatle kann man ordentlich heizen. *Protzmotor mit 147 kW (200 PS), Spritverbrauch, l/100 km innerorts 10,3 / außerorts 6,1 / kombiniert 7,7 / CO2-Emission kombiniert 179 g/km. Zeitgemäße Autos verbrauchen halb so viel.

Erschienen in Ausgabe 1.12

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