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Forscher in Arktis und Antarktis beteiligen sich an Klimaprotesten

Bremerhaven/Kopenhagen (dpa) - Grüße aus dem ewigen Eis: Forscher in der Arktis und Antarktis haben sich am international koordinierten Online-Großprotest für mehr Klimaschutz beteiligt. In beiden Polargebieten forderten die Wissenschaftler am Freitag unter dem Motto #FightEveryCrisis, dass jede Krise bekämpft werden müsse - damit wiesen sie darauf hin, dass die Welt nicht nur gegen die Corona-Krise, sondern auch stärker gegen die Klimakrise vorgehen müsse. «Unsere Forschung liefert die Fakten, jetzt ist es an der Zeit, zu handeln!», schrieb eine Meeresbiologin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in Bremerhaven, Melanie Bergmann, am Freitagmorgen zu zwei Bildern der Forscher mit Plakaten auf Twitter. Die wissenschaftlichen Ratschläge zum Klima müssten ebenso befolgt werden wie epidemiologische Daten im Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Die Bilder zeigten zum einen Forschende einer aktuellen Expedition des Forschungsschiffs «Polarstern» in der Arktis und zum anderen die überwinternden Wissenschaftler der deutschen Neumayer-Forschungsstation in der Antarktis, sagte Bergmann der Deutschen Presse-Agentur. Die beiden Fotos seien bereits im Vorfeld des internationalen Großprotesttages aufgenommen worden.

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