Aktuell

Mi, 2017-04-26 02:00
Berlin (dpa)

Österreich will Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit verlängern

Berlin (dpa) - Österreich will die bis Mitte Mai befristeten Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit verlängern. «Solange die Außengrenzen nicht dementsprechend geschützt werden können, werden wir auch weiterhin nationale Maßnahmen ergreifen», sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) der «Welt» (Mittwoch). «Im Sinne der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit muss ich ganz einfach wissen, wer in unser Land kommt.»

Der Minister zeigte sich optimistisch, dass Brüssel die notwendige Zustimmung erteilen wird. Er gehe nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Europäische Kommission eine Verlängerung der Grenzkontrollen empfehlen werde. Nach Informationen der «Welt» will die Kommissionsbehörde in der kommenden Woche ihre Entscheidung über eine erneute Verlängerung der Grenzkontrollen im Rahmen von Artikel 29 des Schengener Grenzkodex bekannt geben.

Anfang Februar hatte der EU-Ministerrat nach einer entsprechenden Empfehlung der Europäischen Kommission Deutschland und vier weiteren Ländern erlaubt, die Grenzkontrollen für drei weitere Monate bis Mitte Mai zu verlängern. Die Staaten sollen sich aber mit betroffenen Anrainern austauschen und die Kontrollen auf das nötige und angemessene Maß beschränken.

Eigentlich herrscht im Schengen-Raum Reisefreiheit und Ausnahmen sind nur befristet möglich. Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden und Norwegen kontrollieren aber bereits seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 wieder, wer in diese Länder einreist.

Mi, 2017-04-26 02:00
Berlin/Passau (dpa)

Frontex-Chef: Immer mehr Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer

Berlin/Passau (dpa) - Immer mehr Migranten kommen über das Mittelmeer nach Europa. «Von Januar bis Mitte April sind fast 28 000 Menschen von Libyen aus nach Italien gelangt. Das ist ein Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum», sagte der Chef der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex, Fabrice Leggeri, der «Passauer Neuen Presse» (Mittwoch).

Es handele sich aber nicht um syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, sondern vor allem um Menschen von der Elfenbeinküste, aus Guinea, Nigeria sowie Bangladesch. Die Schleuser nutzten die chaotische Lage in Libyen gnadenlos aus, sagte Leggeri. «Sie setzen inzwischen im Durchschnitt 170 Menschen in ein Boot - oft ohne Proviant und ausreichend Treibstoff. Vor zwei Jahren waren es im Schnitt 100 Migranten.»

Die Route von der Türkei durch das östliche Mittelmeer nach Griechenland ist laut Leggeri weitgehend geschlossen. «Seit Anfang des Jahres sind etwa 6000 Menschen über diesen Weg nach Griechenland gelangt. Das sind 94 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, bevor das Abkommen mit der Türkei in Kraft getreten war.»

Seit März 2016 seien auch mehr als 1000 Migranten in die Türkei zurückgebracht worden. Anzeichen, dass die Türkei das Flüchtlingsabkommen mit der EU nicht mehr umsetze, gebe es nicht. Über die Balkanroute habe es in diesem Jahr bis Ende März 2800 illegale Grenzübertritte gegeben, sagte Leggeri weiter. Im Gesamtjahr 2016 waren es 123 000 gewesen. Auch dieser Weg sei inzwischen «praktisch geschlossen».

Mi, 2017-04-26 00:05
Brüssel (dpa)

Libyen wünscht sich von Brüssel bewaffnete Boote zum Küstenschutz

Brüssel (dpa) - Die libyschen Behörden wünschen sich von der EU umfangreiches Material für den Küstenschutz. Unter anderem erbittet die Regierung des nordafrikanischen Bürgerkriegslandes 130 teils bewaffnete Boote von der Europäischen Union. Eine detaillierte Liste liegt nach einem Bericht des ARD/WDR-Europastudios in Brüssel vor.

Diplomaten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Existenz der Liste, die vor einigen Wochen bei der EU-Kommission eingereicht worden ist. Der Bedarf solle nun geprüft und im Kreise der EU-Staaten beraten werden, hieß es. Inwieweit die Wünsche erfüllt werden sollten, müsse noch diskutiert werden. Neben Booten erhofft sich Libyen etwa auch schusssichere Westen, Taucheranzüge und Nachtsichtbrillen.

Libyen gilt als wichtigstes Drehkreuz für afrikanische Migranten auf dem Weg nach Europa. Die EU unterstützt die Behörden des Bürgerkriegslandes beim Aufbau einer Küstenwache, die gegen Schleuser vorgehen und Flüchtlingsboote mit Ziel Europa aufhalten soll. 93 libysche Auszubildende haben erste Lehrgänge abgeschlossen.

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Di, 2017-04-25 23:10
dpa - Deutsche Presseagentur GmbH

Neue Niederlage für Trump: Kürzungen für «Sanctionary Citys» verboten

San Francisco(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Kampagne gegen illegale Einwanderung erneut eine Schlappe vor Gericht erlitten. Ein Gericht in San Francisco (Kalifornien) erklärte einen Teil seines Dekrets zur Einwanderungspolitik für verfassungswidrig und gab den Klägern recht. Geklagt hatten die Stadt San Francisco und der benachbarte Bezirk Santa Clara. Eine weitere Klage der kalifornischen Stadt Richmond ist anhängig.

Trump hatte versucht, mit seinem Dekret Städten, die Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus aufnehmen und mit dem Nötigsten versorgen, die Zuschüsse des Bundes zu streichen. Damit sollte diesen sogenannten Sanctionary Citys die Praxis, illegalen Einwanderern Schutz zu bieten, unmöglich gemacht werden.

Das Gericht stellte nun fest, dass die Verteilung von Bundeszuschüssen nach der US-Verfassung nicht Aufgabe des Präsidenten, sondern des Kongresses ist. Insofern sei die Passage in dem Dekret unwirksam.

In den USA gibt es weit über 100 Städte, Landkreise und sogar ganze Staaten, die sich zur Aufnahme von Einwanderern unabhängig von deren Status bekannt haben. Dazu gehören große Städte wie Washington, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston und New York.

Di, 2017-04-25 21:55
Washington (dpa)

Handelsstreit zwischen den USA und Kanada verschärft sich

Kanada ist der zweitwichtigste US-Handelspartner. Unter Präsident Trump legen sich die USA mit dem Nachbarn an. Es geht um Holz- und Milchprodukte. Hintergrund ist auch das umstrittene Handelsabkommen Nafta.

Washington (dpa) - Die Handelsstreitigkeiten zwischen den Nachbarn USA und Kanada drohen zu eskalieren. «Kanada ist sehr grob zu den USA», sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington bei der Unterzeichnung eines Dekrets zur Agrarpolitik. Auf die Frage, ob er sich vor einem «Handelskrieg» mit Kanada fürchte, sagte Trump: «Nein.»

Die USA hatten zuvor angekündigt, auf kanadische Weichholz-Importe einen Strafzoll von 20 Prozent zu erheben. US-Handelsminister Wilbur Ross warf Kanada vor, Handelsvereinbarungen verletzt zu haben. Dabei geht es um den Vorwurf unzulässiger Subventionen für die kanadische Holzwirtschaft.

Die kanadische Regierung widersprach den Vorwürfen scharf, sie seien grundlos und unbegründet. Der Schritt werde die Kosten für amerikanische Familien erhöhen, die Häuser bauen oder renovieren wollten. Die kanadische Regierung werde die Interessen der kanadischen Weichholz-Industrieindustrie energisch verteidigen. Ross räumte ein, die Kosten könnten steigen. Nach Angaben des Handelsministeriums fuhren die USA im vergangenen Jahr Weichholz aus Kanada im Wert von 5,6 Milliarden Dollar ein.

Kanada ist nach China der wichtigste Handelspartner der USA. Im vergangenen Jahr lag das US-Defizit im Handel mit Kanada aber bei mehr als 11 Milliarden Dollar.

Zwischen USA und Kanada gibt es derzeit auch Streit um den Handel von Milchprodukten. US-Präsident Donald Trump warf Kanada am Dienstag auf Twitter vor, das Geschäft der Milchbauern in den USA sehr schwierig gemacht zu haben. «Das werden wir nicht auf uns sitzen lassen.»

Die US-Milchindustrie hatte Kanada vorgeworfen, dass im Zuge einer neuen Preispolitik immer mehr billige Milch in die USA komme. Außerdem blockiere Kanada auf der anderen Seite die Einfuhr amerikanischer Milch. Dies führe zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten für US-Milchbauern. Kanada wies die Vorwürfe zurück.

Hintergrund der Handelsstreitigkeiten ist auch das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta. Die USA hatten bereits angekündigt, das Abkommen mit Kanada und Mexiko neu zu verhandeln. Nafta sei ein «Desaster», hatte Trump erst vor kurzem erneut kritisiert. Es gehe zulasten amerikanischer Jobs.

Die USA haben angesichts eines riesigen Handelsdefizits auch wichtigen Wirtschaftspartnern wie China und Deutschland unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. Trump hatte bereits mit Strafzöllen etwa auf Autos gedroht, die nicht in den USA gefertigt werden. Erst am vergangenen Wochenende hatte US-Finanzminister Steven Mnuchin bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington die Kritik am offenen Welthandel bekräftigt.

Di, 2017-04-25 21:32
Washington (dpa)

Handelsstreitigkeiten mit Kanada - USA erheben Zölle

Kanada ist der zweitwichtigste US-Handelspartner. Unter Präsident Trump legen sich die USA mit dem Nachbarn an. Es geht um Holz- und Milchprodukte - aber auch um das umstrittene Handelsabkommen Nafta.

Washington (dpa) - Zwischen den Nachbarn USA und Kanada verschärfen sich die Handelsstreitigkeiten. Die USA kündigten an, auf kanadische Weichholz-Importe einen Strafzoll von 20 Prozent zu erheben. US-Handelsminister Wilbur Ross warf Kanada am Dienstag vor, Handelsvereinbarungen verletzt zu haben. Dabei geht es um den Vorwurf unzulässiger Subventionen für die kanadische Holzwirtschaft.

Die kanadische Regierung widersprach den Vorwürfen scharf, sie seien grundlos und unbegründet. Der Schritt werde die Kosten für amerikanische Familien erhöhen, die Häuser bauen oder renovieren wollten. Die kanadische Regierung werde die Interessen der kanadischen Weichholz-Industrieindustrie energisch verteidigen. Ross räumte ein, die Kosten könnten steigen. Nach Angaben des Handelsministeriums fuhren die USA im vergangenen Jahr Weichholz aus Kanada im Wert von 5,6 Milliarden Dollar ein.

Kanada ist nach China der wichtigste Handelspartner der USA. Im vergangenen Jahr lag das US-Defizit im Handel mit Kanada aber bei mehr als 11 Milliarden Dollar.

Zwischen USA und Kanada gibt es derzeit auch Streit um den Handel von Milchprodukten. US-Präsident Donald Trump warf Kanada am Dienstag auf Twitter vor, das Geschäft der Milchbauern in den USA sehr schwierig gemacht zu haben. «Das werden wir nicht auf uns sitzen lassen.»

Die US-Milchindustrie hatte Kanada vorgeworfen, dass im Zuge einer neuen Preispolitik immer mehr billige Milch in die USA komme. Außerdem blockiere Kanada auf der anderen Seite die Einfuhr amerikanischer Milch. Dies führe zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten für US-Milchbauern. Kanada wies die Vorwürfe zurück.

Hintergrund der Handelsstreitigkeiten ist auch das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta. Die USA hatten bereits angekündigt, das Abkommen mit Kanada und Mexiko neu zu verhandeln. Nafta sei ein «Desaster», hatte Trump erst vor kurzem erneut kritisiert. Es gehe zulasten amerikanischer Jobs.

Die USA haben angesichts eines riesigen Handelsdefizits auch wichtigen Wirtschaftspartnern wie China und Deutschland unfaire Handelspraktiken vorgeworfen. Trump hatte bereits mit Strafzöllen etwa auf Autos gedroht, die nicht in den USA gefertigt werden. Erst am vergangenen Wochenende hatte US-Finanzminister Steven Mnuchin bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington die Kritik am offenen Welthandel bekräftigt.

Di, 2017-04-25 21:11
Washington (dpa)

Handelsstreitigkeiten mit Kanada - USA erheben Zölle

Washington (dpa) - Zwischen den Nachbarn USA und Kanada verschärfen sich die Handelsstreitigkeiten. Die USA kündigten an, auf kanadische Weichholz-Importe einen Strafzoll von 20 Prozent zu erheben. US-Handelsminister Wilbur Ross warf Kanada am Dienstag vor, Handelsvereinbarungen verletzt zu haben. Dabei geht es um den Vorwurf unzulässiger Subventionen für die kanadische Holzwirtschaft. Die kanadische Regierung widersprach den Vorwürfen scharf, sie seien unbegründet. Zwischen den USA und Kanada gibt es derzeit auch Streit um den Handel von Milchprodukten.

Hintergrund der Konflikte ist auch das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta. Die USA hatten bereits angekündigt, das Abkommen mit Kanada und Mexiko neu zu verhandeln. Nafta sei ein «Desaster», hatte US-Präsident Donald Trump erst vor kurzem gesagt. Es gehe zu Lasten amerikanischer Jobs.

Di, 2017-04-25 19:53
Hamburg (dpa/lno)

Behörden bleiben hart - Keine G20-Kundgebung auf Heiligengeistfeld

Polizei und Innenbehörde bleiben bei ihrem Nein zu einer Kundgebung während des G20-Gipfels auf dem Heiligengeistfeld. Und auch Camps wollen sie eigentlich nicht haben. Generell rechnen sie während des Gipfels mit Krawallen und Ausschreitungen.

Hamburg (dpa/lno) - Gut zwei Monate vor dem G20-Gipfel in Hamburg demonstrieren Innenbehörde und Polizei Härte. Trotz Protesten und zahlreichen Verweisen auf die Verssammlungsfreiheit geben sie das Heiligengeistfeld aus Sicherheitsgründen nicht frei für die Abschlusskundgebung der Großdemonstration mit bis zu 100 000 erwarteten Teilnehmern. Der Platz im Stadtteil St. Pauli «ist zu dicht am Veranstaltungsort Messegelände dran», sagte Innensenator Andy Grote (SPD) am Dienstag im Innenausschuss der Bürgerschaft.

Die Behörden könnten sich maximal eine Kundgebung im Bereich des Millerntorplatzes einige hundert Meter entfernt vorstellen. Er habe keinen Zweifel daran, dass dieser Ort immer noch so nah dran sei, dass die Gipfelteilnehmer die Proteste dann auch mitbekämen, sagte Grote. Ebenfalls ablehnend äußerte er sich zum geplanten mehrtägigen Camp für bis zu 10 000 Aktivisten.

Mit Blick auf das von Gipfel-Gegnern am Montag als Versammlung angemeldete «Antikapitalistische Camp» im Stadtpark sagte Grote, die Erfahrung zeige, dass solche Camps eine ideale «Anlaufstelle und Rückzugsgebiet (...) für militante Gipfelgegner» darstellen. Damit könne die Polizei kaum umgehen. «Insofern wäre unser Votum, dass das möglichst nicht stattfindet», sagte er über das vom 30. Juni bis zum 9. Juli geplante Camp.

Generell rechnen die Sicherheitsbehörden mit Ausschreitungen und Krawallen während des Gipfels. «Insbesondere an den Tagen vom 6. bis 8. Juli wird sich aus unserer Sicht das gesamte linksextremistische, autonome Spektrum dieser Stadt, aber auch ein Großteil des bundesweiten Spektrums dieser Art (...) zusammenfinden, um dann mittels militanter Aktionsformen den Protest (...) auf die Straße zu bringen», sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Hinzu kämen Linksextremisten aus dem Ausland in unbekannter Zahl.

Allein bei der für den 6. Juli von der autonomen Szene angemeldeten Demonstration rechnet Meyer bei 8000 Teilnehmern mit mehr als 4000 gewaltbereiten Demonstranten. Zudem werde erwartet, dass Linksextremisten auch auf der Demonstration am 8. Juli erscheinen, sagte Meyer. Selbst wenn der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken (Linke) als Anmelder die Großdemonstration ausdrücklich als Ereignis für die ganze Familie anpreise, gingen die Behörden davon aus, «dass es dort nicht gewaltfrei bleiben wird», sagte Grote.

Bei dem Treffen von 19 Staats- und Regierungschefs führender Industrie- und Schwellenländer sowie Vertretern der Europäischen Union erwartet die Polizei 6500 Delegierte und 2500 Medienvertreter. Den Schutz des Gipfels, zu dem auch US-Präsident Donald Trump, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der russische Präsident Wladimir Putin kommen wollen, übernehmen rund 15 000 Polizisten.

Es müssten nicht nur Messe und Elbphilharmonie, sondern auch die Protokollstrecken vom Veranstaltungsort zu den Hotels beziehungsweise zum Flughafen geschützt werden, betonte Grote. «Man möge sich einmal vorstellen, die Kolonne des türkischen Präsidenten mit einer entsprechenden Zahl bewaffneter Personenschützer gerät in eine Blockade militanter Kurden», sagte Grote - und fügte an: «Dann haben wir ein Szenario, das alles sprengt.»

Unterdessen formierte sich ein Bündnis aus Umwelt-, Nichtregierungs- und Bürgerrechtsorganisationen gegen die Politik der G20, das bereits eine Woche vor dem Gipfel Zehntausende Menschen auf die Straße bringen will. Unter dem Motto «Eine andere Politik ist nötig» sei am 2. Juli eine «G20 Protestwelle» mit mehreren Zehntausend Teilnehmern geplant, sagte Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. Geplant seien ein Protestmarsch, eine Bootsdemonstration und ein Bannermeer. Zu den Organisatoren zählen die Umweltorganisationen Greenpeace und BUND, Campact, der DGB Nord und der Verein Mehr Demokratie Hamburg.

Di, 2017-04-25 19:00
Luxemburg (dpa)

EU-Gerichtshof urteilt zu Kraftwerk Hamburg-Moorburg

Luxemburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entscheidet an diesem Mittwoch (9.30 Uhr) im Streit um das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg. Die EU-Kommission hat Deutschland verklagt. Aus Sicht der Brüsseler Behörde hat Hamburg vor Erteilung der Baugenehmigung negative Auswirkungen auf Fische in der Elbe nicht ausreichend geprüft. Geschützte Arten wie Lachs, Flussneunauge oder Meerneunauge passieren das Kraftwerk auf ihrem Weg flussaufwärts. Die Entnahme von Kühlwasser aus dem Fluss kann den Tieren schaden.

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Grenzen für Gülle

Dänemark: Wo das Trinkwasser konsequent vor zu hoher Nitratbelastung geschützt wird

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Grenzen für Gülle

Dänische Landluft stinkt nicht. Denn Bauern dürfen Gülle nicht verspritzen, sondern müssen sie direkt in den Boden einbringen, um hohe Ammoniakwerte zu vermeiden. Außerdem geht die Regierung seit mehr als 15 Jahren konsequent gegen die Nitratbelastung im Grundwasser vor: Gülle darf nur bis zur Erntezeit ausgebracht werden. Je nach Pflanzenart gibt es Düngungsobergrenzen. Alle Landwirte müssen ihre Stickstoff- und Phosphateinträge verpflichtend registrieren, und es gibt strenge Kontrollen und Strafen. Der Erfolg: Grundwasser ist nicht mehr mit 70, sondern nur noch mit durchschnittlich 40 Milligramm Nitrat pro Liter belastet. In Deutschland gibt es dagegen laut einem aktuellen Bericht der Bundesregierung „keine wesentlichen Veränderungen“. An 28 Prozent der Messstellen wird der gesetzliche Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter überschritten. Weil Berlin die Reform der Düngeverordnung seit Jahren verschleppt, verklagt die EU-Kommission die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Auch die jetzt endlich geplanten Maßnahmen seien unzureichend, kritisiert das Umweltbundesamt. Die deutsche Wasserwirtschaft warnt, Trinkwasser könne sich durch aufwendige Verfahren zur Entfernung des gesundheitsschädlichen Nitrats in einigen Regionen um bis zu 62 Prozent verteuern.

Außerdem Interessant

Niederlande/Schweden: Tattoo fürs Obst
Natürliche Label sollen die Verpackung von Bio-Obst überflüssig machen: Ein Laserstrahl entfernt die Pigmente auf der äußersten Schale, so können Biosiegel, Ursprungsland und Kontrollnummer auf Avocado oder Süßkartoffel tätowiert werden. Seit Anfang des Jahres erprobt das niederländische Biohandelsunternehmen „Nature & More“ das Verfahren mit der schwedischen Supermarktkette ICA. Nun will auch die Rewe-Gruppe das Licht-Labelling in 800 nordrhein-westfälischen Filialen testen.

Irland: Keine Kohle für Kohle
Die grüne Insel macht Ernst mit dem Klimaschutz: Als erstes Land weltweit will Irland alle staatlichen Investitionen in Unternehmen verbieten, die ihr Geld hauptsächlich mit Kohle, Öl oder Gas verdienen. Nach dem Gesetzesvorhaben mit dem Titel „Fossil Fuel Divestment Bill 2016“ wäre der rund acht Milliarden Euro schwere staatliche Fonds verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren sämtliche fossilen Investitionen zu beenden.

Tallinn: Gratis Busfahren
Die estnische Hauptstadt bleibt Pionierin: 2013 führte sie als erste europäische Kapitale den Nulltarif für den öffentlichen Nahverkehr ein. Seit einigen Monaten dürfen die Tallinner innerhalb des Stadtgebietes auch mit der Staatsbahn umsonst fahren, und ab 2018 sollen nun auch Tickets für die Überlandbusse nichts mehr kosten. Nicht gratis, aber günstig ist der Nahverkehr übrigens auch in Wien: Eine Jahreskarte kostet derzeit nur 365 Euro, also einen Euro pro Tag. Die Verkaufszahlen steigen rasant. Zum Vergleich: Berlin verlangt 728 Euro.

Geht doch!

Metropolen fürs Klima

Weltweit: Neunzig Großstädte verbünden sich, um den Kampf gegen die Erderwärmung zu forcieren

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Metropolen fürs Klima

Städte auf allen Kontinenten mausern sich vom Klimasünder zum Klimaschützer. Gerade jetzt, wo ein Öl- und Kohlefreund wie Donald Trump in den USA an die Macht gelangt ist, wollen sie Vorreiter im Klimaschutz werden – denn viele Städte sind durch Hitzewellen oder steigende Meeresfluten besonders gefährdet. Treiber der Bewegung ist das globale Netzwerk C40, dem mittlerweile neunzig Großstädte angehören. Eine Studie des 2005 gegründeten Verbundes geht davon aus, dass Städte allein fast die Hälfte aller CO2-Emissionen einsparen können, die für das Erreichen der Pariser Klimaziele notwendig sind. Viele sind bereits aktiv: Paris, Madrid, Athen und Mexiko-Stadt wollen bis zum Jahr 2025 Dieselautos aus den Innenstädten verbannen. Oslos Zentrum soll bis 2019 sogar ganz autofrei werden. In San Francisco müssen Neubau-Dächer bis zu einem Drittel begrünt oder mit Solarpaneelen bestückt werden.

Die chinesische Stadt Shenzhen betreibt einen effektiven lokalen Emissionshandel. London investiert fast 900 Millionen Euro in neue Fahrradwege. Und Kopenhagen will bis 2025 CO2-neutral werden. „Städte sind der Schlüssel zur nachhaltigen Zukunft“, sagt Frank Jensen, Bürgermeister der dänischen Hauptstadt. Indem sie die besten Ideen und Lösungen teilten, könnten aus guten lokalen Ansätzen großartige globale Lösungen werden.
C40.org

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Großbritannien: Kein Plastik im Shampoo
Seit Anfang des Jahres dürfen in Großbritannien keine Kosmetika mehr verkauft werden, die Mikroplastik enthalten. Die winzigen, nicht biologisch abbaubaren Plastikteilchen werden von Fischen und Muscheln aufgenommen und landen schließlich auf dem Teller der Verbraucher. Ab Mitte 2017 tritt ein solches Verbot auch in den USA in Kraft. Kanada, Frankreich und die Niederlande wollen nachziehen. Deutschland hingegen setzt noch immer auf einen freiwilligen Ausstieg der Hersteller.

Schweden: Reparieren spart Geld
Wer kaputte Dinge wie Fahrräder oder Waschmaschinen reparieren lässt, wird belohnt – statt 25 werden dafür nur noch zwölf Prozent Mehrwertsteuer fällig. Mit dieser Vergünstigung will die schwedische Regierung die Wegwerfmentalität eindämmen. In Deutschland befürwortet das Umweltbundesamt eine solche Regelung. „Was Rohstoffe spart, sollte für die Verbraucher billiger sein“, fordert dessen Präsidentin Maria Krautzberger.

EU: Hilfe für die Ärmsten
Luxemburg, Dänemark, Schweden, Großbritannien und Holland erfüllen die Zusage der EU-Staaten, 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens als Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen – sie halten Wort. Alle anderen EU-Länder bleiben weit darunter: Deutschland erreicht nur 0,52 Prozent, der europäische Schnitt liegt bei gerade mal 0,44 Prozent. Insgesamt fehlen im Hilfsbudget für die armen Länder fast 40 Milliarden Euro. Immerhin erhöht die Bundesrepublik den Etat für Entwicklungszusammenarbeit im kommenden Jahr um 15 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Geht doch!

Experten für steile Anstiege

Rekordverdächtig: In Österreich und in der Schweiz boomt "bio"

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Experten für steile Anstiege

Eine radikale Agrarwende mit 20 Prozent Bioanbaufläche hat Renate Künast als erste grüne Bundeslandwirtschaftsministerin in Berlin vor 15 Jahren versprochen. Daraus wurde bekanntlich nichts. Österreich hingegen hat diese Messlatte jetzt gerissen: 20,3 Prozent seiner landwirtschaftlichen Fläche werden biologisch bewirtschaftet. Damit ist die Alpenrepublik amtierender Europameister im Bioanbau. Schon lange werden Ökobauern im Nachbarland besser gefördert als die konventionelle Landwirtschaft. Zudem liegen viele Flächen in schwer zu bewirtschaftenden Höhenlagen, die sich für den Ökoanbau anbieten. Auf ein anderes Siegertreppchen schafft es die Schweiz. Beim Kauf von Biolebensmitteln bleiben die Eidgenossen Weltspitze. Wie aus dem jährlichen Bericht „The World of Organic Agriculture“ hervorgeht, der im Februar 2017 zur Biofach-Messe in Nürnberg erscheinen wird, berappen die Schweizer durchschnittlich 262 Euro pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Die Österreicher gaben im Jahr der Erhebung 127 und die Deutschen 97 Euro aus.
fibl.org (Suchworte: organic agriculture 2016)

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Schweiz: Die Letzten ihrer Art
Um die gefährdete Alpenflora zu retten, haben sich in der Schweiz zwanzig Botanische Gärten zusammengefunden. Sie vermehren Samen von bedrohten Wildpflanzen, um diese in ihren natürlichen Habitaten wieder anzusiedeln. Mit dem Projekt „Die Letzten ihrer Art“ helfen die Botanischen Gärten, die alpine Biodiversität zu erhalten.
botanica-suisse.org

Alpen: Ein Spiel für gutes Klima
Die Alpen sind besonders vom Klimawandel betroffen – doch was können ihre Bewohner für den Klimaschutz tun? Das sollen Familien und  Wohngemeinschaften in sieben Alpenländern spielerisch herausfinden. Die Alpenorganisation Cipra hat dafür das Spiel 100max entwickelt, bei dem die Teilnehmer zwei Wochen im Jahr ihren Fußabdruck mit Punkten bewerten sollen. Wer nicht auf Anhieb das 100-Punkte-Ziel für einen „guten Tag“ schafft, darf sich auf viele Anregungen freuen, wie sich das familiäre CO2-Konto reduzieren lässt. Mitspielen kann jeder – mit einem Klick auf 100max.org

Schweiz: Nah am Berg
Wenn der Postbus nicht ganz bis zum Startpunkt von Bergtouren fährt, könnten gutwillige Wanderer die geplante ökologische Anreise mit dem Zug wieder abblasen. Um das zu verhindern, hat die Umweltorganisation Mountain Wilderness das Alpen-Taxi ins Leben gerufen. In der Schweiz überbrücken mehr als 300 lokale Taxis, Rufbusse oder auch Seilbahnen das letzte Stück zum Berg – da kann das eigene Auto getrost in der Garage bleiben.
alpentaxi.ch

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Di, 2017-04-25 19:00
Berlin (dpa)

Merkel beim Abschluss des Frauengipfels in Berlin

Berlin (dpa) - Zum Abschluss des sogenannten W20-Gipfels in Berlin nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch (16.00 Uhr) an einer Podiumsdiskussion über die Gleichberechtigung der Geschlechter teil. Das zweitägige internationale Treffen hat das Ziel, die wirtschaftliche Lage von Frauen zu verbessern, ihnen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen und ihre Rolle als Unternehmerinnen zu stärken.

Der «Women20 Summit» wird im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft ausgerichtet. Am Dienstag nahmen daran neben Merkel auch Ivanka Trump, die Tochter des US-Präsidenten, und die niederländische Königin Máxima teil. Merkel setzte sich dabei für die Gründung eines Fonds zur Frauenförderung in Entwicklungsländern ein.

Di, 2017-04-25 18:20
Berlin (dpa)

Merkel will Welt-Fonds für Frauen und spricht mit Ivanka Trump

Die Kanzlerin bezieht First Daughter Ivanka in eine Debatte über Frauenförderung ein. Das Ziel: die Einigung auf einen Finanzfonds beim G20-Gipfel in Hamburg. Dafür braucht Merkel Vater Trump.

Berlin (dpa) - In einer ungewöhnlichen Runde prominenter Frauen hat sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Gründung eines Geldfonds zur Frauenförderung in Entwicklungsländern stark gemacht. Dieser könnte aus staatlichen und privaten Mitteln gefüllt, bei der Weltbank angesiedelt und dort mit Fördermitteln weiter aufgestockt werden, sagte Merkel bei einem Frauen-Gipfel im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft am Dienstag in Berlin.

Mit auf dem Podium saßen die Tochter des US-Präsidenten Donald Trump, Ivanka Trump, die niederländische Königin Maxima, die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, sowie die Vize-Chefin der Weltbank, Anne M. Finucane, und die Präsidentin der Trumpf GmbH, Nicola Leibinger-Kammüller.

Merkel sagte, ein solcher Kapitalstock könnte etwa von Deutschland, den USA, Kanada und den Niederlanden gebildet werden - mit privater Hilfe. Freeland zeigte sich «begeistert», Leibinger-Kammüller bot an, Geld einzusammeln: «Ich kenne jede Menge Leute, die genügend Geld haben.» Auch die anderen äußerten sich positiv oder interessiert. Merkel sagte mit Blick auf den Gipfel der 19 Staats- und Regierungschefs und der Europäischen Union als Institution im Juli in Hamburg, G20-Entscheidungen müssten immer einstimmig fallen. «Da ist mir heute nicht bange.» Sie gehe «sehr motiviert in die Debatte».

Die Teilnahme Ivanka Trumps an dem sogenannten «Women20 Summit 2017» hatte Spekulationen ausgelöst, ob Merkel versucht, über die Tochter Einfluss auf den US-Präsidenten zu nehmen. Während sich Ivanka Trump für Förderung von Frauen in der Arbeitswelt und Familienfragen interessiert und inzwischen offizielle Beraterin ihres Vaters ist, hatte sich dieser vor allem im US-Wahlkampf mehrfach abfällig und anzüglich über Frauen geäußert.

Ivanka Trump verteidigte ihren Vater. Sie wisse aus eigener Erfahrung, dass er eine positive Haltung gegenüber Frauen habe und auch ihre Rolle in der Arbeitswelt schätze. Auch sie selbst sei ohne jede Hürde aufgewachsen, sagte die Tochter des Milliardärs Trump. «Ich konnte alles erreichen, was ich erreichen wollte. Ich konnte den Weg gehen, den ich gehen wollte.» Ihr Vater habe ihr alles ermöglicht. Sie bedankte sich für die Einladung zu dem Gipfel und bezeichnete ihre derzeitige politische Rolle noch als klein: «Ich bin noch ganz am Anfang. Ich höre zu, ich lerne viel», sagte sie.

Donald Trump lobte seine Tochter via Twitter. Er sei stolz auf ihre Führungsrolle beim wichtigen Thema Frauenpolitik.

Merkel forderte, den Zugang von Frauen zu finanziellen Möglichkeiten allgemein zu verbessern. «Das wollen wir in den politischen Prozess einspeisen.» Frauen in Entwicklungsländern müssten mehr Kleinkredite bekommen. Frauen könnten besser und lebensnäher wirtschaften.

Lagarde rief alle Staaten auf, für Frauen bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und eine stärkere Teilhabe am Unternehmertum zu schaffen. Dazu gehöre auch die Absicherung für Mütter, dass es eine gute Betreuung ihrer Kinder gebe. Aus drei Gründen würde eine höhere Frauenbeteiligung die Weltwirtschaft ankurbeln: Mehr Gleichberechtigung sorge für mehr Wachstum und mehr Arbeitsplätze, die Wirtschaft würde differenzierter gestaltet und Diskriminierung gemindert und damit der Handel gestärkt. Schlössen etwa die USA die «Geschlechterlücke», würde deren Wirtschaft um fünf Prozent wachsen.

Anschließend informierte sich Trump bei Siemens in Berlin über die duale Ausbildung. Sie freue sich, die im Weißen Haus begonnene Unterhaltung dazu nun fortzusetzen, sagte die First Daughter im Gespräch mit Siemens-Chef Joe Kaeser. Trump unterhielt sich engagiert mit Studenten eines internationalen Mechatronik-Ausbildungszweigs, stellte Fragen und bewunderte Maschinen.

Schließlich stand ein Besuch des Denkmals für die sechs Millionen während der NS-Zeit ermordeten Juden auf dem Programm. Der Besuch Trumps beim Berliner Holocaust-Denkmal war von der Öffentlichkeit abgeschirmt, das unterirdische Informationszentrum für reguläre Besucher gesperrt. Trumps Mann Jared Kushner ist orthodoxer Jude und sie war vor der Hochzeit 2009 zum jüdischen Glauben übergetreten.

Di, 2017-04-25 19:00
Brüssel (dpa)

EU-Kommission stellt Pläne für ein sozialeres Europa vor

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission macht am Mittwoch (12.00 Uhr) Vorschläge für ein sozialeres Europa. Kern ist eine Erklärung zu Rechten für alle Europäer - von einer guten Ausbildung über Gleichstellung bis hin zu fairen Löhnen. Einige dieser Rechte sollen mit konkreter Gesetzgebung umgesetzt werden. So will die Kommission, dass alle Eltern ein Recht auf Teilzeitarbeit und ein Rückkehrrecht in eine volle Stelle bekommen. Das Paket läuft unter der Überschrift Europäische Säule für Soziale Rechte.

Was vorab bekannt wurde, traf sogleich auf Kritik. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte, der Kommission sei kein großer Wurf gelungen, damit habe sie ihre Chance auf mehr Glaubwürdigkeit verspielt. Dem europäischen Unternehmerverband BusinessEurope gehen die Pläne indes zu weit.

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Das Greenpeace Magazin ist werbefrei – mit Ausnahme der Rückseite jeder Ausgabe. Allerdings stellen wir mit leichten textlichen Eingriffen Dinge richtig, die im Original verschleiert, beschönigt oder weggelassen wurden. (Achtung: Wollen Sie die Anzeigen teilen, per Mail verschicken oder ausdrucken, müssen sie mit dem Hinweis „Keine Anzeige“ versehen sein.)

Ich bin verwirrt. Klimawandel? Saure Meere? Sterbende Riffe? Nie gehört. Und was um Himmels Willen haben Flugzeuge damit zu tun? Die Antwort findet Dorie auf greenpeace-magazin.de/dorie

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Presto, presto statt Buon appetito – jetzt gibt’s Pasta als Prodotto finito!
So lernen schon die Bambini, wie man Bio-Nudeln zubereitet: Folie einstechen und ab in die Mikrowelle.

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Das Wissen zu den Anlagetricks von morgen.

Und die Skrupellosigkeit meines Beraters. 
Unsere Experten analysieren globale Trends im Geldwäschesektor. Panama war gestern, morgen finden wir anderswo ein trockenes Plätzchen für Ihr Schwarzgeld. Vertrauen Sie uns: Wir mischen aus Tradition in jedem Finanzskandal mit. Und ob Waffenfabriken, Atom- oder Kohlekraftwerke – wir stecken Ihr Geld in jede tödliche Industrie.
Mehr Infos: greenpeace-magazin.de/deutschebank

Unser Wissen für Ihr schmutziges Geld.
Gewissenlos aus Gewinnsucht

Kohleschlote? Atomwaffensilos? Keine Ahnung. Wir lassen Gras über die Sachen wachsen.

 

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STUPID.T ist die erste und einzige Maschine, die auf Knopfdruck Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der menschlichen Zivilisation erzeugt. Man stecke eine überteuerte Einwegkapsel mit etwas 08/15-Tee ins Gerät, betätige die Taste – und schon gibt’s jede Menge bunten Alu- und Plastikabfall.

Entdecken Sie die neue, besonders überflüssige Art der Müllerzeugung.
Mehr auf greenpeace-magazin.de/special-t.

 

 

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Der Marktführer bei Industriewurst*

*in Plastik verpackt, bei Aldi & Co. verkloppt

Mehr über die Wursttruppe unter greenpeace-magazin.de/boeklunder

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Komplett neben der Spur.

Der Lüguan. Lässt Kontrollen links liegen.

Jeder hat doch mal eine abwegige Idee. Warum sollte das bei den Ingenieuren und Managern von Volkswagen anders sein. Wenn es einfach nicht klappen will, einen Motor so hinzubekommen, dass er sauber läuft und trotzdem ordentlich Wums hat, kann man schon mal die ausgetretenen Pfade verlassen und die Schikanen kontrollwütiger Umweltfreaks ausmanövrieren. Dass da ein paar Asthmatiker am Straßenrand ins Gras beißen, dass Kundenrechte und fairer Wettbewerb auf der Strecke bleiben, dass am Ende der ganze Konzern erst auf die schiefe Bahn und dann ins Schleudern gerät, das alles sieht von hinten betrachtet natürlich dreckig aus. Aber da lag nun mal so verdammt viel Schotter auf der Straße.

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AUSSEN GRÜN.*
INNEN BRAUN.*
KALORIEN-AMPEL ROT.**

Die neue Coca-Cola Lie hat ein grünes Etikett. Das soll ja bei Imageproblemen helfen.
Es sind aber immer noch drei gehäufte Teelöffel Zucker in einer 0,33-Liter-Flasche. Schließlich macht nicht die Cola dick, sondern Bewegungsmangel, haben Forscher*** herausgefunden.
Mehr Infos unter greenpeace-magazin.de/coke

*  MIT FARBSTOFF
** COCA-COLA LIE MIT STEVIA-EXTRAKT ENTHÄLT 37 % WENIGER ZUCKER. DAS REICHT IMMER NOCH, UM MIT EINER MINI-FLASCHE DIE VON DER WHO EMPFOHLENE TAGESDOSIS ZU KNACKEN. DIE KALORIEN-AMPEL LEUCHTET WEITER IM SCHÖNSTEN COLA-ROT.
*** DIE COCA-COLA GESPONSERT HAT 

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Deutsche See – Wir schalten auf stur 

HÖCHSTE QUANTITÄT UND SKRUPELLOSE GESCHÄFTE MIT WALFÄNGERN.

Unser Rotbarsch stammt aus Beständen vor den Küsten Islands. Dort haben wir Verbündete gefunden, die unsere große Leidenschaft für Geld teilen. Das kleine Inselvolk ist seit 2006 wieder auf Waljagd. Denn rund um Island erstreckt sich ein einzigartiges Ökosystem. Der Schutz dieses Naturschatzes liegt einigen Isländern genauso fern wie uns. Geld, das wir dem Fischereiunternehmen HB Grandi für den Rotbarsch überweisen, fließt in die illegale Jagd auf gefährdete Finnwale.

Unseren Rotbarsch beziehen wir von unserem Komplizen: HB GRANDI – Fieser Fisch

greenpeace-magazin.de/deutschesee

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Wie kaschiert man eigentlich miese Qualität?
Mehr zu Lidls Schönfärberei jetzt auf www.greenpeace-magazin.de/lidl

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„Rasen ist dumm. Hirn wär’geil!“
(Starke Autos für schwache Egos jetzt unter sixt.de)

Mehr unter
greenpeace-magazin.de/sixt

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
Mehr infos hier

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
Diese Werbung ist gar nicht an Kinder gerichtet!

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Früher gehörten zum Picknick: Ein Korb, selbstgemachte Leckereien, Gemütlichkeit. Und heute? Plastik, Fabrikfrikadellen*, Bequemlichkeit.

*Mit Fleisch aus Massentierhaltung und Gen-Soja im Tierfutter

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Born to be Pauschalurlauber.
Weiche Betten für harte Kerle. Von Florida nach Kalifornien heizen inkl. Harley-Einwegmiete, Leihhelm und 15 Hotelübernachtungen – und auf echt heißen Stühlen die ständigen Hitzerekorde im Süden der USA weiter anfeuern.

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Datensicherheit made in USA.
Mit der Einführung des Fingerabdrucks als Passwort-Ersatz für das neue iPhone beweisen wir Fingerspitzengefühl: Pünktlich zur Veröffentlichung des NSA-Überwachungsskandals kannst Du neben all den anderen Daten, die wir von Dir haben, jetzt auch Deinen Fingerabdruck auf dem iPhone abspeichern. Vollkommen sicher und ohne Zugriffsmöglichkeiten für Geheimdienste versteht sich – wie Du es von Produkten aus den USA gewohnt bist.

iSpy5s

Erschienen in Ausgabe 1.14

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Der neue Range Rover Superstupid

VON 0 AUF HIRNLOSE BESCHLEUNIGUNG.

Der neue Range Rover Superstupid speziell für Dummys: Er röhrt wie ein Hirsch, ruiniert blöderweise das Klima und hat für alle, die das nächste Jahrhunderthochwasser zu spät bemerken, eine um 15 Zentimeter erhöhte „Wat-Tiefe“.

Verbrauchs- und Emissionswerte „Range Rover Sport Supercharged“: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): außerorts 9,7, innerorts 18,3, kombiniert 12,8; CO2-Emission: 298 g/km; CO2-Effizienzklasse: G. Schlechter geht’s nicht. (Dabei sind dicke Autos in der CO2-Kennzeichnung schon im Vorteil. Gerechterweise müsste das hoffnungslos übermotorisierte Protz-SUV in Effizienzklasse T landen, nur reicht die Skala nicht so weit)

Land Unter
ABSURD AND BEHIND

Erschienen in Ausgabe 6.13

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Manche Rechenkünstler haben geniale Ideen. Unsere haben gute Beziehungen. Endlich bringen auch wir ein Elektroauto auf den Markt – das sollen die Brüsseler Bürokraten gefälligst belohnen! Unser genialer Plan: Für jeden BMWi dürfen wir ungestraft mehrere Spritschlucker verkaufen. Zwar verfehlen wir so das CO2-Ziel. Aber Hauptsache, Kanzlerin Merkel macht beim Schönrechnen mit – und bremst für uns in der EU den Klimaschutz aus.
Bremser in Brüssel.

BMW
GANG

Erschienen in Ausgabe 5.13

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Antithese 01 Hühner erkunden gern mal eine Wiese, picken nach einem Käfer oder nehmen ein Sonnenbad.

Daran ändern auch die modernen Werbemethoden der deutschen Geflügelwirtschaft nichts. Trotzdem haben fast alle Masthühner in Deutschland ihr kurzes Leben lang ein Dach überm Kopf, drängeln sich zu Zigtausenden in riesigen Hallen und fressen sich aus Langweile in nur fünf Wochen schlachtreif. Das macht sie oft krank, am Ende sind sie lahm und gehbehindert.

Finden Sie das okay? Ihre Meinung ist gefragt:
www.geflügel-thesen.de

Wo Turbomast Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelwirtschaft in Deutschland.

Erschienen in Ausgabe 4.13

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Mit Klimaschutz Reibach machen.

222 Autos mit fossilem Antrieb zu gewinnen!

Bier, Auto, Umwelt.
Bei uns irgendwie ein Gebräu!

Jeder Kronkorken ein Gewinn!
Für VW als millionenfache Minireklame und natürlich für uns.

Bier trinken, Auto fahren, Umwelt schützen – das lieben die Deutschen. Passt zwar alles überhaupt nicht zusammen, aber egal. Wir von Krombacher haben daraus mithilfe eines WWF-Regenwaldschutzprojekts ein irres Marketinggebräu zusammengerührt. Jetzt kaufen die Leute im ganzen Land unser industrielles Einheitsbier, und kleine, regionale Brauereien machen dicht. Zwar hat deren Bier schon deshalb eine bessere CO2-Bilanz, weil es nicht so weit durch die Gegend gefahren werden muss, aber egal. Wir von Rei-, äh, Krombacher werben einfach alle anderen nieder.

Erschienen in Ausgabe 3.13

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Nichts bringt Sie so nah heran wie Ihre ganz persönliche Emission.

Begegnen Sie den schönsten Opfern des Klimawandels, solange es sie noch gibt. Auf echten Emissionsschiffen, die Schweröl und Schiffsdiesel verbrennen. Ohne Rußfilter, aber mit höchstem Komfort.

MS Hanseatic – MS Bremen
Emissionskreuzfahrten

Hapag-Lloyd Heizfahrten
Große Folgen. Ganz exklusiv.

Mehr unter  www.russfrei-fuers-klima.de

Erschienen in Ausgabe 2.13

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Nichts Neues.

Wir haben im September die sechste Version unseres iPhones auf dem Markt gebracht - unsere Arbeiter behandeln wir aber immer noch mies.

iSlave 5

Erschienen in Ausgabe 1.13

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Die harte Wahrheit über weiches PVC
Alle reden übers Klima – Kritik an der Chlorchemie klingt doch ökomäßig nach den 80ern. Da kann man’s ja mal versuchen, dachten wir von der PVC-Industrie uns, und haben eine Anzeigenserie entwickelt mit echt coolen Sprüchen wie „PVC ist cool“, „PVC klingt gut“ und „PVC spielt mit“. Vielleicht merkt ja keiner, dass wir immer noch dieses üble Billigzeug verkloppen, das bei der Verbrennung hochgiftige Dioxine freisetzt, das Weichmacher mit nicht genau bekanntem Gefahrenpotenzial enthält (weshalb das Umweltbundesamt rät, „vorsorglich auf Weich-PVC ganz zu verzichten“) und das die Meere verschmutzt, weil es sich kaum zersetzt. Hm. Aber irgendwas ist hier schiefgelaufen.

Erschienen in Ausgabe 6.12

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Gestatten, Rainer Wendt. Führender Lobbyist der deutschen Hühnermäster.

Meine Branche hat ein mieses Image. Wir vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dessen Vizepräsident ich bin, werben deshalb jetzt mal in Holzoptik und machen auf Transparenz. Auf www.deutsches-geflügel.de kann man sich ansehen, wie Masthühner heute produziert werden – nämlich wie Massengut. Wir zeigen aber nicht, dass die überzüchteten Tiere im eigenen Kot stehen, oft krank werden und dann meist der ganze Stall Antibiotika bekommt. Wir Geflügelhalter sind zumeist abhängige Vertragsmäster riesiger Futtermittel- und Schlachtkonzerne, die uns die Hühnchen zu Dumpingpreisen abnehmen. Aber ich habe schon drei 40.000er-Ställe und liefere Wiesenhof mehr als 800.000 Hühnchen im Jahr. Man muss die Sache halt groß aufziehen.

Wo Qualzucht Quantität erzeugt.
Wir, die Geflügelfabrikanten in Deutschland.
 

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Langes Wochenende. Kurz das Klima killen. Einfach so.

Klimawandel hin oder her
ab 99€
mal eben quer durch Europa jetten

z.B. nach Mallorca (trocknet aus), Venedig (säuft ab), Helsinki (taut auf) oder innerhalb Deutschlands – obwohl da überall die Bahn fährt.

Erschienen in Ausgabe 4.12

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