Fr, 2015-02-27 00:26
New York (dpa)

Bin-Laden-Vertrauter wegen Botschaftsanschlägen schuldig gesprochen

Der Terror des Islamischen Staates überdeckt fast die Erinnerung an die Anschläge von Al-Kaida. Doch in New York sind die Morde noch präsent und für zwei besonders grausame Taten wurde jetzt ein Mann zur Verantwortung gezogen.

New York (dpa) - Fast 17 Jahre nach den verheerenden Bombenanschlägen auf zwei US-Botschaften in Afrika mit mehr als 200 Toten ist einer der Hintermänner jetzt in New York verurteilt worden. Chalid al-Fauwas wurde am Donnerstag von den Geschworenen in allen 29 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das Strafmaß des 1962 in Saudi-Arabien geborenen Mannes wurde noch nicht festgelegt, Beobachter gehen aber von einer lebenslangen Haftstrafe aus.

1998 waren vor den US-Botschaften in Nairobi und in Daressalam fast gleichzeitig mit Sprengstoff beladene Lastwagen explodiert. Während in Tansania elf Menschen getötet wurden, waren es in Kenia 213. Mehr als 4000 Menschen wurden verletzt, die weitaus meisten in Nairobi. Unter den Opfern waren zwölf Amerikaner.

Fast zwei Dutzend Männer wurden wegen der Anschläge gesucht, darunter der 2011 getötete Terrorchef Osama bin Laden. Die meisten wurden in Pakistan oder Afghanistan getötet oder in den USA vor Gericht gestellt, einige wenige sind noch auf der Flucht. Anfangs standen mit Al-Fauwas zwei weitere Männer vor Gericht. Doch ein Ägypter hatte sich bereits im September schuldig bekannt, der andere war im vergangenen Monat an Leberkrebs gestorben.

Al-Fauwas gehörte zu den führenden Köpfen von Al-Kaida und war lange Sektionschef des Terrornetzwerkes in London. Dort war er auch ein Sprachrohr Bin Ladens. Er soll die Terrororganisation auch mit Ausrüstung versorgt haben, etwa mit einem Satellitentelefon für Bin Laden persönlich.

«Von seiner einstigen Position ganz oben auf der Rekrutierungsliste von Al-Kaida ist Al-Fauwas nun in Haft gewandert zu all den anderen gefassten, verurteilten Terroristen», sagte Staatsanwalt Preet Bharara. Nach dem dritten Prozess gegen Al-Kaida-Köpfe lobte Bharara das Justizsystem, das allen Angeklagten einen fairen Prozess garantiert habe.

Fr, 2015-02-27 00:17
Washington (dpa)

US-Geheimdienstchef: Separatisten greifen Mariupol im Frühjahr an

Washington (dpa) - Der Nationale Geheimdienstdirektor der USA, James Clapper, rechnet im Ostukraine-Krieg nach eigener Aussage im Frühjahr mit einem Angriff der prorussischen Separatisten auf Mariupol. Ein Vordringen in die Hafenstadt stehe zwar nicht kurz bevor, sei dann aber zu erwarten, sagte Clapper am Donnerstag bei einer Anhörung im US-Senat in Washington. Die Separatisten würden sich derzeit neu formieren.

Der Koordinator der amerikanischen Geheimdienste machte Kremlchef Wladimir Putin für den Krieg verantwortlich. Der Russe habe schon länger auf die Gelegenheit gewartet, die Krim und Teile der Ostukraine unter seine Kontrolle zu bringen. Es gebe aber keine Erkenntnisse, dass er es auf das gesamte Land abgesehen habe. Moskau hatte solche Vorwürfe seitens des Westens wiederholt zurückgewiesen.

Clapper sprach sich auch für die Lieferung tödlicher Waffen an die Ukraine aus. «Dies würde eine negative Reaktion bei Putin erzeugen», sagte er vor dem Streitkräfteausschuss der Kongresskammer. Er würde sich herausgefordert fühlen, mehr Kriegsgerät in das Land senden zu müssen. Dadurch würde noch mal deutlicher werden, dass die Russen entgegen ihrer Aussage tatsächlich in dem Konflikt involviert seien.

Fr, 2015-02-27 00:01
New York (dpa)

Bin Ladens früherer Vertrauter in New York schuldig gesprochen )

New York (dpa) - Fast 17 Jahre nach den verheerenden Bombenanschlägen auf US-Botschaften in Afrika ist einer der Hintermänner in New York schuldig gesprochen worden. Chalid al-Fauwas wurde am Donnerstag in allen 29 Anklagepunkten für schuldig erklärt. Der frühere Vertraute des 2011 getöteten Terrorchefs Osama bin Laden muss nun mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Bei den Anschlägen in Nairobi in Kenia und in Daressalam in Tansania waren 224 Menschen getötet und fast 5000 verletzt worden. Al-Fauwas gehörte zu den führenden Köpfen von Al-Kaida und war lange Sektionschef des Terrornetzwerkes in London.

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Do, 2015-02-26 23:00
Ghom (dpa)

Ruhani: USA benützen Sanktionen als Druckmittel gegen Iran

Ghom (dpa) - Die USA benutzen nach Ansicht des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani die Wirtschaftssanktionen bei den Atomverhandlungen als Druckmittel gegen sein Land. Der Iran werde sich aber nicht von den Amerikanern einschüchtern lassen, sagte Hassan Ruhani am Donnerstag in Ghom. Sein Land wolle eine Einigung im Atomstreit und werde daher die Verhandlungen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland kommende Woche im Schweizer Montreux fortsetzen. Wenn es dennoch zu einem Scheitern kommen sollte, «dann weiß die Welt zumindest, wer daran schuld war», sagte der Präsident laut Nachrichtenagentur Irna.

Der Iran dringt weiterhin auf eine friedliche Nutzung seines Atomprogramms und das Ende der für das Land lähmenden Sanktionen. Der Westen will sicherstellen, dass der Iran keine Atombombe baut. Die Führung in Teheran bestreitet derartige Vorwürfe. Bis Ende März soll eine politische Einigung und bis Juli eine umfassende Lösung in dem schon zwölf Jahre andauernden Atomstreit gefunden werden.

Do, 2015-02-26 22:46
Washington (dpa)

Zwist um Netanjahu-Rede: Obama verzichtet auf Konter

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama verzichtet auf eine Anheizung des Konfliktes über die geplante Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor dem US-Kongress. Das Weiße Haus sende Sicherheitsberaterin Susan Rice und die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power als Rednerinnen zur Jahrestagung der proisraelischen Lobby-Organisation Aipac, bestätigte Obamas Sprecher am Donnerstag.

Damit beendete er Spekulationen, dass erstmals seit Jahren kein hochrangiger US-Regierungsvertreter an der Konferenz teilnehmen könnte. Hintergrund ist Obamas Groll über Netanjahu, weil der Israeli am kommenden Dienstag eine Rede im Kongress hält, ohne das vorher mit ihm abgesprochen zu haben. Netanjahu wolle mit seiner Rede offen Obamas Iran-Politik kritisieren, heißt es.

Die Aipac-Konferenz findet von Sonntag bis Dienstag in Washington statt. Am Montag wird Netanjahu vor den Delegierten sprechen.

Do, 2015-02-26 19:22
Chilpancingo (dpa)

Menschenrechtsgesandter trifft Familien getöteter Studenten in Mexiko

Der mutmaßliche Mord an Dutzenden jungen Leuten rückt Mexiko in den internationalen Fokus. Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Strässer bittet die Angehörigen um Entschuldigung, sollten bei dem Verbrechen deutsche Waffen zum Einsatz gekommen sein.

Chilpancingo (dpa) - Rund fünf Monate nach der Entführung und dem mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten in Mexiko hat sich der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Christoph Strässer (SPD) mit den Angehörigen der Opfer getroffen. Er sprach am Mittwoch (Ortszeit) im linken Lehrerseminar Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero mit über 50 Eltern über das Verbrechen und deren Kritik an den Ermittlungen.

Polizisten hatten Ende September in der Stadt Iguala 43 Studenten verschleppt und sie der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben. Mehrere Bandenmitglieder räumten ein, die jungen Leute getötet und ihre Leichen verbrannt zu haben. Das Verbrechen rückte die engen Verbindungen zwischen Politikern, Sicherheitskräften und Kriminellen in dem Land in den internationalen Fokus.

Zu Berichten über den angeblichen Einsatz deutscher Sturmgewehre vom Typ G36 beim Einsatz gegen die Studenten sagte Strässer: «Ich habe die Angehörigen der Opfer von Iguala um Entschuldigung gebeten für den Fall, dass sich bestätigt, dass bei Menschenrechtsverletzungen im Bundesstaat Guerrero deutsche Waffen eingesetzt wurden.» In den vergangenen Jahren sollen Tausende Sturmgewehre des Rüstungskonzerns Heckler & Koch illegal in mexikanische Unruheprovinzen geliefert worden sein, für die keine Ausfuhrgenehmigung vorlag.

«Im Hinblick auf das Leid der Familien ist es letztlich nicht ausschlaggebend, ob diese legal oder illegal in die Hände der Täter gelangt sind», sagte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe. «Sollten Vereinbarungen zum Einsatz von Waffen deutscher Herkunft von mexikanischer Seite nicht eingehalten worden sein, muss dies Konsequenzen haben.»

Strässer traf sich in Mexiko auch mit Außenminister José Antonio Meade, Vertretern der Generalstaatsanwaltschaft, dem Repräsentanten des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte und Vertretern der Nationalen Menschenrechtskommission.

Geht doch!

Styropor „To Go“

USA Mehr als 70 Städte verbieten aufgeschäumtes Plastik. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nimmt den Kampf mit dem Müll auf.

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Ab Juli verbannt er Einwegbecher, -teller und andere Behältnisse aus Styropor. Auch Verpackungsfüllmaterial aus Schaumstoff darf dann nicht mehr verwendet werden. Laut Abfallbehörde hat sich eine Wiederverwertung ökologisch und ökonomisch als nicht sinnvoll erwiesen. Jedes Jahr hat die Müllabfuhr in der Metropole fast 30.000 Tonnen Abfall aus aufgeschäumtem Polystyrol eingesammelt, der Großteil stammt aus der Gastronomie. „Diese Produkte verursachen reale Umweltschäden“, sagt de Blasio. Sein Appell fruchtet auch bei Behörden: Ab Sommer sollen Styroporbehälter aus Schulkantinen verschwinden. Warum das Essen künftig auf kompostierbaren statt auf Keramiktellern serviert wird, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Schon mehr als 70 US-Städte, darunter Washington, San Francisco, Oakland und Seattle, haben sich vom Einwegplastik losgesagt. In Deutschland dagegen wird der biologisch nicht abbaubare Schaumstoff weiterhin großflächig eingesetzt: nicht nur für Fastfood-Verpackungen, sondern auch für die Wärmedämmung von Gebäuden.

Außerdem Interessant

Grenoble Die französische Alpenstadt will die erste werbefreie Stadt Europas werden: Der grüne Bürgermeister Éric Piolle hat alle Reklameverträge gekündigt. Wo bisher freie Sicht auf riesige Plakate herrschen musste, will er Bäume pflanzen lassen. Den Verzicht auf die optische Umweltverschmutzung lässt sich die Stadt jährlich 150.000 Euro kosten – so viel hat Grenoble bisher durch vermietete Werbeflächen pro Jahr eingenommen. Bislang verbietet nur eine Stadt Werbung im öffentlichen Raum: So Paulo in Brasilien, und das schon seit 2010.

Frankreich Mit bis zu zwei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe will Frankreich eingebaute Fehler, die zum vorzeitigen Verschleiß von langlebigen Verbrauchsgütern führen, als Betrug ahnden. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben ist auf dem Weg. Niedersachsen will solche Art der Verbrauchertäuschung auch nicht hinnehmen. Landesverbraucherschutzminister Christian Meyer erwägt eine Verlängerung der Garantie bei bestimmten Produkten.

Hamburg Die Bewohner des Elbufers können ein wenig aufatmen: Im Hafen liegende Kreuzfahrtschiffe werden ab diesem Sommer mit erneuerbarem Landstrom versorgt und können die luftverpestenden Dieselmotoren abstellen. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern, dass in Zukunft auch Containerschiffe zum Anschluss an den sauberen Landstrom verpflichtet werden.
 

Geht doch!

Fit für Krisen

Weltweit wollen „Transition Town“-Initiativen einen Kultur- und Energiewandel bewirken. Inzwischen gibt es mehr als 4000 in etwa 50 Ländern.

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England: Es begann in der britischen Stadt Totens
Genug geredet, jetzt wird gehandelt! Nach diesem Motto agieren inzwischen mehr als 4000 „Transition Town“-Initiativen in etwa 50 Ländern. Sie alle wollen in ihren Städten den „Übergang“ (Transition) zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten. Gemeinsam bauen sie Solaranlagen auf Hausdächer, führen Regio-Währungen ein, teilen Maschinen, Werkzeug und Besitztümer, reparieren Elektrogeräte, gärtnern auf öffentlichen Plätzen oder gründen Gemeinwohlunternehmen. Dass sich die Erde erwärmt, das Öl zur Neige geht und der Ressourcenverbrauch unsere Lebensgrundlagen zerstört, war längst bekannt, als der britische Umweltaktivist Rob Hopkins im Jahr 2006 in seiner Heimatstadt Totens die erste „Transition Town“-Initiative startete. Ein Weiter-so-wie-bisher kam für ihn und die wachsende Übergangsbewegung nicht in Frage. Gerd Wessling, Netzwerksprecher für die rund 120 Initiativen im deutschsprachigen Raum, begreift das Ganze als langfristiges Experiment. Ihm ist klar, dass Lastenfahrräder und Blumenkübel allein die Welt nicht retten können. Die Summe aller Aktivitäten könnte aber einen Wandel bewirken, hofft er. Wessling fühlt sich bestärkt durch das kontinuierliche Anwachsen der Bewegung. Es zeige, dass die Idee viele anstecke und jeder Einzelne in seinem Umfeld sehr wohl etwas ändern könne.
transition-initiativen.de

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Bodensee: Wild und bunt
Auf rund 65 Hektar blühen in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz Malven, Steinklee und zwei Dutzend weitere Wildpflanzen. Die bunte Vielfalt erfreut Imker, Jäger, Touristen – und Bauern. Denn sie gewinnen aus der Ernte Biogas. Allerdings liegt der Ertrag dieser Biomasse etwa ein Drittel unter dem von Mais, berichtet die Bodensee-Stiftung. Sie fördert den Wildpflanzenanbau und will so die Monokulturen der Energiepflanzen eindämmen. Dafür müssen weniger Pestizide gespritzt werden.
bioenergie-region-bodensee.de

Steiermark: Laubbläser verboten
Sie stinken, lärmen und verpesten die Luft – deshalb ist der Einsatz von Laubbläsern seit dem 1. Oktober im österreichischen Bundesland Steiermark verboten. Verstöße sollen mit Geldstrafen bis zu 7250 Euro geahndet werden. Ausschlaggebend war eine Studie der Universität Graz: Laubbläser wirbelten am Boden abgelagerte Ruß- und Staubpartikel auf, stellten die Forscher fest. Im Vergleich zur Besenreinigung gelange so zehnmal mehr Feinstaub in die Luft.

Südtirol: Pestizidfreie Gemeinden
Die Gemeinde Malosco in der italienischen Provinz Trentino ist Vorreiter im Kampf gegen Pestizide: Trotz heftigen Widerstands der Bauernlobby hat der Bürgermeister den Einsatz vieler Agrargifte verboten. Er will die Gesundheit seiner Bürger schützen. Auf diesen Präzedenzfall beruft sich die Kommune Mals im benachbarten Vinschgau. Anfang September hat das Dorf abgestimmt: 76 Prozent votierten für ein Verbot aller giftigen, gesundheits- und umweltschädlichen Pestizide auf dem Gemeindegebiet.

Geht doch!

Mehr Vogelschutz

80 Millionen Vögel kommen in Europa jedes Jahr um, weil sie mit Fensterscheiben kollidieren. Die Stadt Bonn will diese Gefahr nun bekämpfen

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Bonn: Stadt will gläserne Vogelfallen vermeiden 

Hunderttausende Vögel kommen jedes Jahr allein in Deutschland um, weil sie mit Fensterscheiben oder Glasfassaden kollidieren. In Europa sterben daran jährlich schätzungsweise 80 Millionen Tiere. Die Stadt Bonn will diese Unfallgefahr nun bekämpfen. Nabu und BUND hatten Unterschriften gesammelt, einen Bürgerantrag gestellt und den Rat der Stadt gedrängt, bei Neubauten Vogelschutzmaßnahmen vorzuschreiben. Außerdem regt das Gremium eine NRW-weit einheitliche Präventionsregelung an. Die Zahl der toten Vögel ließe sich mit einfachen Mitteln senken: Jalousien, Vorhänge, Muster- oder Streifenfolien, die im Abstand von wenigen Zentimetern aufgeklebt werden, nehmen die Tiere wahr und umfliegen das Hindernis. Ebenso reduzieren der Verzicht auf gläserne Eckkonstruktionen, Fassadenbepflanzung, Holzverkleidungen oder UV-Spezialgläser die Crash-Gefahr. Die oft auf Fenstern zu sehenden einzelnen Greifvögel-Silhouetten sind wirkungslos. Naturschutzverbände beobachten, dass das Bewusstsein für die Gefahr langsam wächst – aber gleichzeitig wächst eben auch die Glasfläche. Vorsorgemöglichkeiten gibt es reichlich, doch bisher werden nur wenige Pionierprojekte in die Praxis umgesetzt: Im Münchner Zoo Hellabrunn wurde UV-Spezialglas eingesetzt und in Köln eine 20 Meter hohe Lärmschutzwand mit Streifenfolie versehen.
vogelglas.info

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Brasilien: Digitaler Vorreiter
Das südamerikanische Land garantiert sowohl die Netzneutralität als auch den Schutz der Privatsphäre im Netz. Unternehmer und Internetanbieter dürfen persönliche Daten der Nutzer nicht für kommerzielle Zwecke verwenden und müssen diese über Nutzung und Speicherung ihrer Daten informieren. Darüber hinaus wollte Brasilien Internetkonzerne verpflichten, die Daten brasilianischer Internetnutzer auf Servern in Brasilien zu speichern, Microsoft, Google und Facebook lehnten das aber ab.

Wien: Begrünte Parkplätze
Wo eben noch Autos parkten, wachsen jetzt Radieschen, Minze und Wiesenblumen. Von Mai bis September nehmen zahlreiche Wiener mit Genehmigung des Magistrats öffentliche Parkplätze in Beschlag und wandeln sie in Grünflächen um. Die Idee des Kunstvereins Hinterland macht inzwischen Schule: In der österreichischen Hauptstadt wurden in diesem Jahr schon eine Handvoll Oasen gesichtet, sogar in der Schweiz und im Ruhrgebiet entstehen Ableger.
krongarten.at

Holland: Mehr Raum für Flüsse
Die Niederländer setzen nicht nur auf Deicherhöhungen, um sich vor Fluten zu schützen. Sie renaturieren Flüsse und geben ihnen vor allem mehr Raum – auch wenn dafür manchmal Menschen wegziehen müssen. In Deutschland kritisiert der BUND in einer Bilanz ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe entlang der Elbe zu geringen und falschen Hochwasserschutz. Die Naturschützer fordern auch hierzulande Deichrückverlegungen sowie mehr Rückhalteräume und Überschwemmungsflächen.

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Do, 2015-02-26 19:13
261913 Feb 15)

Steinmeier: Lösung des Ukraine-Konflikts könnte Jahrzehnte dauern

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht eine völlige Aussöhnung in der Ostukraine als Frage von Jahrzehnten. «Eine politische Lösung wird wahrscheinlich eine Generation dauern», sagte Steinmeier am Donnerstag in Berlin. Die Entscheidung der Ukraine, nach tagelangem Zögern schwere Waffen von der Front im Donbass abzuziehen, sei kein Durchbruch, aber eine «gute Nachricht». «Vielleicht darf man jetzt wieder etwas zuversichtlicher sein, als wir das in den letzten Wochen waren», meinte der Minister. Eigentlich hätte der Abzug der Geschütze schon vor über einer Woche beginnen sollen. Die Ukraine verlangte zunächst eine vollständige Waffenruhe.

Do, 2015-02-26 19:11
Vilnius (dpa)

Litauen erwägt Einführung von Militärkunde an Schulen

Vilnius (dpa) - Litauen erwägt nach Angaben von Bildungsminister Dainius Pavalkis zum kommenden Schuljahr die Einführung von Militärkunde als Wahlunterricht an den Schulen des baltischen Landes. Eine Entscheidung über diese Vorschläge einer Arbeitsgruppe sei aber noch nicht gefallen. «Der Bereich patriotische Ausbildung, informatives Wissen, bürgerliche Bildung muss deutlich verbessert werden», sagte Pavalkis der Agentur BNS zufolge in Vilnius.

Unterdessen sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Vilnius zwei russische Militärflugzeuge über der Ostsee von Nato-Kampfjets abgefangen worden. Die beiden Transportmaschinen seien am Mittwoch ohne eingereichten Flugplan unterwegs gewesen, sagte ein Militärsprecher der Agentur BNS.

Do, 2015-02-26 19:11
Berlin (dpa)

Koalition kassiert Steuerbonus bei Gebäudesanierung Von Georg Ismar, dpa

Millionen Häuser in Deutschland gelten als Energieverschwender. Die steuerliche Absetzbarkeit für Dämmung, neue Fenster und Heizungen sollte Energiesparen und Klimaschutz voranbringen. Doch die große Koalition hat das Milliarden-Programm nun auf Eis gelegt.

Berlin (dpa) - Die Gebäudebesitzer in Deutschland müssen überraschend auf einen Steuerbonus für das Dämmen ihrer Häuser verzichten. «Über eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung konnte im Koalitionsausschuss keine Einigung erzielt werden», heißt es in einem internen Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann an seine Abgeordneten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Bonus mit einem Volumen von einer Milliarde Euro im Jahr sollte rückwirkend ab Januar gelten, bis zu 25 Prozent der Sanierungskosten sollten absetzbar sein. Das scheiterte nun an Finanzierungsfragen.

Dieses Detail des jüngsten Koalitionsgipfels war bisher nicht bekannt - der Stopp gilt als fatales Signal, weil jetzt die Sanierungs-Saison beginnt. Im Dezember hatten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das Vorhaben verständigt, das seit Jahren angestrebt wird. Ziel ist es, Energiesparen und Klimaschutz durch den steuerlich begünstigten Austausch von Fenstern und alten Heizkesseln sowie durch das Dämmen von Wänden und Dächern zu stärken.

Unter anderem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sperrte sich jedoch dagegen, dass zur Gegenfinanzierung der Handwerkerbonus abgeschmolzen werden sollte. Es sollten hier nur noch Leistungen oberhalb von 300 Euro von der Steuerschuld abziehbar sein.

Die CSU reagierte harsch und warf Oppermann eine «Falschdarstellung der Ergebnisse des Koalitionsausschusses» vor. «Dass die CSU die energetische Gebäudesanierung gestoppt hätte, ist eine Falschmeldung des Herrn Oppermann», sagte Generalsekretär Andreas Scheuer der dpa. Er betonte aber selbst, dass seine Partei die Pläne «nicht als Mogelpackung mit einer Kürzung des Handwerkerbonus» mittrage.

Oppermann betonte in dem Schreiben, das Wirtschaftsministerium prüfe nun alternativ, Zuschussprogramme der Staats-Bank KfW zu erhöhen. Schon ein erster Anlauf war wegen Streits um die Gegenfinanzierung vor allem an rot-grünen Ländern gescheitert. «Der schwarze Peter gehört den Haushältern zahlreicher Bundesländer, die trotz sprudelnder Steuereinnahmen eine Förderung der Energiewende ablehnen», kritisierte der Generalsekretär des Handwerksverbands, Holger Schwannecke. Auch aus der Unions-Fraktion hieß es, die Länder hätten sich nicht ausreichend an der Finanzierung beteiligen wollen.

Gebäudebesitzer sollten dem Plan zufolge 10 bis 25 Prozent ihrer Sanierungskosten von der Steuerlast abziehen können. Der Bonus sollte beim Finanzamt nicht auf einmal geltend gemacht werden können, sondern nur über zehn Jahre verteilt. Durch das vorläufige Aus gerät auch das Ziel in Gefahr, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu verringern. Mehrere Millionen Gebäude und Heizungen in Deutschland gelten als ineffizient.

Bis zum Fachverband Mineralwolleindustrie gab es einen Proteststurm der Profiteure des Steuerbonus. Ob es einen Neuanlauf gibt, ist noch unklar. Grünen-Chefin Simone Peter sprach von einer «peinlichen Rolle rückwärts». Der von Kanzlerin Angela Merkel persönlich zugesagte Sanierungsbonus werde wieder einkassiert. «Die Bundesregierung hat keinen Plan, die klimaschädliche Energieverschwendung in schlecht gedämmten Gebäuden zu beenden.» Holger Lösch vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisierte: «Die Entscheidung der Koalition wirft uns bei der Umsetzung der Energiewende weit zurück».

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Die Lage ist ernst!
Kinderarbeit bei der Kakao- und Haselnussernte, Palmöl-Monokulturen im Urwald!
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Wasser, sechs Würfelzucker, kaum Saft – schmeckt supersüß, ist superungesund.

Trotzdem machen wir auf allen Kanälen grelle Reklame, locken mit Spielen, Stickern und Sportevents. Aber falls sich jemand daran stößt:
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„WIR DACHTEN, STROM KOMMT AUS DER STECKDOSE!“

Doch mit dreckigem RWE-Strom fahren Autos noch klimaschädlicher als mit Benzin. Da helfen auch ein paar Windräder nichts.

IrRWEege befahren

RWE Dreck-Strom – Volltanken für Vollidioten

www.rwe-autostrom.de
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Jedes Jahr ein Wegwerf-Smartphone
Nur bei uns: Alle 12 Monate Dein „altes“ Smartphone zum Fenster rauswerfen.* Mit Vodafone NextPhone.
Vodafone Power to waste 

Teuerstes Wegwerf-Produkt aller Zeiten.
*„Kaum habe ich heute ein neues Smartphone gekauft, steht bereits die Ankündigung des nächsten Flaggschiff-Modells eines weiteren Herstellers an“: Mit diesem entsetzlichen Dilemma preist Vodafone seinen Kunden die neue Vertragsoption NextPhone an. Wer einen Aufpreis zahlt, bekommt im Tausch gegen sein „altes“ schon nach 12 Monaten ein neues subventioniertes Smartphone – das abgegebene Gerät werde dann weiterverwendet. Eine „umweltschädliche Marketingstrategie“ kritisiert Germanwatch. Der Slogan fördere die Wegwerfmentalität.

Erschienen in Ausgabe 5.14

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In 16 Stunden um die Welt.
Das schaffen nur die Skrupellosesten.


METRO Group - The Spirit of Commerce

Wir haben nicht nur die letzten Fische aus der geplünderten Nordsee im Angebot, sondern auch kostbare Exoten - und sind auch noch stolz darauf! "Erdbeerfische" aus dem Korallenmeer im Pazifik befördern wir im Nu in unsere Servicetheken. So ermöglichen wir unseren Kunden, beim Fischkauf zugleich an der Ausbeutung tropischer Meere und am Klimachaos mitzuwirken. Schließlich werden beim Flug um die halbe Welt pro Fisch drei Liter Kerosin verheizt. Entdecken Sie den "Spirit of Commerce" - den Geist der skrupellosen Geschäftemacherei!

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Ihr seltsames Verhältnis zu BILD,
Gregor Gysi, Philipp Lahm, Udo Lindenberg, Katharina Saalfrank, 
Barbara Schöneberger und Richard von Weizsäcker? 

„Wir werben ohne Skrupel für Volksverdummung“

Meine schlechte BILDung!

Mehr zum Thema:

www.bild.de/BILD/news/fakten/uebersicht-werbung/werbung.html www.bildblog.de www.greenpeace-magazin.de/luegendetektor
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Ist es vermessen, mit Sonnenenergie zu prahlen, wenn man fast keine verkauft?
Energie aus Sonnenkraft ist einfach genial. Deshalb schalten wir ständig diese seltsamen Anzeigen mit der Vogelscheuche und der komischen Dosenöffnerlasche im Hintergrund. Zwar erzeugen wir weiter vor allem Kohle- und Atomstrom und haben unsere Investitionen in Erneuerbare gerade erst zurückgeschraubt. Aber vielleicht bleibt ja bei irgendwem hängen, dass wir eigentlich ganz harmlos sind.

Wir hinken hinterher. Steigen Sie um: atomausstieg selber-machen.de

VeRWEgen werben


 

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Grünfärber – Der Käse mit der grünen Hülle

Unseren Grünländer nennen wir „den Käse mit der grünen Seele“ und
„einen natürlichen Genuss, der natürlich schmeckt“. Dabei sind das
natürlichste am Grünländer die „natürlich gereiften Löcher“ – das Drumherum wird aus Milch von Kühen hergestellt, die Gen-Soja aus Amerika im Trog haben. Für die Zukunft geloben wir Besserung. Aber unserer Konkurrenz werben wir jetzt schon mal umweltbewusste Kunden ab.

Echten Biokäse gibt's im Bioladen und im SB-Regal.

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Wir schotten uns ab, behandeln Flüchtlinge wie Kriminelle und missachten die Menschenrechte.

Uns doch egal, ob Ihr vor Krieg, Folter und Verfolgung flieht – wir waren schließlich zuerst da. Wir zwingen Eure jämmerlichen Boote zur Umkehr und riskieren tödliche Havarien. Schafft Ihr es trotzdem zu uns, sperren wir Euch in Gefangenenlager auf entlegenen Inseln. Das gilt übrigens für alle, auch für Familien und Kinder, egal was Ihr hinter Euch habt. Wir nennen Euch einfach „illegal“ – obwohl es ein Menschenrecht ist, per Boot Asyl zu suchen.
Australien: Isoliert und Paranoid am Ende der Welt

Mehr Informationen: amnesty.de/laenderbericht/australien; sorryasylumseekers.com

Nicht autorisiert von Australiens Regierung, Capital Hill, Canberra




 

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2500 Kilometer lang und weithin zubetoniert

An der [einst] traumhaften Mittelmeerküste der Türkei warten eindrucksvolle Entdeckungen auf Sie. Erleben Sie ein [noch vor wenigen Jahren] unvergleichliches Paradies mit [ehemals] bezaubernden Stränden, einer [zuvor] türkisblauen See und [früher mal] verwunschenen Stränden [wo nun Touristen Partys feiern]. Suchen Sie mit der Lupe nach Plätzen wie diesem für eine Reise in die Vergangenheit - vor dem Massentourismus.

Mittelmeer hat's schwer

keine Anzeige des türkischen Tourismus-Ministers

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