Fr, 2015-02-27 05:15
Gleisweiler (dpa)

Geißler: Statt Sinti und Roma Islamisten und Salafisten ausweisen

Gleisweiler (dpa) - Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler plädiert dafür, anstelle von Sinti- und Roma-Flüchtlingen lieber Islamisten, Salafisten und Hassprediger auszuweisen. «Die halten ja vom Grundgesetz gar nichts und wollen es durch die Scharia ersetzen», sagte Geißler in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur zu seinem 85. Geburtstag (3. März).

Als «falsch und inhuman» kritisierte er die derzeitige Wirtschaftsordnung, in der die Interessen der Finanzmärkte vor denen der Menschen rangierten. «Der Mensch wird reduziert auf einen Kostenfaktor, und das gesellschaftliche Leben wird ökonomisiert - in der Bildung, vor allem aber auch in der Gesundheitspolitik.»

Geißler sagte, im Rückblick hätte er «mehr Widerstand leisten müssen, zum Beispiel beim Übergang zur Deutschen Einheit, bei dem sich die Liberalen mit ihren Vorstellungen von der Privatisierung durchgesetzt haben». Vor allem die Privatisierungen im öffentlichen Sektor hätten verhindert werden müssen. Kranken- und Altenpflege, Krankenhäuser, Energie- und Wasserversorgung müssten allen Menschen zugutekommen und sollten nicht wie gewinnorientierte Unternehmen geführt werden.

Fr, 2015-02-27 03:44
Berlin (dpa)

Koalitionsstreit um Menschenrechtsinstitut sorgt für Kopfschütteln

Berlin (dpa) - Das Gezerre um die Zukunft des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) sorgt unter Oppositionspolitikern und Menschenrechtlern für Kopfschütteln. «Die Menschenrechte dürfen nicht kleinteiligem Koalitionsgerangel zum Opfer fallen», warnte die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sollten Union und SPD nicht schnell die notwendige Gesetzesgrundlage für das Institut schaffen, dann schade das massiv dem Ansehen Deutschlands, sagte Leutheusser-Schnarrenberger, die dem Vorstand der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung angehört.

Damit das DIMR weiterhin als nationale Menschenrechtsorganisation in UN-Gremien voll mitwirken darf, müsste die Bundesregierung in den nächsten Wochen eine gesetzliche Grundlage für seine Arbeit schaffen. Sonst verliert das Institut sein Rederecht im UN-Menschenrechtsrat.

Die SPD will im Prinzip, dass das 2001 gegründete Institut so weitermacht wie bisher. Die Union möchte dagegen mehr Einfluss der Politik auf das DIMR. Außerdem solle es stärker auf Menschenrechtsverletzungen im Ausland schauen und sich weniger mit Rassismus und anderen Problemen im Inland befassen. In den nächsten Tagen wollen Union und SPD noch einmal verhandeln. Die Zukunft des Instituts ist an diesem Freitag auch Thema im Bundestag.

Fr, 2015-02-27 03:30
270330 Feb 15)

Aussöhnung in Ukraine dauert lange - USA warnen vor neuer Gefahr

Die Gräben zwischen den verfeindeten Parteien sind tief. So tief, dass sie zumindest für diese Generation unüberwindbar sein dürften, mein Außenminister Steinmeier. Die US-Geheimdienste sehen unterdessen neue Gefahr am Horizont.

Kiew/Berlin (dpa) - Trotz einer ersten leichten Entspannung im Ukraine-Krieg steht eine Annäherung der verfeindeten Seiten noch in den Sternen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht eine völlige Aussöhnung in der Ostukraine gar als Frage von Jahrzehnten. «Eine politische Lösung wird wahrscheinlich eine Generation dauern», sagte Steinmeier am Donnerstag in Berlin. Die Entscheidung der Ukraine, nach tagelangem Zögern schwere Waffen von der Front im Donbass abzuziehen, sei kein Durchbruch, aber eine «gute Nachricht». «Vielleicht darf man jetzt wieder etwas zuversichtlicher sein, als wir das in den letzten Wochen waren», meinte der Minister.

«Wenn ich um auf den Erdball schaue und mir Syrien, Libyen und den Irak anschaue, dann halte ich den Ukrainekonflikt für den einzig lösbaren», sagte Steinmeier. «Jetzt endlich scheint es so zu sein, dass wir endlich in eine ruhigere Phase kommen und dass wir bald nicht nur über eine Waffenruhe, sondern auch über eine politische Lösung sprechen können.»

Trotz der gegenwärtigen Entspannung sehen die US-Geheimdienste neue Gefahren. Der Nationale Geheimdienstdirektor der USA, James Clapper, rechnet nach eigener Aussage im Frühjahr mit einem Angriff der prorussischen Separatisten auf Mariupol. Ein Vordringen in die Hafenstadt stehe zwar nicht kurz bevor, sei dann aber zu erwarten, sagte Clapper am Donnerstag bei einer Anhörung im US-Senat in Washington. Die Separatisten würden sich derzeit neu formieren.

Der Koordinator der amerikanischen Geheimdienste machte Kremlchef Wladimir Putin für den Krieg verantwortlich. Der Russe habe schon länger auf die Gelegenheit gewartet, die Krim und Teile der Ostukraine unter seine Kontrolle zu bringen.

Fast zwei Wochen nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Kriegsgebiet Donbass hat das ukrainische Militär am Donnerstag mit dem Abzug schwerer Waffen begonnen. Der Rückzug der Militärtechnik ist ein zentraler Punkt des Friedensplans für die Ostukraine, der am 12. Februar in der weißrussischen Hauptstadt Minsk in einem diplomatischen Kraftakt beschlossen worden war.

Die ukrainische Führung hatte den Abzug der Geschütze tagelang abgelehnt, weil die am 15. Februar ausgerufene Waffenruhe brüchig sei. Eigentlich sollte dieser entscheidende Schritt für eine Deeskalation zwei Tage nach Beginn der Feuerpause einsetzen. Damit soll eine Pufferzone im Konfliktgebiet entstehen.

Russlands Chefdiplomat Sergej Lawrow hatte die zögerliche Haltung der prowestlichen Führung in Kiew zum Waffenabzug aus dem Donbass als «lächerlich» abgetan. «Jeder versteht, dass es dort keine ideale Waffenruhe und kein ideales System zum Einstellen der Kämpfe gibt», sagte er in Moskau.

Der Westen und Russland hatten die Konfliktparteien mehrfach mit Nachdruck zum Abzug des Kriegsgeräts aufgefordert. Die Aufständischen hatten nach eigener Darstellung bereits einen großen Teil ihrer Geschütze von der Front verlegt. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bestätigten dies zunächst nicht.

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Fr, 2015-02-27 03:27
New York (dpa)

Unesco-Chefin fordert UN-Sondersitzung zu IS-Zerstörungen (Foto - Handout

Im Irak zerstört die Terrormiliz IS einzigartige Kulturgüter. Unesco-Chefin Bokova stuft dies als Aufruf zu weiteren Konflikten ein und fordert eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates.

New York (dpa) - Nach der Zerstörung einzigartiger Kulturgüter im Irak durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat Unesco-Chefin Irina Bokova eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. «Dieser Angriff ist mehr als eine Kultur-Tragödie - dies ist auch eine Sicherheitsfrage, da er Sektierertum, gewaltsamen Extremismus und Konflikte im Irak schürt», begründete die Generaldirektorin der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ihre Forderung. Sie verurteilte die systematische Zerstörung irakischen Kulturguts als «gezielten Angriff auf die Jahrtausende alte Geschichte und Kultur des Iraks», ebenso wie als «Anstacheln zu Gewalt und Hass».

Die IS hatte im Norden des Iraks einzigartige Kulturgüter aus altorientalischer Zeit zerstört. Darunter ist eine assyrische Türhüterfigur, die mehr als 2600 Jahre alt ist. Ein Internetvideo der Extremisten zeigt, wie IS-Anhänger im Museum der Stadt Mossul und an der Grabungsstätte Ninive bedeutende Bildwerke aus der Antike zertrümmern. Auch Quellen vor Ort berichteten von der Zerstörung.

Experten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass es sich bei vielen der zerstörten Stücke um Originale handelt. Die Türhüterfigur sei eine «Ikone der altorientalischen Bildkunst», sagte Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin, am Donnerstag. «Das ist so, als würde jemand die Sphinx in Ägypten zerstören.» Der Verlust sei eine Katastrophe. Die sunnitischen Extremisten zerstörten die Figur mit einem Presslufthammer.

Unter den zerstörten Kulturgütern sind auch zahlreiche weitere assyrische Statuen, teilweise größer als ein Mensch. Der etwa fünf Minuten lange Film zeigt, wie Islamisten im Museum in der IS-Hochburg Mossul mit großen Hämmern auf die Stücke einschlagen oder sie umstürzen, so dass sie zu Bruch gehen.

In dem Video erklärt ein IS-Anhänger, die Statuen hätten Assyrern und anderen Völkern der Vielgötterei gedient. Auch der Prophet Mohammed habe alle Götzenfiguren zerstört, als er nach Mekka gekommen sei. Der IS beruft sich dabei auf eine Interpretation des Islams, die die bildliche Darstellung von Menschen und Gott verbietet.

Der Fall erinnert an die Buddha-Statuen von Bamian, die den Taliban in Afghanistan zum Opfer fielen. Am kommenden Sonntag vor genau 14 Jahren begann das damals in Kabul herrschende radikalislamische Regime damit, die beiden 38 und 55 Meter hohen Statuen aus dem 6. Jahrhundert zerstören zu lassen.

Auch weltweite Proteste konnten die Taliban nicht stoppen. Die Unesco erklärte die Überreste der Buddhas 2003 zum Weltkulturerbe. Die Statuen wurden nicht wiederaufgebaut.

Fr, 2015-02-27 02:34
New York (dpa)

Die Buffett-Diät: US-Starinvestor ernährt sich wie ein Sechsjähriger

New York (dpa) - Cola und Eis zum Frühstück: Normalerweise ist Warren Buffett wegen seiner Finanzanlagen in den Schlagzeilen, nun macht er mit einer ungewöhnlichen Diät von sich reden. «Die niedrigsten Sterberaten gibt es unter Sechsjährigen. Also habe ich entschieden, mich wie einer zu ernähren», sagte der 84 Jahre alte Starinvestor dem Magazin «Fortune» (Donnerstag).

Die Rede ist aber offenbar von einem Sechsjährigen ohne eine Mutter, die ihm Vorschriften machen könnte. Denn was der als «Orakel von Omaha» bekannte Multimilliardär an Ernährungstipps vom Stapel lässt, ist Kindern nicht zur Nachahmung zu empfehlen. Zum Frühstück habe er zuletzt eine Schüssel Eis mit Schokochips gehabt, so Buffett. Zucker scheint ohnehin ein wichtiger Bestandteil seiner Diät.

«Wenn ich 2700 Kalorien am Tag zu mir nehme, ist ein Viertel davon Coca-Cola», erklärte der Börsenguru. Eine Übertreibung zu Werbezwecken kann jedoch nicht ganz ausgeschlossen werden: Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway hält Aktien im Wert von etwa 16 Milliarden Dollar an dem US-Getränkeriesen. Buffett genießt in Amerika Starkult und wird wegen seiner großen Anlageerfolge verehrt.

Fr, 2015-02-27 02:16
New York (dpa)

304 von 212 000: UN erreichen kaum noch Eingeschlossene in Syrien

New York (dpa) - Die Vereinten Nationen dringen mit ihrer Lebensmittelhilfe praktisch nicht mehr zu den Eingeschlossenen in Syrien durch. Von den 212 000 Belagerten hätten nur 304 Menschen im Januar mit Nahrungsmitteln versorgt werden können, sagte Kyung Wha Kang vom UN-Nothilfebüro am Donnerstag (Ortszeit) vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Lediglich in Jarmuk bei Damaskus seien die wenigen Hundert Notleidenden erreicht worden - insgesamt würden allein dort aber 18 000 Menschen Hilfe brauchen.

«Die Konfliktparteien töten weiter Zivilisten, greifen Zivilisten gezielt an und zerstören die Infrastruktur von Zivilisten», sagte die Südkoreanerin. «Das schließt lebenswichtige Dinge wie Wasser und Elektrizität ein, die in Missachtung von UN-Resolution 2139 und den Menschenrechten zerstört werden.» In den Provinzen Aleppo und Daraa seien in diesem Monat zwei Millionen Menschen von Wasser und Strom abgeschnitten gewesen.

«Jeden Monat melden wir die gleichen Vergehen. Die Zahlen ändern sich, die Taten nicht. Die Konfliktparteien begehen weiter straflos: Morde und Entführungen von Zivilisten, Blockaden, Diebstahl lebenswichtiger Dinge von Hilfstransporten. Dieses System muss durchbrochen werden», sagte Kang. Vor allem müssten die Belagerungen, unter denen über 200 000 Menschen litten, sofort beendet werden.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

Außerdem Interessant

Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

Außerdem Interessant

Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Fr, 2015-02-27 02:09
Washington/Teheran (dpa)

Iranische Marine übt Angriffe gegen Flugzeugträger-Modell

Washington/Teheran (dpa) - Die iranische Marine hat bei einem Manöver im Persischen Golf ein originalgetreues Modell eines US-Flugzeugträgers zerstört. Wie der Sender CNN am Donnerstag berichtete, griffen iranische Kräfte die 1:1-Nachbildung des Flugzeugträgers der amerikanischen Nimitz-Klasse mit Raketenbooten sowie mit Marschflugkörpern an. Filmaufnahmen zeigten die vollständige Zerstörung des Schiffes. US-Militärs hatten schon im Vorjahr, als die Existenz des Flugzeugträger-Modells bekannt wurde, «mehr Hollywood als echtes Kriegsschiff» erkannt.

Fr, 2015-02-27 01:31
Berlin (dpa)

Seltene Erkrankungen sind insgesamt nicht selten

Berlin (dpa) - In Deutschland leiden insgesamt rund vier Millionen Menschen an einer der 6000 seltenen Erkrankungen, die bislang einen Namen haben. Europaweit sind 30 Millionen Menschen betroffen. Doch die Diagnose ist oft schwierig und langwierig, denn es fehlt an Spezialisten und oft auch an wirksamen Therapien. Deren Erforschung ist teuer und für Pharmaunternehmen wenig lukrativ. Das Gros der «Seltenen» ist unheilbar, viele sind lebensbedrohlich und verlaufen chronisch. Das bedeutet für die Betroffenen und ihre Familien meist einen immensen Kraftakt - auch finanziell.

Fr, 2015-02-27 01:30
270130 Feb 15)

Kampf gegen Krankheiten, die kaum jemand kennt Von Andrea Barthelemy, dpa

Menschen mit Seltenen Erkrankungen haben oft lange Leidenswege hinter sich, bis sie endlich wissen, was ihnen fehlt. Ärzte arbeiten daher daran, sich besser zu vernetzen. Auf das Problem aufmerksam machen will auch der Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar.

Berlin (dpa) - «Als Kind galt ich als verwöhnt und nörgelig am Tisch», erinnert sich Jana Seifried. Denn instinktiv aß sie immer schon vor allem Dinge, die leicht rutschten. Mit Anfang 30 stellten sich dann massive Schmerzen ein - und Jana Seifried bekam irgendwann nur noch Pudding, Eis oder Sahne hinunter. Schließlich wog sie bei einer Körpergröße von 1,67 Meter 138 Kilogramm. Doch als sie vor 15 Jahren wegen der unerträglichen Schmerzen beim Essen in einer Klinik vorsprach, wies man sie mit «unklarer Genese» wochenlang in die Psychosomatik ein. Erst sieben Jahre und eine Krankenhaus-Odyssee später hatte Jana Seifried schließlich ihre Diagnose: Achalasie, eine unheilbare motorische Störung der Speiseröhre - und eine der 6000 Seltenen Erkrankungen, die bislang einen Namen haben.

Auf die Anliegen und Probleme solcher Patienten will auch der Tag der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar aufmerksam machen.

Heute wiegt die Berlinerin Seifried kaum 48 Kilogramm und wird über eine Sonde und einen Port ernährt. Ihre Speiseröhre, die durch einen Gendefekt nicht richtig arbeitete und immer schmerzhafter verkrampfte, hat sie längst nicht mehr. Weil nach weiteren Komplikationen auch Magen und Dünndarm entfernt werden mussten, ist es jetzt ein Stück ihres Dickdarms, der am Zungengrund angenäht wurde und als Speiseröhre fungiert. «Kleine Mengen püriertes Babyobst kann ich zu mir nehmen», sagt die Mittvierzigerin. «Doch das Dickdarmstück ist praktisch ein totes Abflussrohr.»

Gegen die starken Schmerzen bekommt sie mittlerweile Morphium. «Meine Hoffnung ist eine Dünndarmtransplantation», erzählt sie. Doch sie weiß, dass die Chancen hierfür schlecht stehen - zu selten werden Dünndarme verpflanzt und zu schlecht ist schon ihr eigener Gesundheitszustand. «Zum Glück bin ich glücklich verheiratet und meine Familie ist an meiner Seite.»

Annette Grüters-Kieslich kennt als Beiratsmitglied der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE e.V.), eines bundesweiten Netzwerks für Betroffene und ihre Familien, solche Fälle zu genüge. An der Charité leitet die Professorin die Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie. Auch in dieser Funktion behandelt sie Kinder mit Seltenen Erkrankungen - diese kleinen Patienten gelangen meist über ein spezielles Charité-Centrum (BCSE) an die einzelnen Fachkliniken. «Bei seltenen Erkrankungen spielt die Koordination eine wesentliche Rolle. Wir haben Anfragen von außen und von innen, von Ärzten und Patienten. Und wenn die Symptome unklar sind, halten wir eine Fallkonferenz mit Vertretern verschiedener Disziplinen ab.»

Auch bundesweit sind die 21 Fachzentren mit Schwerpunkten auf verschiedenen Seltenen Erkrankungen (SE) vernetzt. «Vieles ist im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes aber noch im Aufbau», sagt Grüters-Kieslich. So entsteht derzeit ein umfangreicher SE-Atlas - eine Art interaktive Landkarte von Versorgungseinrichtungen für Betroffene, Angehörige, aber auch Ärzte und nicht-medizinisches Personal.

Die Medizinerin Christine Mundlos arbeitet an der Charité für

ACHSE. Sie ist als Lotsin Ansprechpartnerin für Ärzte, die Rat suchen: Während am Betroffenen-Telefon der ACHSE 800 bis 1000 Anfragen pro Jahr auflaufen, melden sich bei der Lotsin etwa 90. «Was uns beunruhigt ist, dass der Anteil der unklaren Diagnosen zunimmt» - seit 2006 von 15 Prozent auf mittlerweile 25 Prozent.

Auch die Familie von Gian-Luca geht in Berlin den Weg mit einer Seltenen Erkrankung: Der 13-Jährige hat einen unheilbaren Stoffwechseldefekt, Mukopolysaccharidose (MPS) vom Typ II. Nicht abbaubare Aminozuckerketten lagern sich dabei in verschiedensten Zellen ab und lassen sie absterben - körperlicher und geistiger Abbau ist die Folge. Betroffene Kinder verlieren dadurch nach und nach ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

«Das ist nicht einfach mitanzuschauen», sagt die Mutter Bea Heldner. Sie arbeitet im Schichtdienst, während ihr Mann die Betreuung des Sohnes und der zwölfjährigen - gesunden - Tochter übernommen hat. «Trotzdem funktionieren wir eigentlich nur noch. Es ist etwas besser, seitdem wir vor einem Jahr einen Pflegedienst für die Nacht bekommen haben. Jetzt können mein Mann und ich zumindest ab und zu auch mal wieder ins Kino gehen», sagt Bea Heldner.

Viermal im Jahr nimmt sich die Familie eine Art Auszeit - und geht mit Gian-Luca für eine Woche ins Kinderhospiz. «Hier kümmert man sich toll um uns», sagt Bea Heldner. Und woraus schöpft sie sonst ihre Kraft? Ebenso wie bei den Seifrieds ist es bei den Heldners auch der Austausch mit anderen Betroffenen. Bea Heldner und ihr Mann unterstützen als Regionalbeauftragte im MPS-Verein andere Familien.

Jana Seifried leitet - obwohl selbst längst berufsunfähig - nach wie vor eine Regionalgruppe der Achalasie-Erkrankten. «Ich möchte erreichen, dass auch an die Folgen der Erkrankung und die finanziellen Belastungen dadurch stärker gedacht wird. Vielleicht nicht mehr für mich, aber für die anderen.»

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Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

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Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
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*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

keine Anzeige von Grünländer

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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